Die Nachtigall

Zwei Schwestern. Die eine kämpft für die Freiheit. Die andere für die Liebe. Originaltitel: The Nightingale.…
Taschenbuch
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"Ich liebe dieses Buch - große Charaktere, große Geschichten, große Gefühle." Isabel Allende
Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistanc … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Nachtigall
Autor/en: Kristin Hannah

ISBN: 3746633672
EAN: 9783746633671
Zwei Schwestern. Die eine kämpft für die Freiheit. Die andere für die Liebe.
Originaltitel: The Nightingale.
8. Auflage.
Taschenbuch.
Übersetzt von Karolina Fell
Aufbau Taschenbuch Verlag

9. Oktober 2017 - kartoniert - 611 Seiten

Beschreibung

"Ich liebe dieses Buch - große Charaktere, große Geschichten, große Gefühle." Isabel Allende

Zwei Schwestern im besetzten Frankreich: Vianne, die Ältere, muss ihren Mann in den Krieg ziehen lassen und wird im Kampf um das Überleben ihrer kleinen Tochter vor furchtbare Entscheidungen gestellt. Die jüngere Isabelle schließt sich indes der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt?

»Kristin Hannah ist es gelungen, historische Ereignisse so emotional aufzubereiten, dass einem beim Lesen die Tränen kommen.« Freundin


Portrait

Kristin Hannah, geboren 1960 in Südkalifornien, arbeitete als Anwältin, bevor sie zu schreiben begann. Heute ist sie eine der erfolgreichsten Autorinnen der USA und lebt mit ihrem Mann im Pazifischen Nordwesten der USA. Nach zahlreichen Bestsellern waren es ihre Romane „Die Nachtigall" und "Liebe und Verderben", die Millionen von Lesern in über vierzig Ländern begeisterten und Welterfolge wurden.
Im Aufbau Taschenbuch liegen ebenfalls ihre Romane „Die andere Schwester", „Das Mädchen mit dem Schmetterling", „Die Dinge, die wir aus Liebe tun" und „Die Mädchen aus der Firefly Lane" vor.

Pressestimmen

»In diesem epischen, kraftvollen und zutiefst berührenden Roman erzählt Kristin Hannah die Geschichte zweier Frauen, die ihr Schicksal auf ganz eigene Weise meistern.« Lokalzeitung 20190228
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
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von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung Rosenheim Münchener Straße - 22.10.2018
Spannung bis zur letzten Seite, gleichermaßen berührend und erschütternd. Taschentücher bereithalten!
Ihrem Buchhändler
von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung Berlin Johannisthaler Chaussee - 22.10.2018
Eine eindrucksvolle Geschichte über zwei Schwestern, die ganz unterschiedliche Wege gehen und doch beide größten Mut beweisen. Die eine kämpft in der Résistance im Untergrund gegen die Nazis, die andere versucht, auf anderem Wege diejenigen zu retten, die sie liebt. Beide begeben sich in Lebensgefahr, drohen zu scheitern und daran zu zerbrechen. Dieser Roman hat alles, was man sich als Leser/in wünscht: große Emotionen, Spannung und toll gezeichnete Figuren, die einen mit in die Geschichte nehmen. Absolut lesenswert!
Ihrem Buchhändler
von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung Stralsund Ossenreyerstr. - 22.10.2018
Es gibt genug Romane über den Zweiten Weltkrieg, dachte ich. Aber dann flatterte die "Nachtigall" in meine Hände. Ich habe sie vor lauter Spannung nicht mehr losgelassen und mich gefragt, wäre auch ich so mutig?
Bewertungen unserer Kunden
Berührt auf eine leise Art
von schafswolke - 13.06.2020
Die Geschichte erzählt abwechselnd das Leben der Schwestern Vianne und Isabelle. Ihr Leben während der Besatzungszeit verläuft komplett unterschiedlich. Die eine bleibt in der Heimat, um dort ihr Leben zu meistern, die andere geht in den Widerstand. Doch eins haben beide gemeinsam, immer wieder stehen sie vor schweren Entscheidungen. Gibt es in dieser Zeit überhaupt eine richtige Entscheidung? Ich hatte von dem Buch schon sehr viel gutes gehört und da mir Liebe und Verderben und Das Mädchen mit dem Schmetterling richtig gut gefallen haben, war ich umso gespannter auf dieses Buch. Vielleicht waren meine Erwartungen gerade zu Beginn ein klein wenig zu hoch, mir hat die Geschichte zwar gut gefallen, aber für die ganz großen Begeisterungsstürme fehlte mir hier doch das gewisse Extra. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, allerdings brauchte ich ein wenig, um mich in das Buch einzufühlen und dadurch zog sich die Geschichte schon ein wenig. Trotzdem hatte ich nicht das Bedürfnis das Buch zur Seite zu legen, denn die Autorin legt den Fokus mehr auf das normale Leben der zurückgebliebenen Frauen und verpackt das auch recht anschaulich und so konnte ich mich der Geschichte nicht entziehen. Viannes Geschichte hat mich mehr gefesselt, die kam bei mir authentischer an. Gerade zum Schluß hat mich das Buch besonders berührt, da flossen bei mir richtig die Tränen, damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet. Das Buch spielt oft unterschwellig mit der Frage Wie würde ich handeln? und da wird es wohl nie ein richtig oder falsch geben. Am Ende muss ich sagen, dass mich das Buch doch sehr bewegt hat, auch oder gerade wegen seiner eher teilweise beschaulichen Art. Für Die Nachtigall vergebe ich 4 Sterne.
Leseempfehlung
von Carolin Stiehr - 25.05.2020
Hier hat mich das wundervolle Cover neugierig gemacht, erst danach habe ich gelesen, das dieses Buch von Kristin Hannah ist, welche mir als Autorin ein Begriff ist. Dieses zarte Buch ist mit ganz viel Leidenschaft geschrieben und konnte mich beim Lesen stark berühren. Kristin Hannah schafft es mit ihrer einfühlsamen Schreibweise den Leser sofort in die Geschichte eintauchen zu lassen und mit der wundervollen, schüchternen Kate mitzufühlen und mir ihr gemeinsam einen Weg zu gehen. Einfach eine Geschichte die berührt, die zart beginnt und stark endet. Für mich ein absoluter Lesegenuss!
Mein Fazit zu Die Nachtigall
von Calipa - 06.09.2019
Eine Geschichte über zwei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein könnten und dessen Herz nicht gleichmäßiger für die selben Moralischen Dinge schlagen könnte. Es war das erste mal für mich das ich mich an einen Roman mit der Thematik Weltkrieg auseinander setze. Aber die Geschichte die nicht nur spannend sondern auch emotional und so bildlich beschrieben wurde, konnte ich nicht mehr zur Seite legen. Ich habe mit den Charakteren mit gekämpft, gehasst und geliebt und oft sind mir Tränen gelaufen. Es kamen keine Wiederholungen sondern immer wieder neue Ereignisse die es von der Geschichte her grausam machten, aber somit so spannend und aufzehrend blieb. Die Information das es wirklich die Nachtigall gab und wirklich viele der im Buch beschriebenen Ereignisse so geschehen sind, ist grausam. Also Grausam in der Hinsicht das es das überhaupt einmal gab und wenn wir mal schauen, auch noch gar nicht so lange her ist. Das ist für mich erschreckend. Nun könnte ich sagen, das mir das Ende nicht so sehr gefallen hat... Es ist kein Happy End es ist einfach nur eine Beendigung der Geschichte der Schwestern. Fakt ist aber, das es das beste war, was in diesem Buch für die Protagonisten mit diesem Hintergrund, geschehen konnte. Ich bin begeistert und zugleich erschrocken über dieses Buch und zähle es als eines meiner Lesehighlights von 2019.
Sehr bewegend, aber auch etwas melodramatisch
von sommerlese - 20.03.2018
Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Kristin Hannahs Roman beschreibt mit dem Lebensweg zweier Schwestern eine bewegende, weil schreckliche und entbehrungsreiche Zeit des 2. Weltkriegs in Frankreich. Dieser Roman zeigt mit Vianne und Isabelle zwei Frauenschicksale, die ganz unterschiedlich agieren und auf den gut 600 Seiten kommt man ihnen und ihrem Leben sehr nahe. Die Schilderungen sind umfangreich, es beginnt in der Kindheit der Schwestern, die auch schon von Schicksalsschlägen behaftet war, und auch in ihrem weiteren Leben bleibt ihnen keine Dramatik erspart. Vianne lebt im kleinen Ort Carriveau im Loire-Tal, sie sorgt für ihre Familie, die sie ohne ihren Mann über Wasser halten muss und versucht daher, sich mit den deutschen Besatzern zu arrangieren, während Isabelle eine impulsive Frau ist, die sich der Résistance anschließt. Dort findet sie Anerkennung und geht ihren persönlichen Idealen nach, Familie ist für sie keine Option. Die unterschiedliche Haltung der Schwestern sorgt für Differenzen zwischen ihnen. Die Thematik hinter der Geschichte ist gut gewählt, es waren stets die Frauen, die in Kriegszeiten auf sich allein gestellt viele Schwierigkeiten bewältigen mussten und dabei viel Stärke bewiesen haben. Kristin Hannah bringt das sehr bewegend zum Ausdruck. Sie schreibt fesselnd, emotional und ausführlich mit bildhafter Sprache. Dabei wird die Zeit der willkürlichen Unterwerfung durch die Besatzer, der Kältewinter und daraus resultierende allgegenwärtige Hunger sehr glaubhaft dargestellt. Doch das Hauptaugenmerk richtet die Autorin auf die persönlichen Lebenswege der Schwestern und dort lässt sie kein Leid aus, manchmal erschien mir das fast schon ein bisschen zu melodramatisch und übertrieben. Dennoch hab ich das flüssig erzählte Buch gern gelesen. Es sind die dramatischen Momente, die es lesenswert machen, auch wenn mir einige tiefer gehende historische Hintergründe fehlen. Insgesamt gesehen lebt das Werk von seiner Themenfülle, es häufen sich ausführlich geschilderte Erlebnisse und einige klischeehafte Betrachtungen zeigen den typisch amerikanischen Blick der Autorin auf Frankreich, auf das Geschehen und die Willkühr unter deutscher Besatzung. Dass es auch unter den Besatzern in Deutschland der Bevölkerung nicht anders erging, ist im Roman nicht zu erfahren. Positiv aufgefallen ist mir, dass die Autorin mit der Figur des Hauptmanns Wolfgang Beck nicht nur negative deutsche Charaktere zeigt. Das ist aus amerikanischer Sicht eher selten. Dieser Roman zeigt nicht nur ein bedrückendes Bild vom Gräuel des Krieges, er steht beispielhaft für die Stärke zahlreicher Frauen, die unter enormen Entbehrungen ihre Familien durch die Mangeljahre und Kriegszeiten gebracht haben. Diesen Frauen, egal aus welchem Land, gebührt für ihre Leistung unsere Anerkennung und Achtung.
