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Produktbild: David und Goliath | Malcolm Gladwell
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David und Goliath

Die Kunst, Übermächtige zu bezwingen

(29 Bewertungen)15
120 Lesepunkte
Taschenbuch
12,00 €inkl. Mwst.
Zustellung: Di, 02.09. - Do, 04.09.
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»David und Goliath« erzählt von gewöhnlichen Menschen, die sich Riesen entgegenstellen. Gegen erdrückende Mächte können auch scheinbar unterlegene Gegner siegen. Ob listige Krieger, geschickte Sportler oder geniale Softwareingenieure: Gladwell zeigt mit einer Fülle von Beispielen und in dem von ihm gewohnten originell-argumentierenden wie sorgfältig begründeten Stil, dass Triumph keine Frage der Größe, sondern der inneren Haltung ist. Lehrreich und spannend!

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Einleitung
Im Tal von Elah
TEIL I
Die Stärken der Schwachen (und die Schwächen der Starken)
Kapitel 1
Es war irgendwie total schräg. Mein Vater hatte
noch nie im Leben Basketball gespielt.
Vivek Ranadivé
Kapitel 2
In meiner größten Klasse saßen 29 Kinder.
Wir hatten eine Menge Spaß.
Teresa DeBrito

Kapitel 3
Wenn ich mich für die Universität von Maryland entschieden hätte, dann wäre ich heute Naturwissenschaftlerin.
Caroline Sacks



TEIL II
Die Theorie der wünschenswerten Schwierigkeiten
Kapitel 4
Niemand würde seinem Kind Legasthenie wünschen.
Oder vielleicht doch?
David Boies

Kapitel 5
Ich weiß nicht, wie Jay das ausgehalten hat.
Emil »Jay« Freireich


Kapitel 6
Der Hase ist das schlaueste Tier, das der Herrgott erschaffen hat.
Wyatt Walker


TEIL III
Die Grenzen der Macht

Kapitel 7
So bin ich nicht auf dieWelt gekommen.
Das hat man mir aufgezwungen.
Rosemary Lawlor

Kapitel 8
Jeder von uns hat irgendwannmal was Schreckliches getan oder hat zumindest das Bedürfnis gehabt.
Wilma Derksen

Kapitel 9
Wir fühlen uns verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, dass sich einige Juden unter uns befinden.
André Trocmé
Dank
Anmerkungen

Produktdetails

Erscheinungsdatum
11. Mai 2015
Sprache
deutsch
Untertitel
Die Kunst, Übermächtige zu bezwingen. Originaltitel: David and Goliath: Underdogs, Misfits and the Art of Battling Giants.
Seitenanzahl
256
Autor/Autorin
Malcolm Gladwell
Übersetzung
Jürgen Neubauer
Verlag/Hersteller
Originalsprache
englisch
Produktart
kartoniert
Gewicht
245 g
Größe (L/B/H)
187/121/25 mm
ISBN
9783492305716

Portrait

Malcolm Gladwell

Malcolm Gladwell wurde 1963 in England geboren und wuchs in Kanada auf. Er war lange Zeit bei der Washington Post, zunächst als Redakteur für Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin, später als Bürochef in New York. Seit 1996 arbeitet er für den New Yorker. Er veröffentlichte die Bestseller »Tipping Point« und »Blink! Die Macht des Moments«. Malcolm Gladwell lebt und arbeitet in New York.

Bewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
15
29 Bewertungen von LovelyBooks
Übersicht
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1
4 Sterne
15
3 Sterne
11
2 Sterne
2
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Zur Empfehlungsrangliste
LovelyBooks-BewertungVon Dr_M am 29.07.2015
Malcolm Gladwell gilt als brillanter Geschichtenerzähler. Auch in diesem unterhaltsamen Buch glänz er damit wieder. Geschickt überdeckt seine Erzählkunst jedoch die Tatsache, dass einige seiner Geschichten nicht wirklich bis zum Ende durchdacht sind. In diesem Buch fällt das an mehreren Stellen auf. Spätestens wenn der Leser anfängt zu stutzen und sich fragt, was denn die eine oder andere Story in diesem Buch noch mit dem Titel zu tun hat, wird er sich vielleicht auch an anderen Stellen zu wundern beginnen.Eigentlich geht es in diesem Buch um falsche Wahrnehmungen, denen man aus den verschiedensten Gründen unterliegt und darum, wie daraus intellektuelle Kopfgeburten entstehen, die der Wirklichkeit nicht standhalten können, weil sie mit ihr eben nichts zu tun haben.Die Geschichte von David und Goliath wird fast immer so interpretiert, dass ein vermeintlich Schwächerer einen vermeintlich übermächtigen Gegner durch eine verblüffende Taktik schlägt. Wenn David allerdings aus der Zukunft gekommen wäre und eine moderne Schusswaffe benutzt hätte, wäre eine ganz andere Wahrnehmung entstanden und die ganze Geschichte hätte niemals ihre merkwürdige Berühmtheit erlangt. Aber die Steinschleuder, die David benutzte, besitzt eine ähnliche Wirkung wie eine moderne Schusswaffe. Wir können uns das eben nur nicht vorstellen, weil wir diese Technik nicht kennen.Um solche falschen Wahrnehmungen geht es letztlich bei allen Geschichten in diesem Buch. Das ist die große Klammer, die alles zusammenhält. Allerdings scheint das dem Autor selbst nicht ganz klar zu sein, denn er erwähnt das nirgends deutlich.Obwohl Gladwell die Geschichte von David und Goliath eigentlich richtig erklärt, reitet er später dennoch auf der üblichen Interpretation herum. Er erzählt zum Beispiel von Menschen mit einer Lese- und Rechtschreibschwäche, die gerade wegen dieser Schwierigkeit zu großen Erfolgen kamen, weil sie gezwungen waren, sich andere als normale Strategien zum Vorwärtskommen zurechtzulegen.Das sind alles schön zurechtgebogene Storys. Sie passen allerdings weder in eine der Wirklichkeit nahe kommenden Interpretation der David-und-Goliath-Geschichte, noch sind sie zwingend. Nicht alle Menschen mit dieser Schwäche haben es weit gebracht. Gladwell blendet einfach andere Vorzüge der von ihm präsentierten Erfolgsmenschen aus, weil sie nämlich die vermeintliche Logik seiner Geschichten ins Wanken bringen könnten.Menschen lieben einfache Antworten auf alle Fragen, die sie haben. Und besonders lieben sie lineare Zusammenhänge, ohne sich dessen allerdings wirklich bewusst zu sein. Gladwell demonstriert diesen Aberglauben an zwei interessanten Beispielen. Dass eine geringe Klassenstärke in Schulen für die Entwicklungen von Kindern gut wäre, ist eine gängige Annahme. Sie stimmt auch, so lange man Klassenstärken von 18-24 Schülern mit Klassenstärken von 30 bis 40 Schülern vergleicht. Fällt die Klassenstärke jedoch wesentlich unter 18, dann kippt der Zusammenhang ins Gegenteil. Gladwell erklärt das überzeugend im Text. Der lineare Zusammenhang (je weniger, desto besser) gilt eben nicht durchgängig.Noch interessanter wird es, wenn Gladwell die Frage untersucht, ob man tatsächlich immer an den vermeintlich besten Hochschulen studieren sollte. Auch hier entsteht die falsche Wahrnehmung, dass je besser die Universität ist, umso besser auch