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Die Tochter der Toskana

Historischer Roman. Originaltitel: Die Kastaniensammlerin. 2. Auflage. Taschenbuch.
Taschenbuch
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Die Wege der Freiheit

Toskana, 1832: Antonellas Traum ist es, zu kochen und Wein anzubauen, doch sie soll den reichen Sohn des Müllers heiraten. Voller Verzweiflung bricht sie aus der Enge ihres kleinen Dorfes in den Apuanischen Alpen aus und flieht n … weiterlesen
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Die Tochter der Toskana als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Die Tochter der Toskana
Autor/en: Karin Seemayer

ISBN: 3746633419
EAN: 9783746633411
Historischer Roman.
Originaltitel: Die Kastaniensammlerin.
2. Auflage.
Taschenbuch.
Aufbau Taschenbuch Verlag

19. Januar 2018 - kartoniert - 432 Seiten

Beschreibung

Die Wege der Freiheit

Toskana, 1832: Antonellas Traum ist es, zu kochen und Wein anzubauen, doch sie soll den reichen Sohn des Müllers heiraten. Voller Verzweiflung bricht sie aus der Enge ihres kleinen Dorfes in den Apuanischen Alpen aus und flieht nach Genua. Die Reise ist gefährlich, denn Italien gleicht einem Pulverfass. Überall regt sich erbitterter Widerstand gegen die Herrschaft der Habsburger. Daher ist Antonella froh, als sie Marco trifft, der ihr Geleit anbietet. Was aber verheimlicht er ihr? Und wieso fühlt sie sich trotzdem so zu ihm hingezogen? Als sein Geheimnis offenbart wird, muss sie allen Mut aufbringen, um sein Leben zu retten.

Die Geschichte einer starken Frau zur Zeit der italienischen Freiheitskämpfe.


Portrait

Karin Seemayer, geboren 1959, machte eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und war beruflich und privat viel unterwegs. Die meisten ihrer Romanideen sind auf diesen Reisen entstanden. Allerdings musste die Umsetzung der Ideen warten, bis ihre drei Kinder erwachsen waren. Heute lebt Karin Seemayer im Taunus. Im Aufbau Taschenbuch sind ihre Romane „Die Tochter der Toskana", "Das Gutshaus in der Toskana", „Die Sehnsucht der Albatrosse" und „Das Geheimnis des Nordsterns" lieferbar.

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Das Kastanienmädchen aus den Bergen "Ich werde das alles nie wiedersehen. Ich werde niemals mehr die Nebel am Monte Ventasso aufsteigen sehen, von denen die Alten sagen, dass in ihnen die Feen tanzten." Antonella Battistoni stammt aus dem kleinen Dorf Cerreto in den Apuanischen Alpen. Die hübsche Schäferstochter soll in Kürze Paolo, den wohlhabenden Sohn des örtlichen Müllers heiraten. Als dieser jedoch seinen wahren Charakter offenbart, bleibt dem Mädchen angesichts der Unnachgiebigkeit ihres Vaters nur noch der Weg in die Flucht. An der Seite eines gutaussehenden Fremden, den sie im Wald getroffen hat, macht sie sich auf den Weg nach Genua, um ihre Tante Einede aufzusuchen und eine Anstellung zu finden. Auf dem langen und beschwerlichen Weg in die Freiheit, der von Aufregung und Abenteuern geprägt ist, behandelt Marco Michele di Raimandi sie stets wie ein Gentleman. Er ist höflich, zuvorkommend, und möchte seine Begleiterin wohlbehalten zu ihrer Tante nach Genua bringen. Dass die beiden jungen Menschen sich ineinander verlieben, war weder vorhersehbar, noch passt es in deren Lebenspläne. Marcos Vergangenheit stellt zudem ein unüberwindliches Hindernis für ihre Liebe dar, und nach der Enthüllung seiner wahren Identität scheint eine