Punktgenau zum bevorstehenden Beginn der Adventszeit ist der zweite Band der Inspektor Quincy-Schmunzelkrimireihe erschienen, und wie könnte er passend zur Jahreszeit anders heißen als Giftiger Advent? Dieses Mal erwischt es im idyllischen Gmunden am Traunsee den pensionierten Brigadier Franz Gruber, der in der exklusiven Seniorenresidenz Club 60 + während der Mittagsruhe tot zusammenbricht. Wie Gerichtsmediziner Dr. Priester feststellt, waren zwei ganz verschiedene Gifte ursächlich für sein Ableben. Der Tote war wegen seiner Ausflugsfahrten in die schöne Umgebung von Gmunden bei den weiblichen Bewohnern des Altenheims äußerst beliebt, wer also hatte ein Motiv, den ehemaligen Militärattaché ins Jenseits zu befördern? Golden Retriever Quincy unterstützt sein dienstliches Frauchen Charlotte Hofreiter wieder tatkräftig bei den Ermittlungen, denn seiner Schnüffelnase entgeht nichts. Natürlich dürfen die Leserinnen und Leser und nur sie auch wieder an Quincys Hundegedanken teilnehmen. (Kostprobe gefällig? Hörte ich da eben was von Koteletts? Koteletts haben Knochen, und die Knochen bekomme ich! Das ist Tradition. Hoffentlich vergisst das keiner!). Und natürlich gibt es zwischendurch wieder einige Kochrezepte aus dem reichhaltigen Fundus der leider bereits verstorbenen Knödelköchin vom Traunsee Ingrid Pernkopf. Dank Quincys Spürsinn wird der Fall am Ende gelöst und stellt sich ganz anders dar, als man es anfangs vermutet hat. Eine Frage bleibt allerdings ungelöst, damit man auf den dritten Band gespannt ist: Wer ist eigentlich Richard und woher kommt er?