Erstmal zu dem positiven Aspekt: Der Autor hat einen unglaublich sprachgewaltigen Schreibstil, die Atmosphäre und bildhaften Beschreibungen haben den Leser wirklich gedanklich nach Nordnorwegen reisen lassen. Doch leider hat mich die Geschichte nicht begeistern können. Ich finde die Handlung war sehr langweilig und immer wieder mit ausgeschmückten Wiederholungen bestückt (zum Beispiel, dass die Mutter sich den ganzen Tag ins Atelier zurück zieht um zu malen). Ich persönlich fand es sehr schwer, beim Lesen nicht abzuschweifen, weil viele Passagen für den weiteren Verlauf der Geschichte einfach uninteressant waren. Ich habe auch am Ende auf eine große Auflösung gehofft, aber viele Dinge bleiben ungeklärt. Ich hatte auch gehofft, mehr über die nordische Sagenwelt zu erfahren, aber man erfährt nicht mehr als das, was auf den Klappentext auch steht.