Aus diesen drei Elementen entsteht die Dystopie der Neobarbaren.
In einer Cyberpunk Welt in der man mit der Weiterentwicklung des Internets direkt mit dem Kopf verbunden ist, indem Augmented Reality zum täglichen Leben dazugehört begleiten wir einen gescheiterten Studenten, eine digitalisierte Identität und einen Krieger, welcher sich mehr auf Instinkte als die Technik verlässt.
Alle haben ihre eigene Ziele, doch ihre Wege werden sich kreuzen.
Klotz Van Ziegelstein erschafft eine Cyberpunk-Welt, in der man ins staunen versetzt wird, ob des technischen Fortschritts und dessen Möglichkeiten.
Sie hält aber auch immer noch die Enttäuschungen der heutigen Zeit bereit, gerade der Ex-Student Jimmy King musste einiges durchmachen, was wohl dem ein oder anderen Studenten zumindest bekannt vorkommen dürfte.
Nachdem man sich in der Welt so langsam zurechtfindet, wobei auch die Internetpräsenz der Neobarbarren helfen kann, nimmt die Geschichte immer mehr an fahrt auf. Es handelt sich um einen Episodischen Aufbau, so wird die Geschichte nacheinander aus den Geschehnissen der drei Hauptprotagonisten erzählt, was insbesondere bei sich kreuzenden Ereignissen sehr interessant ist.
Als Genuss habe Ich es empfunden welchen Wortreichtum die Identität des Van Ziegelstein an den Tag legt. Hie und da wurden auch noch etwaige Anspielungen an Leitmotiven aus anderen Realitäten eingeflochten.
Wenn man in der Welt des Neobarbaren angekommen ist möchte man diesen nicht mehr aus der Hand legen.