Fesselnde Dark-Fantasy über Dämonen, Runen und Mut! Düster, spannend und intensiv erzählt mein Lieblingsroman nach Canavans Magier-Gilde.
"Das Lied der Dunkelheit" von Peter V. Brett ist ein fesselnder Einstieg in eine düstere Fantasywelt, in der die Menschheit Nacht für Nacht um ihr Überleben kämpft. Die Idee der Dämonen, die nur im Schutz der Dunkelheit erscheinen und nur durch uralte Schutzrunen aufgehalten werden können, verleiht der Geschichte eine beklemmende Grundspannung, die von der ersten Seite an trägt. Besonders eindrucksvoll ist die Entwicklung der Hauptfiguren. Vor allem Arlen, der vom verängstigten Jungen zum kompromisslosen Kämpfer heranwächst. Die wechselnden Perspektiven, das harte Weltbild und die moralischen Grauzonen machen den Roman emotional intensiv und überraschend vielschichtig. Nach Trudi Canavans "Gilde der Schwarzen Magier" ist dies für mich eines der Bücher, die man kaum aus der Hand legen kann: spannend, dunkel und außergewöhnlich eindringlich.