¿¿Das Buch¿¿If We Were Villains ist als Dark-Academia-Roman beschrieben. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe Schauspielstudierende an einer elitären Schule, deren Leben sich viwl um Shakespeare, Theater und große Rollen dreht. Vom Stil her ist es so, dass Jahre nach einem Mord Oliver zurückkehrt und erzählt, was damals wirklich passiert ist.¿¿Die Story¿¿Am Anfang war ich ehrlich gesagt ziemlich verloren. Es gibt soo viele Figuren, Namen, Beziehungen...Ich hoffte beim Lesen lange, dass ich noch richtig reinkomme. Doch da sich so viel um Theater, Proben, Shakespearezitate und Rollen dreht, verschwimmt die Realität etwas, was ich schwierig fand. Gebauso wie ¿¿Den Schreibstil¿¿. Ich empfand diesen als eher verschachtelt, sehr beschreibend, sehr viel Theater. Ganze Dialoge der Jugendlichen bestehen aus Zitaten von Theaterstücken. Das wirkte auf mich extrem elitär und hochgestochen. Ich hatte große Probleme, mich emotional hineinzuversetzen, weil das alles so weit weg von meiner eigenen Realität ist. Der Stil braucht meiner Meinung nach daher Zeit, Geduld und vermutlich auch eine große Liebe zu Theater.¿¿Die Charaktere¿¿Von Intrigen, Drogen, Alkohol, Sex über Machtspielchen, etc. ist alles mit dabei. Manche Charaktere wurden mir sympathischer, andere empfand ich als unangenehm, grosskotzig oder durchtrieben. Interessant fand ich sie schon, aber Nähe habe ich kaum aufgebaut, auch wenn sie mit der Zeit nahbahrer wurden.¿ Mein FazitDie Geschichte an sich finde ich spannend, vor allem die Idee und die Auflösung am Ende. Aber der Weg dorthin war für mich sehr zäh. Auch wenn es spannend ist zu rätseln, wer Täter und Opfer ist, und warum, dauert sehr lange, bis überhaupt Spannung entsteht. Erst ab etwa der Hälfte passiert der Mord, und dann wird Stück für Stück durch Olivers Erzählung klarer, was wirklich geschehen ist.Am Ende wird es dann doch noch spannend, doch zwischendurch war es mir viel zu langatmig.Ich glaube, mit einem anderen Stil hätte ich dieses Buch echt mögen können, aber leider war es nichts für mich!