gemeinsame Zukunft ausgeschlossen. Karin Seemayer beschreibt in eindrucksvollen Worten und sehr einnehmendem Schreibstil das Leben des Bauernmädchens Antonella in dem kleinen Dorf in den Bergen. Die Situation der Menschen, ihr Lebensalltag, ihre Hoffnungen, Wünsche und Träume werden ausgezeichnet vermittelt. Die Autorin erzählt vom Streben ihrer jungen Protagonistin nach Bildung, dem großen Wunsch, lesen und schreiben zu lernen. Antonella darf auch ihre Leidenschaft für das Kochen nicht ausleben. Sowohl die Berufswahl, als auch die Wahl des zukünftigen Ehemannes werden durch den Vater getroffen. Die Charakterisierung der handelnden Figuren war ausgezeichnet - man konnte sich in die Personen hineinversetzen, deren Überlegungen und Handlungen wirkten höchst authentisch. Durch den männlichen Protagonisten Marco wurde dem Leser ein Einblick in die Welt des Adels gewährt. Karin Seemayer schildert das Leben in der sogenannten besseren Gesellschaft und erwähnt auch die Verpflichtungen und Zwänge, denen die Söhne und Töchter aus gutem Hause unterworfen waren. Ebenso wie Antonella hatte auch Marco sich sein Leben anders vorgestellt, und auch ihm wurden Unverständnis und Unnachgiebigkeit entgegengebracht. Auf dem langen Weg nach Genua kreuzten interessante und liebenswerte Nebendarsteller den Weg der beiden Flüchtenden. Karin Seemayer widmete sich jeder Person mit großer Aufmerksamkeit und bereicherte die Geschichte durch lebendig wirkende und sehr überzeugende Figuren. Die historischen Fakten waren vortrefflich recherchiert und mit der Handlung verwoben. Die Autorin skizziert die politische Situation und gibt einen kleinen Einblick in die Carbonari als bedeutendste der Geheimbünde in den italienischen Staaten des 19. Jahrhunderts. Sie thematisiert auch die von Guiseppe Mazzini gegründete Vereinigung namens "Giovine Italia" und den Kampf für ein freies Italien, für Gerechtigkeit, ein leichteres Leben für die Bauern, niedrige Steuern und Handel. Die gesamte Geschichte beinhaltet nicht zuletzt dadurch einen konstanten Spannungsbogen, der am Ende des Buches schließlich in ein atemberaubendes Finale mündet. Antonella und Marco müssen viel Mut und Einfallsreichtum aufwenden, um alle Hindernisse zu überwinden. Da mir nicht nur die beiden Protagonisten, sondern auch die meisten Nebenfiguren ans Herz gewachsen sind, würde ich mich über ein Wiedersehen im nächsten Band unglaublich freuen. Zu gerne möchte ich erfahren, wie es den Mitgliedern der Familien Battistoni und di Raimandi nach dem Verschwinden ihrer Kinder ergangen ist und ein wenig mehr über Antonellas bester Freundin Francesca, den hünenhaften Seemann Guiseppe Garibaldi oder Marcos besten Freundes Fabrizzio Barrati lesen. Es wäre auch interessant zu erfahren, was mit Einede Morelli geschehen ist, jener Tante, die bereits im Alter von sechzehn Jahren ihr Dorf verlassen hat, um als Köchin in Genua zu arbeiten. Und ich würde in Karin Seemayers nächstem Buch auch gerne wieder die kleine Hütte des Köhlers Nunzio und seiner liebenswerten Frau Valeria in Ghiare sowie die mütterliche und liebenswerte Aminta besuchen. Fazit: "Die Tochter der Toskana" ist ein beeindruckender und atmosphärischer Roman, der mir nicht zuletzt durch den wunderschönen Schreibstil der Autorin und deren authentisch gezeichneter Figuren großes Lesevergnügen bereitet hat. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich empfehle es nur allzu gerne weiter.