Die Nachtigall hat gesungen
von Elke Seifried - 04.03.2018
Mit dem Satz, "Kristin Hannah ist es gelungen, historische Ereignisse so emotional aufzubereiten, dass einem beim Lesen die Tränen kommen.", wird für dieses Buch geworben und ich bin alles andere als nahe am Wasser gebaut, Tränen bei Filmen oder Büchern gibt es bei mir eigentlich nie, aber hier konnte auch ich mich nicht dagegen wehren. 1995, an der Küste von Oregon: Eine krebskranke Frau, für die es keine Aussicht mehr auf Heilung gibt, folgt dem Wunsch ihres Sohnes und zieht in ein Pflegeheim. Beim Umzug taucht in einem alten Koffer voller Erinnerung ein Kriegsausweis auf den Namen Juliette Gervaise auf. Welche schrecklichen Erinnerungen hat die Frau jahrelang verdrängt und totgeschwiegen? "Sie waren schon immer von Grund auf verschieden gewesen. Vianne befolgte die Regeln, Isabelle war die Rebellin." Schnell ist klar, die alte Dame ist einer der beiden Schwestern. Welche, bleibt lange Zeit ein Geheimnis. Vianne ist zehn Jahre älter als Isabelle und als Leser erfährt man erst einmal in einem kurzen Rückblick, wie sich deren Wege getrennt haben. Nach dem Tod der Mutter vom Vater, dem der erste Weltkrieg das Herz gebrochen hat, ohne Worte ins Kinderheim gebracht, kann sich Vianne anpassen. Sie findet ihre Liebe und mit Töchterchen Sophie könnte das Familienidyll nicht schöner sein. Ja, zumindest so lange, bis Antoine einen Einberufungsbefehl erhält. Isabell hingegen ist Anpassung ein Fremdwort. Sie tingelt von einem Internat ins nächste, Zwischenvisiten beim Vater, der sich jedes Mal furchtbar über den erneuten Rauswurf ärgert und schnell etwas Neues sucht, statt ihr Heimat zu bieten. Als Paris angegriffen wird, ist es wieder so weit. Ihr Vater schickt sie zu Vianne aufs Land. Auf der Flucht dorthin, trifft sie auf Gäeton, verliebt sich und seine Worte "Wir sehen nach deiner Schwester in Charriveau und nach meiner Mutter in Portiers, und dann kämpfen wir im Krieg." sind Wegweiser für ihre weitere Zeit, denn "Bei ihm klang es nach einem großen Abenteuer. Nach diesem Gefühl hatte sie sich schon immer gesehnt." Wie erleben oder viel mehr überleben die beiden Schwestern die Kriegsjahre? Das erfährt man hier als Leser, beide auf völlig unterschiedliche Art und Weise, so viel ist von Beginn an klar. Aber so verschieden ihre Wege auch sein mögen, beide sind starke Frauen und ihr Schicksal steht beispielhaft für die Geschichte vieler Frauen im zweiten Weltkrieg. Bei Vianne der Kampf ums Überleben der Familie, Gewissensbisse versus Überlebenswille, und sei es nur für ihre Tochter, Mutterliebe, die der Krieg nicht brechen kann und bei Isabelle der tatkräftige Widerstand, die Fluchthilfe und das Opfern für ein Ziel. "Sehen Sie an meiner Uniform irgendwelche höheren Rangabzeichen?" Sehe ich aus, als wäre ich führender Kopf dieser Maßnahme? Ich führe einfach nur meine Befehle aus." Täglich müssen Entscheidungen getroffen werden, die auch über das Schicksal anderer Menschen entscheiden und das müssen nicht nur die beiden Schwestern. Man trifft im Verlauf der Geschichte auf so viele authentisch dargestellte Nebendarsteller, beim Nazi Hauptmann angefangen, der seine Familie ebenfalls vermisst und scheinbar auch noch etwas Herz hat, über den jüdische Mutter, die denkt sie könne auf die Versprechen der