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Die Hexe Samina hat nur eine wichtige Aufgabe: Sie muss an Samhain ein Portal zur Dämonenwelt schützen. Das war auch nie ein Problem, bis der Dämonenjäger Kuro in dem kleinen Städtchen auftaucht. Von da an muss Samina gegen Dämonen kämpfen und die Zuneigung zu dem Jäger unterdrücken. Denn eine Verbindung zwischen Hexenden und Jägern ist strengstens verboten. Ein Ringen zwischen Gefühlen, Vorurteilen und Intrigen was wird am Ende siegen?
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Ein packender Episodenroman, wo wir Samina und Kuro in 9 Episoden durchs Hexenjahr begleiten. Zu jeder Epiode gibt's zu Beginn dieser eine kurze Information über das jeweilige Hexenfest der Episode, wo auch die Rituale und mit was für Kräutern geräuchert wird, aufgezählt werden. Dieses kleine Wissen zu Beginn fand ich richtig gut und habe selbst was Neues gelernt. Die Spannung der Geschichte ging dadurch auch nicht verloren und wurde mit jeder Episode fesselnder. Beginnen tut die Geschichte von Samina und Kuro mit Samhain (das letzte der drei Erntefeste, welches am 31.10. stattfindet) und endet mit Mabon (die Herbsttagundnachtgleiche und das zweite der drei Erntefeste, welches vom 20. bis zum 23.09. gefeiert wird).
Zu den kurzen Info-Seiten vor den Episoden ist der Roman schön mit vielen Illustrationen geschmückt und besitzt sogar einen schicken Farbschnitt, wo nochmal alle Symbole der Hexenfeste abgebildet sind.
Die kurzen Episoden haben mich während des Lesens ans Schauen einer Serie erinnert, nur das sich alles im Kopf abgespielt hat. Durch dieses Kino konnte man Kerstins Roman gut in einem Rutsch durchlesen, vor allem nach dem Plottwist in einer der letzten Episoden.
Kerstin G. Rush hat wirklich ein Handwerk fürs Schreiben, wo man direkt in die Geschichte eintaucht. Genau weil es aus der 3. Person geschrieben ist, konnte man wie bei einer Serie alle Gefühle und Eindrücke der Figuren erfahren, sowie nachvollziehen, was für mehr Tiefgang gesorgt hatte. Trotz der Kürze des Buches mit 180 Seiten hatte es die richtige Balance und einen roten Faden. Es ging nicht zu schnell vonstatten und alles, was aufgebrochen wurde, wurde spätestens am Ende des Buches aufgeklärt.
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Ich kann "Hexenbrut & Jägerblut" jedem empfehlen, der Hexengeschichten gerne liest und Tropes wie Slow Burn, Forbidden Love, Found Family, sowie Romantic Suspense mag. Oder einfach mal eine andere Art von Kurzgeschichten ausprobieren möchte.
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5/5 Sternis
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PS: Zurzeit sind übrigens die Raunächte, welche vom 24. bis zum 6. Januar gehen.
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@ghaniyebooks
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