"Die Bücherfreundinnen - Ein neues Kapitel" von Marie Bernstein ist der erste Band zu einer Reihe. Für mich war es das erste Buch der Autorin.
Ich bin gut in die Geschichte gestartet und konnte mir durch die sehr genaue und bildhafte Beschreibung der Autorin das Schweizer Städtchen und die Menschen auch sehr deutlich vorstellen. Diese Beschreibungen haben mich oft aber beim Lesen sehr gestört. Zu Beginn hatte man das Gefühl. als müsste in kürzester Zeit jeder wichtige Charakter auftauchen und in allen Einzelheiten beschreiben werden. Auch dass die getragenen Klamotten so genau und detailliert erwähnt wurden hat mich gestört. So blieb tatsächlich sehr wenig für eigene Ideen/Phantasien/Gedanken. Es wirkte ein wenig erzwungen.
Irritierend war für mich auch, dass die Sprache nicht einheitlich war. Die Geschichte spielt in der Schweiz, es wurden auch einige Schweizer Begriffe genutzt, aber nicht konsequent. Manchmal wurden diese dann im nächsten Satz erklärt (mit dem Deutschen Begriff), aber nicht immer. Da wäre mir eine einheitliche Gestaltung mit einen Glossar am Ende lieber gewesen.
Gute gefallen hat mir die Freundschaft der drei Frauen, obwohl mich Arora als Charakter nicht überzeugen konnte. Sie wirkte in ihrem Verhalten oft eher wie ein Teenager, aber nicht wie eine Frau Ende 20. Wie jede der Frauen ihre Liebe zu Büchern lebt war toll zu verfolgen, konnte es inhaltlich aber nicht rausreißen
Fazit:
Nette Geschichte für zwischendurch, die aber deutlich mehr Potential hat. Sie konnte mich nicht richtig überzeugen.