Regierung vertrauen, bis hin zum Gestapo Mann, dem der Hass ins Gesicht geschrieben ist und der sich in seiner Machtposition regelrecht weidet. Krisitin Hannah hat mit ihrem Roman eine eindrückliche Gesellschaftsstudie vorgelegt, die Alltagsgeschichte mehr als authentisch und mitreißend darstellt. So müsste Geschichtsunterricht sein. "Die Vichy-Regierung hat uns versichert, dass Kriegsveteranen vor den Nazis geschützt sind.", diesem Irrglauben sind viele aufgesessen und mussten später schmerzlich erfahren, dass Versprechen in diesem schrecklichen Krieg nichts zählten. Bisher wusste ich eindeutig zu wenig über die besetzte Zeit in Frankreich, über den Antisemitismus dort, über Fluchtwege über die Pyrenäen oder die französischen Résistance. Auch der geschichtspolitische Hintergrund wird hier gut transportiert. "Haben wir es über die Grenze geschafft? Blutblasen quollen zwischen ihren farblosen Lippen hervor und liefen ihr übers Kinn. Ich war mutig, oder?" Das waren die letzten Worte eines kleinen Mädchens und die ersten, die mir Tränen über die Wangen liefen ließen. Ich dachte, das muss der allerschlimmste Moment in dieser Geschichte sein, aber es folgen noch unzählig viele, die mich entsetzt, aufgewühlt und völlig emotional ergriffen haben. Auch als ich dachte, der Krieg ist vorbei, das Leiden muss zu Ende sein, hat die Autorin noch Nadeln bereit, die einem beim Lesen direkt ins Herz stechen. Ich habe selten ein 600 Seiten Buch in solcher Rekordzeit verschlungen, wie dieses. Kristin Hannah hat mich mit ihrer bewegenden, emotionalen und aufwühlenden Geschichte von Beginn an in Beschlag genommen. Der feine, anspruchsvolle und völlig einnehmende Sprachstil tut sein Übriges dazu, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Vianne und Isabelle, stehen im Mittelpunkt der Handlung und man erfährt als Leser abwechselnd von ihnen. Vianne ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen, ich habe mit ihr gefühlt und gelitten. Mag sie den Krieg anfangs aus Angst weit weg gedrängt haben, habe ich sie immer mehr für ihre Stärke bewundert. Über Isabell habe ich mich anfangs amüsiert, hat sie ihren Erzieherinnen doch gehörig Paroli geboten, später hatte ich nur noch unglaublichen Respekt vor ihr. "Beine brannten vor Schmerz und selbst in den Espadrilles bildeten sich Blasen an ihren Füßen. Jeder Schritt wurde zu einer Qual und einem Akt der Selbstüberwindung.", "Tränen in ihren Augen brannten, die sofort anfroren.", oder "die Peitsche klatschte brennend auf ihren Rücken, grub sich brennend ins Fleisch" sind nur drei Beispiele dafür, welche Strapazen und Leiden sie auf sich genommen hat um Piloten über die Pyrenäen zur Flucht zu verhelfen. "Ich kann es nicht ertragen, wenn jemand wie eine Klette an mir hängt."Ein Satz aus dem Mund ihres Vaters, der mich tief verletzt hat, aber auch sein Schicksal hat der Krieg gebrochen. Er hat mich ebenso wie Rachel, Viannes jüdische Freundin, die ich hier stellvertretend für unzählige andere Personen aus diesem Roman erwähnen möchte, mit ihrer Geschichte und Entwicklung zu tiefst berührt, "In der Liebe finden wir heraus, wer wir sein wollen; im Krieg finden wir heraus, wer wir sind." Völlig geplättete fünf Sterne Plus für diesen unglaublich aufwühlenden Roman, der ein Stück grausamer Geschichte lebendig werden lässt.
