Ich habe mich ehrlich gesagt ein bisschen schwer getan mit diesem Buch.
Was man auf dem Klappentext liest, lässt einen keineswegs erahnen, wie komplex dieser Fall ist.
Ich hatte in der letzten Zeit eine Leseflaute und generell nicht viel Zeit aktuell zum lesen- leider. Die langen Kapitel und die Komplexität des Falles, haben es mir nicht leicht gemacht, beim Lesen immer wieder rein zu kommen. Dementsprechend habe ich länger für das Buch gebraucht, als eigentlich für mich üblich.
Ich hatte zwischenzeitlich den Eindruck, dass mehr Infos herauskommen, aber konnte manchmal dennoch nichts damit anfangen. Man dachte an schlimme Taten (meistens aber wenig Beweise dafür), viele vermisste Frauen, die ersten Leichen und alle Geschehnisse passieren an unterschiedlichen Tatorten. Dementsprechen gibt es auch mehrere Teams mit logischerweise vielen unterschiedlichen Namen der Ermittler, die in den Fällen involviert waren. Das hat mich zwischenzeitlich ein wenig durcheinander gebracht.
Mit dem Ende hätte ich niemals gerechnet. Und vor allem nicht, dass das gesamte Buch fast gar nichts mit Karina Pohl zu tun hatte (was man nach dem Lesen des Klappentextes eigentlich erwartet). Dass sie ihren Ex Mann nicht umgebracht hat, kann man sich recht schnell denken. Aber was letztendlich da los ist, erahnt man nicht. Es lohnt sich, das Buch bis zum Ende zu lesen, auch wenn es mir ehrlich gesagt nicht leicht gefallen ist. Aber erst dann kristallisiert sich das ganze Ausmaß und der ganze Fall bekommt einen Sinn.