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"...Es ist zwar schon hell, aber die Sonne sieht man noch nicht. Und dann fangen die Ränder der Bergkämme im Osten an zu leuchten, als wären sie aus purem Gold. Erst ist es nur ein schmaler Rand, doch er wird immer breiter und leuchtet immer heller..." Wir schreiben das Jahr 1832. Die Kinder von Cerreto, einem Dorf der Toskana, warten auf die Ankunft der Hirten. Anfang Mai kehren sie von der Alm zurück. Dann wird ein Fest gefeiert. Der umschwärmte Star des Dorfes ist der Paolo, der Sohn des Müllers. Der bemüht sich plötzlich um Antonella. Als er sein wahres Gesicht zeigt, bleibt Antonella nur die Flucht. Ein leben mit Paolo könnte sonst ein lebenslanges Martyrium werden. Auf dem Weingut Aberi d`Argento erscheint Michele. Auf den Befehl seines Vaters war er zum Militär gegangen. Nun teilt er seinen Vater mit, dass er die Armee verlassen hat und sich der Bewegung von Mazzani für ein freies Italien anschließen wird. Der Vater verweist ihn des Hofes. Die Autorin hat einen fesselnden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Antonella ist eine selbstbewusste junge Frau, die ihr Leben in die eigenen Hände nehmen will. Die gesellschaftlichen Verhältnisse in ihrem Dorf aber verlangen von den jungen Frauen, dass sie das Leben weiterführen, wie es seit Jahrhunderten üblich war. Wer aus der Reihe tanzt, wird aus dem Gedächtnis gestrichen und gemieden. Als Leser darf ich Antonella auf ihrer Reise nach Genua begleiten. Im Laufe der Handlung macht Antonella eine positive geistige Entwicklung durch. Dafür sorgen auch die tiefgehenden Gespräche mit Marco, mit dem sie reist, und der ihr eine neue Weltsicht vermittelt. Ihm hat sie zu verdanken, dass Paolo sein Ziel nicht erreicht hat. Über seine Herkunft schweigt er sich aus. Er gibt sich als Arbeiter in einem Weingut aus. Sein Verhalten gibt Antonella Rätsel auf. Sie erlebt das erste Mal, dass sie ein Mann als Gleichberechtigte behandelt und nach ihrer Meinung fragt. Vorsichtig legt er ihr seine Standpunkte zur politischen Lage in Italien dar. Auf ihre Bitte übt er mit ihr Lesen und Schreiben. Antonella erzählt ihm von ihrem bisherigen Leben. Die Menschen auf den Dörfern haben gelernt, in den strengen Winter alles zum Leben zu nutzen, was ihnen die Natur bietet. Das Hauptnahrungsmittel sind Kastanien. Sehr detailliert werden die Strapazen und Gefahren der Reise beschrieben. Schneesturm und strömender Regen sind Naturgewalten, die für Unterbrechungen sorgen. Es gibt dabei Situationen, in denen wächst Antonella über sich hinaus. Wie das Eingangszitat zeigt, findet die Autorin passende Metapher für eine romantische Beschreibung der Natur. Behutsam wird die Annäherung von Antonella und Marco erzählt. Eigentlich hatte Antonella der Liebe abgeschworen. Zu groß waren ihre inneren Verletzungen. Ein Zitat aus dem Dorf beschreibt ihre damalige Einstellung gut: "...Meine Mutter sagt immer, Liebe beginnt mit Klängen und Gesang und endet in einem Meer von Tränen..." Für mich als Leser wird schnell deutlich, wie komplex das Netz derjenigen geknüpft ist, die für ein freies Italien kämpfen. Allerdings warten trotzdem in Genua noch Überraschungen auf mich. Die Geschichte zeichnet sich durch einen hohen Spannungsbogen aus, denn Antonella ahnt nicht, dass Marco auf der Flucht ist und außerdem einen Geheimauftrag zu erfüllen hat. Ein informatives Nachwort ergänzt die Geschichte. Nicht unerwähnt lassen möchte ich die kurze Sage, die dem Roman vorangestellt ist.
