Ladina ist eine der dreizehn unsterblichen Schwestern, dazu bestimmt, ständig durch Soltena zu wandeln und die Magie der Welt zu schützen.
Das Leben ist recht einsam, das ständige Wandeln ist nicht dazu geschaffen, Freundschaften zu schließen.
Wie gut, dass Ladina ihr Seelentier, den Wolf Akay, an ihrer Seite hat. Doch plötzlich verschwinden nach und nach wandelnde Schwestern und werden ermordet. Ladina begibt sich mit Akay und ihrem Freund, dem Magier Larus, auf eine gefährliche Suche.
Die Autorin Lily Stark hat mit dieser Geschichte eine magisch-düstere Welt erschaffen.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und lässt sich sehr gut lesen.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt.
Den Hauptanteil der Geschichte wird aus Ladinas Sicht erzählt.
Die Handlung ist von Anfang bis Ende spannend, es gibt unerwartete Wendungen.
In der Geschichte geht es um Magie, magische und nichtmagische Wesen, Seelentiere als Begleitung, Geheimnisse, Verrat und Freundschaft.
Besonders die Beziehung zwischen Akay und Ladina hat mich sehr berührt.
Das Leben der wandelnden Schwestern stelle ich mir sehr einsam vor. Sie können nie an einem Ort zusammen sein, unsterblich, immer im Auftrag, das Nakai zu schützen.
Larus, der Naturmagier, ist ein sympathischer Charakter, ein bisschen durch den Wind, liebenswert und verpeilt.
Sehr schön finde ich an der Geschichte, dass mehrere Handlungsstränge letztlich zusammenfließen und am Ende ein Gesamtbild ergeben.
Die Zeichnung von Soltena im Einband fand ich sehr hilfreich zur Orientierung.
Insgesamt hat mich das Buch gefesselt.
Wer gern Fantasy liest, die spannend und abwechslungsreich ist, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen!