Mark Aurel (121-180) war von 161 bis 180 römischer Kaiser und als Philosoph der letzte bedeutende Vertreter der jüngeren Stoa. Als Princeps und Nachfolger seines Adoptivvaters Antoninus Pius nannte er sich selbst Marcus Aurelius Antoninus Augustus. Mit seiner Regierungszeit endete in mancherlei Hinsicht eine Phase innerer und äußerer Stabilität und Prosperität für das Römische Reich, die Ära der sogenannten Adoptivkaiser. Mark Aurel war der letzte von ihnen, denn in seinem Sohn Commodus stand ein leiblicher Erbe für die Herrscherfunktion bereit.
Alexander Demandt ist emeritierter Professor für Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin. Bei C. H. Beck sind von ihm u. a. lieferbar: " Marc Aurel. Der Kaiser und seine Welt" , " Diokletian. Kaiser zweier Zeiten" , " Geschichte der Spätantike. Das Römische Reich von Diocletian bis Justinian 284565 n. Chr. " und " Alexander der Große. Leben und Legende" .