Historisches Abenteuer in der Toskana
von Smaragdeidechse - 15.02.2018
Karin Seemayer Tochter der Toskana Historischer Roman Das Cover ist mir gleich aufgefallen , ich finde es ist sehr schön gestaltet und passt auch wunderbar zum Inhalt des hisorischen Romanes . Im Vordergrund eine junge Frau mit einer wunderhübschen Bluse , die auf eine sehr einladende Landschaft blickt . Auch die die Schrift ist in ausprechender Farbe und mit Weinranken geschmückt . Worum gehts , Klappentext : Toskana 1832 : Antonellas Traum ist es , zu kochen und Wein anzubauen , doch soll sie den reichen Sohn des Müllers heiraten . Voller Verzweiflung bricht sie aus der Enge ihres kleinen Dorfes in den Apuanischen Alpen aus und flieht nach Genua . Die Reise ist gefährlich , denn Italien gleicht einem Pulverfass . Überall regt sich erbitterter Widerstand gegen die Herrschaft der Habsburger . Daher ist Antonella froh , als sie Marco trifft , der ihr Geleit anbietet . Was aber verheimlicht er ihr ? Und wieso fühlt sie sich trotzdem so zu ihm hingezogen ? Als sein Geheimnis offenbart wird , muss sie allen Mut aufbringen , um sein Leben zu retten . Die Geschichte einer starken Frau zur Zeit der italienischen Freiheitskämpfe . Meine Meinung : Karin Seemayer ist eine begnadete Erzählerin , sehr schnell fand ich Zugang zu ihrer wunderbaren Geschichte , die in einem kleinen italienischen Bergdorf ihren Anfang nimmt . Ihre Hauptfigur Antonnella ist sehr liebeswert und sympathisch , ich musste sie einfach ins Herz schliessen und mögen . Antonella ist eine sehr mutige junge Frau , die sich auf eine äusserst gefahrenvolle Reise begeben hat und mehr als einmal ihre Klugheit und ihre Courage unter Beweis stellen muss . Ungewollt gerät sie in einen Strudel von Ereignissen , die sie so nicht vorhersehen konnte , aber durch ihren unglaublichen Mut findet sie immer wieder eine Lösung für schier auswegslose Situationen . Die Story ist atemberaubend spannend , mitreissend und auch sehr romantisch ! Die Autorin hat einen gut lesbaren , sehr detailreichen , wunderschönen Stil , dem ich sehr gut folgen konnte und der auch grosses Kopfkino bei mir auslöste . Ich konnte mir alles absolut gut vorstellen und ich war vom ersten Moment an mittendrin in dieser herrlichen Story . Ein Roman , wie ich ihn liebe , ich hätte noch ewig weiterlesen können und ich fände es wirklich schön , wenn es eine Fortsetzung zu Antonellas Geschichte geben würde . Das Buch hat mich begeistert , ich fand es wundervoll und fühlte mich auch allerbestens unterhalten . Daher kann es von mir auch nur 5 Sterne geben und basta :-D
Gleich wohin dein Weg dich führt, ich werde dir folgen ...
