Meine Meinung:
Nachdem ich im ersten Buch der Senioren-Krimi-Reihe erfahren habe, dass die Langeweile zuletzt stirbt, zumindest in dieser Seniorenresidenz, wollte ich mit allen an die Ostsee fahren.
Helmut Katuschek schildert ein weiteres Mal in seiner besonderen Art alle Geschehnisse. Wobei ich immer noch nicht weiß, ob ich Helmut bedauern oder bewundern soll. Bedauern, weil er mit der mir völlig unsympathischen Margot verheiratet ist oder bewundern, weil er alles ertragen kann. Ich glaube, ich hätte seiner Frau schon längst etwas in den Kaffee getan oder in den Schmierkäse gespritzt. Soviel zu dem Thema, ob die Figuren für mich real sind und ich mittendrin im Geschehen stecke.
Die Senioren dürfen also Urlaub an der Ostsee machen und sollen mit einem Bus dorthin gebracht werden. Schon während der Fahrt passiert so einiges und alle sind im Grunde froh, als sie endlich angekommen sind. Aber es gibt direkt am Anfang eine Leiche, die Helmut und seiner ehemaligen Kollegin Olga vor eine schwere Aufgabe stellt. Die Leiche muss zunächst raus aus dem Bus, aber wie soll das geschehen. Wie sie alles regeln konnten und dann im Grunde auf etwas bestimmtes warten, hat die Autorin hervorragend und mit viel Humor geschildert. Natürlich gab es auch das Rätsel, wieso sitzt Ernst tot im Bus und was ist passiert. Am Ende klärt sich alles mit einer großen Überraschung auf.
Fazit:
Mit viel schrägem Humor und etwas Spannung wurde dieses Buch geschrieben. Als Leserin musste ich ebenfalls sehr viel Humor aufbringen. Also sollte nichts sehr ernst genommen werden und vor allem sollte man in der richtigen humorvollen Stimmung sein, wenn dieses Buch gelesen wird, zumindest habe ich bei mir dies festgestellt.