Überleben
von Anyah Fredriksson - 13.01.2018
Die Schwestern Vianne und Isabelle trennen 10 Jahre, ein großer Altersunterschied, gerade im Kindesalter, so haben die beiden auch nicht viel gemeinsam. Als sie jung ihre Mutter verlieren, trennen sich ihre Wege. Vianne findet ihre große Liebe Antoine, heiratet ihn, bekommt selbst ein Kind. Isabelle jedoch wird von Internatsschule zu Internatsschule geschickt, diese Besuche enden jedes Mal mit dem Rauswurf. Dieses Mal versucht sie den Vater zu überzeugen, dass er sie bei sich behält, sie könne ihm in der Buchhandlung helfen. Aber es soll anders kommen, die Deutschen marschieren in Frankreich ein. Während Vianne versucht ihre Lieben um jeden Preis zu beschützen, schließt sich Isabelle einer Widerstandsgruppe an, war sie doch schon immer die Rebellin in der Familie. Wie wird es den Schwestern in dieser grauenvollen Zeit ergehen, wo werden sie landen? In feiner, anspruchsvoller Sprache hat die Autorin Kristin Hannah die Geschichte der Schwestern Vianne und Isabelle verfasst. Ein besonders schöner Satz, der das Buch prägt: "In der Liebe finden wir heraus, wer wir sein wollen; im Krieg finden wir heraus, wer wir sind." So beginnt dann auch das Buch: eine alte Dame, kurz vor dem Tode stehend, packt Erinnerungsstücke zusammen aus ihrem Leben. Es wird schnell klar, es handelt sich bei der Dame um eine der Schwestern aber um welche? Die Charaktere sind eindrucksvoll, voller starker Gefühle und voller Leben, zwei starke Frauen in schwersten Zeiten und beide so verschieden. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und mitreißend, ich mag das Buch nicht aus der Hand legen, nachdem ich mit dem Lesen begonnen habe. Ein literarisches Kleinod, auf höchstem Niveau geschrieben, die Story: ein Geheimnis, das bewahrt werden soll - meine Beurteilung: klare fünf von fünf möglichen Sternen und eine selbstverständliche Leseempfehlung. Ein großer Roman, in dem die Liebe bestätigt wird, trotz aller Kriegswirren.
Bewegende Geschichte über zwei starke Frauen
von Curin - 08.01.2018
1939: Im Krieg gegen die Deutschen wird auch Antoine Mauriac einberufen. Seine Ehefrau Vianne hofft auf eine schnell Rückkehr, doch Frankreich wird besetzt. Während sie sich bemüht, sich mit den neuen Machthabern zu arrangieren und so auch ihre Tochter Sophie zu beschützen, schlägt ihre rebellische jüngere Schwester Isabelle einen ganz anderen Weg ein. Als heimliches Mitglied einer Widerstandsorganisation nutzt sie einen alten Pfad über die Pyrenäen und schmuggelt so abgestürzte Piloten aus Frankreich... . Dieser außergewöhnliche und auch sehr bewegende Roman hat alles, was eine gute Geschichte braucht. Es gibt eine mehrsträngige und vor allem glaubwürdige Handlung, sowie eine kleine Liebesgeschichte, die aber nicht aufdringlich ist und nicht alles andere überlagert. Der historische Hintergrund dieses Buches ist der 2. Weltkrieg und die damit verbundene Besetzung Frankreichs. Auch über das Schicksal der Schwestern hinaus wird gut dargestellt, wie sich die Angst in der Bevölkerung ausbreitet, welche ungebührlichen Rechte sich manche Deutsche herausnehmen und wie langsam, aber sicher auch dort gegen Juden gehetzt wird und sogar mit Hilfe von französischen Behörden Abtransporte in Konzentrationslager stattfinden. Was der Autorin gut gelingt, ist eine differenzierte Darstellung der einzelnen Figuren. Es gibt hier nicht den typischen Nazi und Franzosen, sondern hier werden durchaus auch Unterschiede gemacht. So erlebt Vianne verschiedene Besetzter, die sich in ihr Haus einquartieren, aber auch Franzosen, die sich für andere einsetzen oder aber auch verraten. Im Mittelpunkt der Handlung stehen zumeist Vianne und Isabelle, die zwar Schwestern sind, aber vom Charakter kaum unterschiedlicher sein könnten. Vianne ist bereits Mutter und hat daher auch eine große Verantwortung, die sie mit viel Engagement wahrnimmt. Während sie anfangs etwas naiv und ein bisschen zu gutgläubig rüber kommt, entwickelt sie im Buch ein besondere Stärke. Mich hat beeindruckt, welche Gefahren und Nöte sie auf sich nimmt, um die zu schützen, die ihr wichtig sind. Ihre Schwester Isabelle ist die wohl mutigste Figur im Buch. Obwohl sie sich der schlimmen Konsequenzen durchaus bewusst ist, schließt sie sich dem Widerstand an und rettet so vielen Menschen das Leben. Als sie mit ihren Schützlingen und einem erfahrenen Bergführer die Pyrenäen überquert, kann man förmlich die Kälte und die Anstrengung spüren. Für mich ist Isabelle definitiv eine von den Romanfiguren, welche man nicht so schnell vergisst. Kristin Hannah schreibt mit viel Gefühl und hat es geschafft, immer wieder Spannung mit hinein zu bringen. Wenn man das Buch liest, fühlt man an vielen Stellen unglaublich stark mit den Figuren mit und bangt und hofft mit ihnen zusammen. Gerade zum Ende des Romans konnte ich persönlich kaum noch die Tränen zurück halten. Insgesamt ist ,,Die Nachtigall ein wunderbarer und bewegender historischer Roman, mit zwei Schwestern, die sich am Ende doch ähnlicher sind, als man anfangs denkt. Gerne empfehle ich dieses Buch hier weiter.