von Leselust - 10.02.2018
Inhalt Mit dem Roman "Die Tochter der Toskana" wird der Leser in das Leben eines Bergdorfes eingeführt. Ein unglaublicher Trubel herrscht gerade, weil die Schäfer nach dem Winter zu ihren Familien zurückkehrten. In Cerreto lebt die Familie Battistoni. Vater und Mutter sind stolz auf Teresa und Antonella, ihre ältesten Töchter, weil beide Mädchen eine gute Partie machen werden. Teresa ist mit dem Carabiniere Tommaso verlobt, für Antonella interessiert sich der wohlhabende Müllersohn Paolo. Kurzzeitig wird der Leser in einen zweiten Handlungsstrang entführt. Michele di Raimandi, ein adliger junger Mann, wird von seinem Vater vom Weingut gejagt. Der mittlere Sohn hatte sich dem Willen des Familienoberhaupts widersetzt, sich einem Geheimbund verschrieben, den Carboneria. Doch mehr will ich über die Geschichte nicht verraten, liest selbst, wie sich die beiden Handlungsstränge zu einem verbinden ... Charaktere Antonella ist mir sehr sympathisch. Sie wirkt zuerst, oberflächlich betrachtet, naiv, aber in Wahrheit denkt sie mit dem Herzen, beobachtet, analysiert, bewertet alles, und vergleicht es mit ihren moralischen Werten. Und Antonella zeigt im Verlauf der Geschichte, was für ein mutiges, kluges, kämpferisches Mädchen sie ist, das so manche Male herausgefordert wird, mit den Ereignissen und Eindrücken umzugehen lernt, an den schwierigen Situationen wächst. Man kann sie nur bewundern. Und alles, was sie tut, ist nachvollziehbar und begründet. Michele mag ich sehr. Er wäre so gern Winzer geworden, aber sein Vater schickt ihn fort. Der Bursche rebelliert auf seine Weise, am Ende wurde er vom Familienoberhaupt verstoßen. Er geht einen eigenen, neuen Weg, der sehr gefährlich ist. Seinen Mut, seine Standhaftigkeit bewundere ich, selbst in den schlimmsten Momenten, die es zu überstehen galt. Es gibt noch viele interessante Nebenfiguren. Sehr beeindruckend fand ich Fabrizzio, der ein loyaler Freund, fast wie ein Bruder für Michele ist. Setting Sehr schön finde ich in den Kapiteln die Beschreibung der Natur - Gebirge wie das Wetter, die Dörfer und Städte, die Kleidung der Leute und die Beschreibung der Lebensumstände zu jener Zeit. Der Roman zeigt, wie umfassend hierfür recherchiert wurde, sei es das Land selbst, der Weinanbau, die Schafzucht, die politischen Umstände. Besonders hervorheben möchte ich zudem die beschriebene italienische Küche, die dort gekochten Gerichte. Schreibstil Mir gefällt die bildhafte, fesselnde, flüssige Art, wie die Autorin schreibt, den Leser in die Zeit, gesellschaftlich und politisch, glaubhaft einführte. Es wird auch wunderbar gezeigt, nach welchen moralischen Vorstellungen, Sitten, Regeln und Bräuche damals gelebt wurde. Am präsentesten ist mir tatsächlich der erste Kuss im Kopf geblieben. Da möchte ich der Autorin ein Kompliment aussprechen, weil ich nur selten solch eine Szene gelesen habe, die so gefühlvoll und überzeugend geschrieben war. Das zeigt mir das Können der Autorin. Denn es ist eine Kunst, da nicht abgedroschen zu klingen. Und Karin Seemeyer hielt stets die Balance, romantisch zu schreiben, ohne dass es an nur einer einzigen Stelle kitschig wurde. Sehr gut gelang der Wechsel zwischen den politischen Umständen, mit denen sich die Protagonisten auseinandersetzen mussten, aber auch die unglaublich spannende Liebesgeschichte, um die es vorrangig ging. Bewertung Es gibt nichts an diesem Roman, dass ich bemängeln könnte. Er war ein überaus gelungenes Werk, nicht eine Szene, die ich überschlagen hatte, weil sie mich langweilte. Nein, der Spannungsbogen war von Anfang bis Ende gegeben. Kaum war ein Kapitel gelesen, lechzte ich nach dem nächsten. Selten, dass dies ein Buch bei mir schaffte. Für diesen hervorragenden Roman sind nach meiner Meinung die Vergabe von 5 Sternen noch zu wenig.