die persönlichen Erfolgsaussichten seien. Im Buch zeigt der Autor, dass diese Annahme in der Regel häufig nicht stimmt. Die Wirklichkeit ist komplexer, als dass man sie auf einfache Zusammenhänge reduzieren könnte.Gladwell kommt dann gegen Ende des Buches auf den Nordirland-Konflikt und die Kriminalitätsraten in Kalifornien zu sprechen. Was das nun noch mit David und Goliath zu tun haben soll, hat sich mir nicht erschlossen. Allerdings geht es auch hier in Wirklichkeit um falsche Wahrnehmungen, aus denen man falsche Schlüsse gezogen hat. In Kalifornien wurde unter dem Eindruck eines Gewaltverbrechens ein Gesetz erlassen, dass Wiederholungstäter immer härter bestraft. Inzwischen wurde dieses Gesetz durch einen Volksentscheid wieder zurückgenommen, denn man musste einsehen, dass härte Strafen ab einem gewissen Punkt ihre Wirkung verlieren.Gladwell spricht dabei gerne vom Gesetz der umgekehrten Parabel. Das soll bedeuten, dass ein Zusammenhang bis zu einem gewissen Punkt so besteht, wie man denkt, sich aber danach ins Gegenteil verkehrt. Wenn man das Buch unter diesem Gesichtspunkt liest, zeigt es einige spannende Beispiele, wie Menschen die komplexe Wirklichkeit für sich in angenehmer Weise interpretieren, weil sie sie nur unter bestimmten Aspekten wahrnehmen oder wahrnehmen wollen und andere Dinge einfach ausblenden. Spätestens wenn man aus der schiefen Wahrnehmung praktische Schlüsse zieht und sie umzusetzen versucht, wird man den Konflikt mit der Realität zu spüren bekommen.Gewöhnlich kommentiere ich Rechtschreibfehler oder andere Flüchtigkeiten nicht, weil sie mich nicht interessieren. Allerdings nervt mich schlechtes Deutsch. Ich kann mich zum Beispiel nicht an den schwachsinnigen Gebrauch von "die Studierenden" gewöhnen, der nur dazu da ist, sich den politisch korrekten weiblichen Plural von Studenten zu ersparen. Man merkt dem Buch leider an, dass es hastig übersetzt wurde. Um es mit Gladwell zu sagen: Ab einem gewissen Punkt bringt der Wunsch, besonders schnell zu sein, keinen positiven Effekt mehr, sondern ruiniert nur noch das Image.Das Buch erwies sich als gut geschriebene und unterhaltsame Lektüre. Besonders konsequent durchdacht erschien sie mir allerdings nicht.
LovelyBooks-BewertungVon Samtpfote am 25.12.2013
David und Goliath - Malcolm GladwellBeschreibung:Wenn David auf Goliath trifft, hat er zwei Möglichkeiten: Spielt er nach dessen Regeln, wird er verlieren. Ist er bereit, die Regeln der Macht zu brechen, zwingt er den Riesen damit in die Knie. Malcolm Gladwell ist davon überzeugt: Underdogs sind Gewinner! In genialen Episoden von listigen Kriegsherren, halbstarken Basketballteams und inspirierten Softwareentwicklern zeigt der Kultautor, dass Triumph keine Frage der Grösse, sondern der inneren Haltung ist. Gladwells hintersinniges Plädoyer für das Grosse im Kleinen ist zugleich ein Appell zum kreativen Ungehorsam. Nach der Lektüre dieses verblüffenden Buchs ist kein Riese mehr vor Ihnen sicher.Inhalt:In drei Kapitel gegliedert (1. Die Stärken der Schwachen (und die Schwächen der Starken), 2. Die Theorie der wünschenswerten Schwierigkeiten und 3.Die Grenzen der Macht) und in verschiedene Fallbeispiele unterteilt, schreibt Malcolm Gladwell über vermeintlich falsche Ansichten, darüber, dass es Kopfsache ist, ob man auf der Gewinner- oder Verliererseite steht und dass man sich sein Los selber aussuchen kann. Die auf den ersten Blick scheinbar bessere Lösung wird sich nicht immer als der beste Weg, das vernachlässigte Kind sich nicht zwangsläufig als ein gescheiterter Mensch entpuppen (worauf man aber eigentlich mit ein wenig Lebenserfahrung auch selber kommen kann). Wie man den Spiess