Dissertation Universität Köln 1998
Prozessaggregationen und (Kosten-)Abweichungsanalysen sind wichtige Planungs- und Kontrollinstrumente des Controlling zur Aufdeckung und Ausschöpfung von Erfolgspotentialen. Bislang existieren kaum Ansätze, mit deren Hilfe bei mehrstufigen Produktionsprozessen unverzerrte Prozessaggregationen durchgeführt und kontrollrelevante Abweichungsinformationen gewonnen werden können. Stephan Lengsfeld systematisiert operative Kostenänderungspotentiale und zeigt anhand der vollständig differenzierten Abweichungsanalysemethode gemäß der Taylor-Reihe Möglichkeiten ihrer Identifizierung auf. Der Autor entwickelt einen Aggregationsansatz, der unverzerrte Mengen- und Kosteninformationen bei mehrstufigen Produktionssystemen bereitstellt. Er leitet einen Kontrollansatz ab, der erstmals auch bei komplexen Produktionsstrukturen die Ermittlung einflussgrößenspezifischer Kostenänderungspotentiale ermöglicht.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung. - 1. 1 Einführung in die Untersuchungen. - 1. 2 Gang der Untersuchungen. - 2 Grundlagen. - 2. 1 Zu den betrachteten Produktions- und Kostenrechnungssystemen. - 2. 2 Prozeßaggregationen in mehrstufigen Produktionsprozessen. - 2. 3 Graphentheoretische Definitionen zur Abbildung der Prozeßstruktur. - 2. 4 Zur operativen Betrachtungsweise. - 3 Kostenkontrolle und operative Kostenänderungspotentiale. - 3. 1 Grundlagen der Kostenkontrolle. - 3. 2 Operative Kostenänderungspotentiale. - 3. 3 Abweichungsanalysemethoden im Rahmen der Kostenkontrolle. - 4 Mehrstufige Prozeßaggregationen, Kostenplanungs- und Kostenkontrollansätze bei mehrstufigen Produktionsprozessen. - 4. 1 Modelltheoretische Grundlagen des Aggregationsansatzes. - 4. 2 Herleitung der Mengen- und Wertkomponenten des aggregierten Modells. - 4. 3 Kostenplanung und -kontrolle bei mehrstufigen Produktionsprozessen in nichtaggregierter und aggregierter Form. - 5 Schlußbetrachtung.