tolles Buch
von wusl - 06.02.2018
1832 in Italien. Antonella kommt aus einem kleinen Dorf voller Schafzüchter in den italienischen Bergen. Das Leben dort ist entbehrungsreich und karg und als Frau sind die Möglichkeiten in der Regel auf Heirat und Kinder großziehen beschränkt. Aber Antonella sehnt sich nach mehr. Dennoch ist sie glücklich, als der begehrteste Junggeselle des Dorfes ihr den Hof macht. Dieser entpuppt sich aber als despotischer Schwerenöter und wenn sie nicht in einer unglücklichen Ehe gefangen sein will, muss sie fliehen. Michele, ein Fremder, den sie zufällig aus einer misslichen Lage gerettet hat, verhilft ihr zur Flucht. Gemeinsam versuchen die beiden sich bis nach Genua durchzuschlagen, wo Antonella auf die Unterstützung ihrer Tante hofft. Aber Michele hat selber einige Geheimnisse und ist nicht der, für den er sich ausgibt. "Die Tochter der Toskana" hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Dies lag zuerst mal an dem wunderschönen Stil, in dem Karin Seemayer das ländliche Leben, die Menschen und ihre Träume und Gedanken beschreibt. Schnell schließt man die beiden jungen Leute ins Herz. Ihre Sorgen und Nöte kann man nachempfinden und versteht ihre Beweggründe immer besser. Zu weiten Teilen ist das Buch auch eine Art Road-Movie. Als leidenschaftliche Toskana-Urlauberin hatte ich daran großen Spaß, da ich viele der Orte kenne und die Landschaften und Städte vor meinem inneren Auge zu neuem Leben erweckt wurden. Italien, seine Gerüche, seine Farben, der Geschmack der Speisen - all das fängt die Autorin mit ihrer leichten Art ein. Nicht zu vergessen erfährt man einiges über den Beginn des italienischen Befreiungskampfes von der österreichischen Fremdherrschaft. Sicherlich ist das Buch auch eine große Liebesgeschichte in der es darum geht, die Entwicklung zweier junger Menschen mitzuerleben, die auf der Suche nach Freiheit und Glück zueinander finden. Das ist etwas fürs Herz. Ich empfand die Dosis zwischen zartem Schmelz und historischen Fakten als ausgewogen und angenehm und würde mich sehr freuen, wenn ich bald wieder etwas von Karin Seemayer lesen dürfte.
Wo du hingehst,...
von Elke Seifried - 05.02.2018
Bereits das kostenlos als ebook erhältliche Prequel- wie alles begann- hat mich in die Geschichte gezogen und ich habe mich riesig auf diesen Roman gefreut. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht und Karin Seemayer wird sicher auf meinem Radar bleiben. Antonella, Tochter eines Schäfers, sollte sich glücklich schätzen. Der beliebteste und hübscheste Junggeselle, der Sohn des Müllers, soll ihr Ehemann werden. Aber nach anfänglicher Schwärmerei muss sie schnell erkennen, dass eine Ehe mit ihm mehr Alptraum als Glück für sie wäre. Sie steht vor der Entscheidung entweder in Ceretto, dem kleinen Dorf in den Apuanischen Alpen, und bei der Familie bleiben, den Willen der Eltern befolgen oder die Heimat verlassen. Vielleicht etwas zu optimistisch, etwas unbedarft entscheidet sie sich zur Flucht. Genua, so wie ihre Tante, dort als Köchin arbeiten, ist ihr Ziel. Durch einen Zufall muss sie sich nicht ganz alleine auf den Weg machen, denn der fremde Marco, der ein guter Mensch zu sein scheint, wird sie begleiten. Ein Glück, denn Italien gleicht zu der Zeit einem Pulverfass, Freiheitskämpfer wehren sich zunehmend gegen die Fremdherrschaft der Habsburger. Eine gefährliche Reise nimmt ihren Lauf. Als Leser bekommt man hier eine abwechslungsreiche perfekt zusammengestellte Geschichte. Spannende Einblicke ins damalige Leben, eine mehr als beschwerliche Reise mit gefährlichen, aber auch schönen und rührenden Momenten, geschichtspolitische Hintergründe und eine zart entstehende Liebelei, die sich zu tiefer Liebe entwickelt, machen hier eine grandios ausgewogene Mischung aus. Die Autorin versteht es ganz hervorragend den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle zu nehmen. Von Wut, z.B. über ihren Verlobten Paolo, über Enttäuschung wie über Marcos Vater oder Angst vor mordenden Briganten bis hin zu Verliebtheit und heller Freude, als sich die beiden langsam annähern, ist hier alles mit dabei. Ich war ganz oft furchtbar gerührt, habe viel gebangt, habe stellenweise die Kälte und den Regen, der die Reise sogar lebensgefährlich