umdrehen kann, Statistiken und Zahlen zu Stärke und Schwäche, Gewinner und Verlierer und ganz viele psychologische Ansätze und Ideen findet man in diesem sehr abwechslungsreichen und unterhaltsamen Buch.Meine Meinung:Der Einstieg in dieses Buch ist mir leider sehr schwer gefallen. Zu belehrend und repetitiv wirkte schon das Vorwort auf mich. Anhand der Bibelgeschichte von David und Goliath im genauen Wortlaut und einigen Ergänzungen versucht Malcolm Gladwell aufzuzeigen, dass Goliath nicht der unbesiegbare Riese der Geschichte war, sondern dass er grosse Schwächen hatte und dass David einfach nur durch seine Klugheit und seinen Mut einen grossen, aber geschwächten Mann besiegen konnte. Wer mit dem Bibeltext argumentieren will, vor allem, wenn es sich dabei um einen Wissenschaftler handelt, sollte bedenken, dass die Bibeltexte nach tausendfacher Übersetzung und Mund zu Mund Überlieferung wohl nicht mehr wortwörtlich genommen werden können. Somit erscheint mir dieser "Beweis" auf dem Gladwells gesamte Thesen gründen und der dem Buch den Titel gibt als absolut unzulässig, wenn nicht sogar an den Haaren herbei gezogen. Würde man eine alte hebräische Fassung zu Rate ziehen und diese dann noch in einen genauen historischen Kontext bringen, würde wohl ein ähnlicher, aber massiv glaubhafterer Beweis zustande kommen und somit konnte ich das Buch von Anfang an nicht ernst nehmen.Was Gladwell auf den folgenden Seiten bieten kann, ist aber ausgezeichnete Unterhaltung. Nicht jedes Kapitel ist gleich flüssig und klar geschrieben, aber trotzdem wird dank Vielseitigkeit und lebensnahen Beispielen für Kurzweiligkeit und Spannung gesorgt. Auch regen so manche Beispiele zum Nachdenken und Weiterdenken an.Leider nur enden fast alle Beispiele im Nirgendwo. Mehr und mehr stiess ich beim Lesen auf Unschlüssigkeiten und dachte mir dann irgendwann, dass Gladwell zwar spannende Thesen aufstellt, diese aber nicht immer ganz zu Ende denkt und somit auch nicht immer zu einer überzeugenden Konklusion kommt. Dass spätestens ab der Mitte des Buches in jeder Erklärung alle bisher gewonnenen "Erkenntnisse" noch einmal angeführt und somit die neu erarbeitete Erklärung gestützt wird, führt jede noch so gute Idee ad absurdum. Stetige Wiederholung und Belehrung des Lesers - diese Punkte also, die mir von Anfang an negativ aufgefallen waren - häufen sich im Verlauf des Textes und schränken irgendwann sogar das flüssige Lesen ein. Ich habe mich schlicht und einfach vom Autor nicht mehr ernst genommen gefühlt. Wer nämlich ein solches, durchaus anspruchsvolles, Buch liest, wird wohl in der Lage sein, sich bisherige Überlegungen zu merken und muss diese nicht alle paar Seiten noch einmal zusammen gefasst präsentiert bekommen.Wer aber einige interessante Aspekte, unterlegt mit Zahlen, Fakten und Beispielen aus dem Leben, lesen und sich seine eigenen Gedanken dazu machen will, liegt mit diesem Buch nicht gänzlich falsch. Ich denke aber, dass man sich keine lebenserklärenden Weisheiten, sondern in erster Linie Unterhaltung erhoffen sollte, wenn man dieses Buch in die Hand nimmt.Fazit:Dieses Buch empfehle ich nicht unbedingt weiter, weil sich im Verlauf der Lektüre der Eindruck verstärkt hat, dass der Autor sich seine Beispiele einzig und alleine nach Kriterien aussucht, die ihn und seine Thesen in einem guten Licht dastehen lassen. Auf ein schlüssiges und Sinn machendes Endergebnis oder gar auf eine Lösung für auftretende Probleme wird dabei fast gänzlich verzichtet.Zusätzliche Infos:Autor: Malcolm GladwellFester Einband: 256 SeitenVerlag: CampusSprache: DeutschOriginalsprache: AmerikanischÜbersetzt von: Jürgen NeubauerISBN 978-3-593-39918-8