Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Kulisse der Antarktis mit dem ewigen Eis, einer untergegangenen Zivilisation tief verborgen und plötzlich aktiv. Das war genau mein Setting. Schon beim Einstieg spürte ich, hier geht es sich um etwas Größeres.Die Spannung zog sich durch das ganze Buch. Henrys Suche nach seinem Vater, die Hinweise, die aus dem Eis auftauchen, die Angst vor dem Unbekannten, ich hatte dauernd das Gefühl, ich müsste weiterlesen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Die Mischung aus Abenteuer, Mysterium und wachsenden Bedrohungen war für mich absolut überzeugend.Die Handlung war dicht. Ich mochte, wie der Autor mit der Architektur der Antarktis arbeitete, mit Ruinen, die älter als jede bekannte Zivilisation scheinen, mit Wesen, die besser unentdeckt geblieben wären. Die Figuren waren für mich glaubwürdig in ihrem Einsatz, ihren Ängsten und ihrem Drang nach Wahrheit.Was besonders gefallen hat: Die Atmosphäre. Man merkt die Kälte, man spürt die Isolation, man ahnt ständig, dass etwas Schreckliches lauert. Und dennoch gibt es Momente, in denen Hoffnung durchscheint. Die Bildhaftigkeit der Beschreibungen war stark, ich hatte ständig eine große, weiße Fläche vor Augen, das Knirschen des Eises, die Angst, die mitwächst.Das Ende war für mich sehr befriedigend. Keine losen Enden, sondern ein Schluss mit Wirkung. Es war nicht vorhersehbar im Detail, ich hatte nicht sofort alle Antworten im Kopf.Fazit:<br data-start="1834" data-end="1837">Ein mitreißender Abenteuer-Thriller mit viel Tiefgang, guter Idee und starkem Szenario. Wer Geschichten mag, die einen nicht loslassen, mit großem Setting und richtigem Nervenkitzel, wird hier voll auf seine Kosten kommen.