macht, fast selbst gespürt. Ich konnte aber auch unheimlich viel schmunzeln, ganz besonders über Antonellas Schüchternheit. Sie kann sich schon mal fragen, ob sie sich lieber nicht waschen und eine Portion Knoblauch essen hätte sollen, damit Marco nicht in Versuchung gerät. Der Sprachstil liest sich locker, leicht und ich bin regelrecht durch die kurzen Kapitel geflogen. Zudem weiß die Autorin wie man Spannung erzeugt, ich bin immer mehr am Buch geklebt, weil der Roman so dramatische Wendungen annimmt. Ich habe Antonella sofort in mein Herz geschlossen und habe diese Reise richtig mit ihr gelebt und gefühlt. Die schüchterne junge Frau ist, trotzdem sie nicht lesen und schreiben kann, alles andere als auf den Kopf gefallen, stolz auf ihre eigene Meinung und hat das Herz genau am richtigen Fleck. Auch mit Marco habe ich gefiebert. Ich kann mir nicht erklären, warum sein Vater so wenig von ihm hält. Einen so tollen Sohn kann man sich eigentlich nur wünschen. Um diese beiden Hauptpersonen rankt sich die Geschichte. Aber auch die andere Besetzung ist einfach nur toll ausgewählt und authentisch dargestellt, bei der weisen Heilerin Amnita angefangen, über die dauerquasselnde Küchenhilfe Farina bis hin zu Fabrizzio Barranti, dem Arbeitgeber, der ganz unerwartete Seiten zeigt. Mit in die damalige Zeit genommen werden, authentisch miterleben, wie es in Italien zur Zeit der Freiheitskämpfe auf und zu ging, das ist hier perfekt geboten. Ich hatte fast das Gefühl mit bei Dorfabenden beim Maronenröster zu sitzen und Anekdoten zu lauschen oder die Wäsche noch von Hand selbst am Fluss waschen zu müssen. Zahlreiche kleine Details wie z.B. das Herstellen von Waschlauge mit Asche oder das Sockenstricken mit Sohlen, damit man nur diese austauschen musste, habe ich geradezu verschlungen. Wie sah der Alltag aus, hier bekommt man einen tollen Einblick und das macht Geschichte interessant. Zudem gesellt sich noch der geschichtspolitische Hintergrund der italienischen Freiheitskämpfe, der sich aber nie zu sehr in den Vordergrund drängt um langweilig werden zu können. Alles in allem hatte ich fesselnde, berührende und authentische Unterhaltung mit der "Tochter der Toskana", die sich ihre fünf Sterne redlich verdient hat. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung geben mag und wenn das nicht, zumindest einen weiteren so gelungenen historischen Roman aus der Feder von Karin Seemayer.
Antonella - eine Frau geht ihren Weg
von Langeweile - 05.02.2018
Toskana ,1832: Der reiche Sohn des Müllers macht Antonella, der Tochter eines Schäfers, einen Heiratsantrag. Antonella hatte eigentlich andere Pläne, ihrem Vater jedoch kommt diese Verbindung sehr gelegen, da er bei Paolos Vater Schulden hat. Als ihr Verlobter Antonella zum Geschlechtsverkehr zwingen will , wird sie von Marco gerettet.Antonella möchte Paolo unter diesen Umständen auf keinen Fall heiraten. Da er eine Schussverletzung hat, bringt sie ihn zu der Hebamme Amanta. Diese versorgt seine Wunden und gemeinsam schmieden sie einen Fluchtplan für Antonella. Sie möchte nach Genua, um dort ihre Tante zu suchen, die ihr eventuell Arbeit besorgen kann. Spontan bietet sich Marco als Reisebegleitung an und nach kurzer Überlegung stimmt die junge Frau diesem Angebot zu. Auf der langen und beschwerlichen Reise kommen sich die Beiden näher und Antonella versucht Marcos Geheimnis zu ergründen. Meine Meinung: Von Anfang an nahm mich der schöne Schreibstil der Autorin gefangen. Der Roman vereinte mehrere Themenbereiche auf sehr geschickte Art miteinander. Im Mittelpunkt stehen Antonella und Marco, welche auf ihrer Reise vielen Hindernissen begegnen. Der Widerstand der Bevölkerung gegen die Übermacht der Habsburger,bringt sie das eine oder andere Mal in Lebensgefahr.Das beschwerliche Leben der einfachen Bevölkerung wurde ebenfalls ausführlich behandelt und auch die wunderschöne Landschaft der Toskana bekam einen ausreichenden Rahmen. Was der Geschichte jedoch den besonderen Reiz verleiht, ist die wunderschön gezeichnete Liebesgeschichte der beiden Protagonisten. Gerne habe ich Antonella und Marco (Michele) ein Stück begleitet und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Fazit: Ich spreche eine Leseempfehlung aus und vergebe fünf Sterne.
