Die Henkerstochter

Teil 1 der Saga. 20. Auflage.
Taschenbuch
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Kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg wird in der bayerischen Stadt Schongau ein sterbender Junge aus dem Lech gezogen. Eine Tätowierung deutet auf Hexenwerk hin und sofort beschuldigen die Schongauer die Hebamme des Ortes. Der Henker Jakob Kuisl soll … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Henkerstochter
Autor/en: Oliver Pötzsch

ISBN: 3548268528
EAN: 9783548268521
Teil 1 der Saga.
20. Auflage.
Ullstein Taschenbuchvlg.

1. April 2008 - kartoniert - 512 Seiten

Beschreibung

Kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg wird in der bayerischen Stadt Schongau ein sterbender Junge aus dem Lech gezogen. Eine Tätowierung deutet auf Hexenwerk hin und sofort beschuldigen die Schongauer die Hebamme des Ortes. Der Henker Jakob Kuisl soll ihr unter Folter ein Geständnis entlocken, doch er ist überzeugt: die alte Frau ist unschuldig. Unterstützt von seiner Tochter Magdalena und dem jungen Stadtmedicus macht er sich auf die Suche nach dem Täter.


Portrait

Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitet seit Jahren als Filmautor für den Bayerischen Rundfunk, vor allem für die Kultsendung quer. Er ist selbst ein Nachfahre der Kuisls, die vom 16. bis zum 19. Jahrhundert die berühmteste Henker-Dynastie Bayerns waren. Oliver Pötzsch lebt in München.

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Pressestimmen

»Das spannende Porträt eines verrufenen, geheimnisvollen Berufsstandes.«
- Münchner Merkur