Ergreifender Roman
von Xanaka - 27.12.2017
Bei diesem Buch muss ich mit einem Zitat aus der Nachbemerkung beginnen. ... manchmal kommt eine Geschichte einem nahe und überwältigt einen geradezu .... Zwei Schwestern, Vianne und Isabell, leben im während des zweiten Weltkriegs besetzten Frankreich. Beide haben verschiedene Ansichten und Meinungen zum Krieg. Vianne, die ihren Mann in den Krieg ziehen lässt und mit ihrer kleinen Tochter Sophie nur überleben möchte. Isabell, aufsässig und rebellisch, die unbedingt gegen die Deutschen kämpfen möchte. Schon am Anfang fand ich es sehr interessant, wie es der Autorin gelingt, die unterschiedlichen Charaktere der beiden Schwestern und vor allem, warum sie sich so unterschiedlich entwickelten, darzustellen. Gerade das führte bei mir dazu, mich sehr viel mehr in die Beiden hineinversetzen zu können und zu verstehen. Gerade dadurch wird ihre weitere Entwicklung glaubhaft. Das Buch liest sich ausgesprochen gut. Es nimmt in seinem Verlauf eine Entwicklung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Das war dann plötzlich der Punkt, wo es mich gepackt hatte und ich in jeder freien Minute weiterlesen musste. Den geschichtlichen Bezug fand ich spannend. Viel zu wenig wusste ich bisher über die besetzte Zeit in Frankreich. Geradezu mitgenommen hat mich der anschaulich beschriebene Kampf ums Überleben in der Besetzungszeit. Vor allem hat es mich zum Nachdenken angeregt, wie würden wir damit umgehen? Könnten wir heute so überhaupt noch überleben? Die Protagonisten dieses Romans sind wunderbar detailliert gezeichnet. Ich lernte sie im Fortschritt der Handlung immer besser kennen und ich konnte mich so mühelos in ihre Gefühlswelt versetzen. Am Schluss hat es mich dann endgültig gepackt. Emotional aufgewühlt saß ich vor dem Buch und war tief betroffen. Verdiente fünf Lesesterne von mir für dieses Buch und vor allem eine ausgesprochene Leseempfehlung.
von Gisela Block - 20.10.2017
Vianne und Isabelle sind Schwestern, jedoch vom Charakter her völlig unterschiedlich. Ihr Verhältnis zueinander ist denkbar schlecht, ändert sich aber auf dramatische Weise als die Nazis Paris und Teile Frankreichs besetzen. Auch bei Vianne auf dem Hof zieht ein ranghoher Nazi ein, und das ausgerechnet als Isabelle ebenfalls dort lebt und sich für den Widerstand im Untergrund engagiert... Ein hoch emotionaler, spannender Roman über zwei starke Frauen, die, jede auf ihre Weise, gegen die Besatzer kämpfen.
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