Sehr empfehlenswert
von leseratte1310 - 22.01.2018
Antonella lebt 1832 in dem kleinen Dorf Cerreto in der Toskana. Die Menschen dort haben kein leichtes Leben und Väter sind froh, wenn sie ihre Töchter verheiratet haben. Antonella soll den Sohn des reichen Müllers heiraten. Aber sie hat ganz andere Vorstellungen von ihrem Leben, sie möchte Wein anbauen und kochen. Als Marco in dem Dorf auftaucht, der nach Genua will, sieht sie eine Chance, ihren Träumen doch noch näher zu kommen und schließt sich ihm an, denn die Reise ist gefährlich. Die Habsburger haben die Herrschaft in der Gegend und allerorten regt sich gegen diese Herrschaft Widerstand. Mit der Zeit fühlt sich Antonella zu Marco hingezogen, doch der hat seine Geheimnisse. Schon das Prequel "Die Tochter der Toskana - Wie alles begann" hat mich gepackt und ich musste dieses Buch unbedingt lesen. Ich mag den tollen und flüssig zu lesenden Schreibstil der Autorin Karin Seemayer . Die Menschen haben in jener Zeit die Herrschaft der Habsburger satt. Sie wollen selbst bestimmen. Der Geheimbund der Carbonari hat sich der Aufgabe verschrieben, den Habsburgern die Macht zu entreißen. Zu diesem Geheimbund gehört auch Marco, der in Wirklichkeit der desertierte Michelle ist. Sein Vater hat ihn zum Militär gedrängt und Michelle war das lieber als studieren zu müssen. Doch wirklich wohl fühlt er sich nur in den Weinbergen seiner Familie. Antonella hat als Frau keine Wahl, sie muss dem Vater gehorchen, der sie verheiraten will, um einen Esser weniger zu haben. Wenn dann der Bräutigam auch noch aus wohlhabender Familie kommt, umso besser. Doch Antonella will sich nicht fügen und nutzt die erst beste Gelegenheit, um der Hochzeit zu entkommen und ihre Träume wahr werden zu lassen. Dabei ist es nicht so, dass sie diesem Fremden gleich verfallen wäre, nein, Gefühle kommen erst mit der Zeit ins Spiel und als ihr Marco dann sein Geheimnis erzählt, muss sie eine Entscheidung treffen. Es ist gefährlich für die beiden und sie haben eine Reihe von Herausforderungen zu meistern. Es ist schön zu erleben, wie sich Antonella von der ungebildeten Bauerntochter zu einer mutigen und starken Frau entwickelt. Aber nicht nur sie, auch Michelle entwickelt sich weiter und legt seine rebellisches Verhalten ab. Das Buch ist ungemein packend, es fiel mir schwer, das Lesen zu unterbrechen. Gleichzeitig erhält man einen guten historischen Überblick. Zudem hat die Toskana landschaftlich ihren ganz besonderen Reiz und auch das ist sehr schön beschrieben. Ich kann diesen unterhaltsamen und spannenden historischer Roman nur empfehlen.
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