Ein Buch, das uns nach Lissabon führt, wir erleben die politischen Ereignisse und das Leben einzelner Menschen. Wi begleiten Amalia in dden Jahren 1961 bis 1980. Amalia lebt mit ihrer Familie in Alfama, wo die Menschen nur das nötigste haben. Als ihr kleiner Bruder stirbt, zerbricht die Familie und die 17jährige Amalia ist auf sich selbst gestellt. Doch sie findet eine Stelle in einem Cafe, sie ist glücklich und lernt dort den Studenten Marcelo kennen. Doch als dann der Sohn der Besitzer des Cafes verwundet aus dem Krieg kommt, muß sie auch dieses zuhause verlassen. Noch ein paar Mal muß sie ihren Wohnsitz unfreiwillig wechseln. Marcelo ist politisch sehr aktiv und wird bei den Studentenunruhen inhaftiert. Amalia hält fest zu Marcelo und später mischt auch sie bei den politischen Aktivitäten mit. Als dann der gemeinsame Freund Joao Amalias Freundin Benedita heiratet, hofft sie vergebens auf einen Antrag von Marcelo. Das Buch zeigt uns die Schwierigkeiten und die Kämpfe, die Amalia zeitlebens durchstehen muß. Sie verliert geliebte Menschen durch den Tod, gerät oftmals unverschuldet in Schwierigkeiten und Not, abr sie verliert nie den Mut und kämpft immer weiter. Die Autorin versteht es ungeheuerlich gut, die Emotionen und Gefühlsregungen der Protagonisten darzustellen, man ist mit Rosalia, Antonio, Soraia, Henrique und den anderen bald sehr vertraut. Aber wie ein roter Faden zieht sich auch der Fado. ein trauriger Gesang, durch das Buch. Ich war derart fasziniert und hingerissen von der Lektüre, dass ich das Buch nur sher ungern aus der Hand gelegt habe. Auch das Umfeld wir sehr charkteristisch beschrieben. Die Kälte, der Regen, die Hitze, das Leben auf der Straße. Man kann sich direkt ein Bild davon machen. Das Cover zeigt eine junge Frau, die zwischen Fliederblüten ihren Weg geht und auf einer Blüte sitzt ein Schmetterling, der für Amalia immer ein wenig Hoffnung zeigte.