»Das ist die schärfste Wendung, die man der strukturellen Verwandtschaft von Patriarchatstheorie und Antisemitismus angedeihen lassen kann. [ ] Man weiß und spürt, was man hier liest und man hält es gerade deswegen aus, weil dieses Buch sonst nichts einfordert, keine Sensibilität, kein Verständnis. «Philipp Theisohn, FAZ
»Erstaunlich, originell, verstörend und wunderschön. Der Termin ist ein lang überfälliger, radikaler Eingriff. «Chris Kraus, Autorin von I Love Dick
»Dieses Buch ist ein Befreiungsschlag, für die Literatur, für das eigene Denken und Fühlen, ja, für das Hoffen. « Frank Witzel
»Dieser Roman handelt von Identität, aber auf die elegante Art, was bedeutet, dass man an dieses Wort beim Lesen seiner 130 dichten, von Zynismus und Wut beinahe zu explodierenden Seiten kein einziges Mal denken muss. Denn die Sätze sind frei von zwischen den Zeilen liegenden Dogmen, sie sind zwar geladen, versuchen den Leser aber nicht zu belehren. «Zelda Biller, Literarische Welt
»Das Unerhörte an diesem Text sind nicht Hitler-Sex-Fantasien, sondern die ironisch-mehrdeutige explizitere Idee, einer wie Hitler wäre gar nicht möglich, wenn sich alle Menschen von gewaltsamen Zuschreibungen ans Geschlecht lösen könnten. « Marlen Hobrack, der Freitag
»Eine verzweifelte und immer wieder wahnsinnig komische Odyssee auf der Suche nach einer kulturellen und sexuellen Identität. «Harald Staun, FAS
»Katharina Volckmer ist eine Draufgängerin erster Güte. Ihr Roman steckt voller hypnotischem, poetischem Erfindungsreichtum und Witz So düster und brillant wie Naked Lunch und dabei hinreißend schön. « Ian McEwan
»Volckmers Roman ist vieles zugleich, ohne sich dabei für eines entscheiden zu müssen: feministischer Monolog, Polemik gegen die Kategorie des Geschlechts und die daraus wachsenden Zwänge, komischer Rant gegen Vereinheitlichung und Vereindeutigung, Bericht aus dem beschädigten Leben, Satire auf die postnationalsozialistische Gesellschaft sowie deren Wiedergutmachungsbemühungen und Gedenkverrenkungen, Kritik der »Fröhlichkeitsindustrie« und einer Gesellschaft, in der das herrschende Unglück permanent kaschiert werden muss. «Thomas Blum, konkret Magazin