»Spannend, lebensnah und bewegend«
- IN
Bewertungen unserer Kunden
Spannend bis zum Schluss
von Lesetalk - 17.01.2021
Schongau, kurz nach dem 30 jährigen Krieg. Es ist eine finstere Zeit. Eine Zeit der Wegelagerer, Verbrecher, Hexen und Henker. Auch Schongau hatte zu dieser Zeit einen Henker. Den Jakob Kuisl. Das Gute am Buch: den Scharfrichter Jakob Kuisl hat es tatsächlich gegeben, und er stammt aus einer der wohl bekanntesten bayerischen Henkersdynastien. Kurz zur Geschichte: In Schongau wird ein Bub ermordet aus dem Lech geborgen, trägt ein vermeintliches Hexenmahl und gleich ist es den Leuten in Schongau klar wer schuld hat: Die Hebamme Martha Stechlin. Sie soll den Bub verhext haben und also auf dem Scheiterhaufen brennen. Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und Simon, der Sohn des Stadtmedicus` wollen dies verhindern und den wahren Grund für das Verbrechen herausfinden. Es ist ein turbulenter und spannender Roman, der an historisch, belegbaren Schauplätzen spielt und auch geschichtlich wirklich gut recherchiert ist, zumal der Autor Oliver Pötzsch selbst aus der Familie der Kuisl`s stammt. Das Cover ist gelungen, und der Roman lässt sich ob des guten Schreibstils wirklich flüssig lesen. Ich mag den Schreibstil von Oliver Pötzsch, und das nicht nur in den Büchern rund um die Henkerstochter. Ich finde den Auftakt der Reihe um die Henkerstocher wirklich spannend, vor allem da die Spannung bis zum Schluss anhielt, sodass ich das Buch nicht weglegen wollte/konnte. Ich habe mitgefiebert bis zum Schluss, zumal auch wirklich erst ziemlich am Ende Licht ins Dunkel kommt. Natürlich gleichen sich vielleicht viele historische Romane,die um diese Zeit spielen, denn es geht um Gut gegen Böse, Intrigen und Macht, aber vielleicht ist es mein Bezug zu Schongau und dem Autor, der mich quasi durch diesen Roman fliegen lässt und mich aufgeregt, zufrieden und wirklich gut unterhalten zurück lässt. Ich habe selbst in Schongau gewohnt, kenne die Ecken und Gassen, welche im Roman beschrieben sind und ich hatte auch das große Glück einer Lesung mit dem Autor an den Schauplätzen vor Ort in Schongau beiwohnen zu dürfen. Es war einfach grandios. Für mich eine absolute Leseempfehlung und ich werde definitiv auch die nachfolgenden Romane lesen.
Der Auftakt der bayrischen Henkersaga der Kuisls
von Rolands Bücherblog - 01.03.2017
Die Henkerstochter von Oliver Pötzsch ist der erste Band einer Saga rund um die Kuisls, einer bayerischen Scharfrichter-Dynastie. Der Autor selbst ist ein Nachfahre dieser Familie. Die Geschichte spielt nach dem dreißigjährigen Krieg in der bayrischen Stadt Schongau, nahe Augsburg. Aus dem Lech wird ein sterbender Junge gezogen, der nicht nur viele Messerstiche aufweist, sondern auch eine Tätowierung auf der Schulter. In der Zeit von Aberglauben bringt man diese Tätowierung natürlich auch gleich mit Hexenwerk zusammen. Die Hebamme des Ortes soll verantwortlich sein und der Henker soll mit Hilfe von Folter für ein schnelles Geständnis sorgen. Doch der Henker ist überzeugt von deren Unschuld und sucht auf eigene Faust nach dem wahren Täter. Dieser Roman war für mich eine gelungene Kombination aus Krimi und historischem Roman. Flüssig zu lesen und spannend. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und obwohl diese Reihe bereits 2008 begann, werde ich die weiteren erschienenen Bände noch lesen. Die Geschichte der Kuisls gefällt mir und ich bin gespannt wie es weitergeht.
Ullstein.26852 Pötzsch.Henkerstochter
von sommerlese - 11.05.2015
Schongau um 1650: Kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg wird im bayrischen Schongau ein sterbender Junge aus der Lech gezogen. Eine Tätowierung deutet auf Hexenwerk hin. Sofort wird die Hebamme des Ortes beschuldigt. Der Henker Jakob Kuisl soll die peinliche Befragung durchführen und ein Geständnis erreichen. Doch er ist von der Unschuld der Frau überzeugt. Gemeinsam mit seiner Tochter Magdalena und dem Stadtmedicus Simon sucht er den wahren Täter. Dieser Roman ist fesselnd geschrieben und hat einen Hintergrund, der gut recherchiert wurde. Vor dem Hintergrund der Arbeit eines Henkers entwickelt sich im Buch ein echter Krimi vor historischem Hintergrund. Eine besonders authentische Darstellung macht dieses Buch so besonders. Hier wird eine zeitgemäße und ortsansässige Sprache angewendet, die auch vor vulgären Reden nicht haltmacht. Auch die Tatsache wird deutlich, dass Frauen, in diesem Fall die Tochter des Henkers, früher gegen ihren Willen vom Vater verheiratet wurden. Im Roman kommen Waisenkinder um, die zur damaligen Zeit zwar von fremden Familien aufgenommen wurden, aber nicht gleichberechtigte Kinder waren, sondern häufig nur zusätzliche Arbeitskräfte. Zur damaligen Zeit waren Hexenverbrennungen auch ein probates Mittel, die Bevölkerung zu beruhigen. Denn das ungebildete Volk war abergläubig und erhoffte sich Besserung der Lebensumstände nach der Verbrennung. Die Hexen mussten herhalten für Morde, Hungersnöte, die oft Folgen von Kriegen waren und anderen Taten der Obrigen. Hier werden Schauplätze und Protagonisten bildreich beschrieben und sie haben eine charakterliche Tiefe, die schlichtweg begeistert. Die Grausamkeiten der Folter werden zwar erklärt, aber nicht in detaillierter Form beschrieben. Trotzdem erschreckt man als Leser und nimmt Anteil am Schicksal der inhaftierten und angeklagten Hebamme Martha. Damals waren Handelsrouten wichtige Wirtschaftsfaktoren und mussten mit allen Mitteln erhalten und verteidigt werden. Auch diese Tatsache wird im Roman deutlich. Natürlich darf auch ein wenig Liebe nicht fehlen, in diesem Fall ist es die nicht standesgemäße Verbindung zwischen der Henkerstochter und dem Medicus Simon. Der Scharfrichter Jakob Kuisl war ein echter Vorfahr des Autors. Dieser Tatsache verdanken wir auch dieses Buch über den Henker. Dies ist ein ausgezeichneter historischer Roman, dem es an Authenzität nicht mangelt. Die krimimäßige Komponente macht die Sache erst richtig spannend. Die Fortsetzungen sind schon geschrieben und reizen mich, denn der Erzählstil des Autors hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.
Ullstein.26852 Pötzsch.Henkerstochter
von Thomas J. - 29.09.2013
Ein historischer Krimi der spannender kaum geschrieben werden kann. Mit plastisch dargestellten Protagonisten und auch Schauplätzen. Ich kam mir vor als wäre ich mitten in der Story drin. Der Autor deutet die Grausamkeit der Morde nur an so dass sich jeder dazu seine Gedanken machen kann. Der Schreibstil von Oliver Pötzsch ist so fesselnd, dass es sehr schwer fällt das Buch aus den Händen zu legen. Neben der spannenden Story waren für mich insbesondere die geschichtlichen Eckdaten besonders interessant, die gut recherchiert, so in der Geschichte eingebaut waren dass sie nicht als störend empfunden wurden. Ich kann sagen dass diese Geschichte für mich ein wahrer Genuss war und dieser, erste Teil, der Saga ganz sicher nicht mein letzter Roman des Autoren sein wird. 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung
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