Mein Gefühl beim LesenDieses Buch hat mich emotional direkt erwischt. Promise of Peridot fühlt sich an wie ein Sturm aus Trauer, Wut, Macht und dieser leisen, schmerzhaften Liebe, die trotzdem nicht verschwindet. Arwens Geschichte ist schwer, aber genau deshalb so intensiv. Man liest nicht einfach mit, man geht mit ihr durch jeden inneren Bruch, durch jedes Aufbegehren, durch jede Entscheidung, die wehtut.Nach der Schlacht in der Sirenenbucht ist nichts mehr heil. Der Verlust ihrer Mutter liegt wie ein Gewicht auf jeder Seite. Und statt sanfter Heilung kommt erst mal nur eines: Zorn. Und der fühlt sich erschreckend echt an.Die Atmosphäre, dunkel, aufgeladen und voller innerer SpannungDie Stimmung ist dicht. Schwer. Magisch, aber nicht leicht. Die Welt um Arwen wirkt gefährlich, unsicher, voller alter Mächte, die jetzt nicht mehr schlafen.Alles ist durchzogen von dieser Ahnung, dass nichts mehr sein wird wie vorher. Die Prophezeiung hängt über allem wie ein leises Drohen, das mit jeder Seite lauter wird.Arwen: Trauer, Wut und eine Macht, die sie selbst erschrecktArwen hat mich richtig mitgenommen. Sie ist keine glänzende Heldin, sondern jemand, der innerlich brennt. Ihre Trauer verwandelt sich in Zorn, ihre Angst in Rachedurst. Und genau das macht sie so greifbar.Man spürt diesen Kontrollverlust, diese rohe Kraft in ihr. Diese Frage: Was bin ich jetzt? Wer werde ich, wenn ich dieser Macht nachgebe?Und genau hier wird es so spannend, weil man merkt: Arwen kämpft nicht nur gegen äußere Feinde, sie kämpft vor allem gegen sich selbst.Kane: Verrat, Krone und eine Liebe, die nicht einfach stirbtDer Verrat von König Kane hat mich richtig getroffen. Dieses Vertrauen, das zerbricht, sitzt tief. Und trotzdem ist da immer noch dieses Band, das nicht einfach kaputtgeht, egal wie sehr Arwen ihn hassen will.Diese Spannung zwischen Liebe, Enttäuschung, Wut und unausgesprochenen Gefühlen ist brutal intensiv. Nichts ist klar. Alles schmerzt. Und genau das macht die Dynamik so stark.Prophezeiung, Rache und der Kampf um KontrolleDie Handlung verbindet persönliche Emotionen mit einer größeren Bedrohung. Die Prophezeiung, die Waffe, das Opfer, all das fühlt sich nicht wie Fantasy-Deko an, sondern wie etwas, das direkt mit Arwens innerem Konflikt verbunden ist.Rache wirkt hier nicht heroisch, sondern verzweifelt. Und das macht alles viel ehrlicher.Emotionale WirkungDieses Buch tut weh auf die leise Art.Es geht um Verlust, um das Zerbrechen alter Sicherheiten, um das Gefühl, niemandem mehr trauen zu können, nicht einmal sich selbst.Und trotzdem schwingt immer Hoffnung mit. Zart. Gefährlich. Aber da.Fazit:Promise of Peridot ist emotional, düster, magisch und voller innerer Kämpfe. Eine Geschichte über Verlust, Verrat, Macht und eine Liebe, die selbst im Hass nicht einfach stirbt.Wenn du Romantasy magst, die nicht nur verzaubert, sondern auch schmerzt, dann wirst du dieses Buch fühlen, nicht nur lesen.