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Ohne ein einziges Wort

Roman. Originaltitel: The Man Who Didn't Call. 'Goldmann Taschenbücher'.
Taschenbuch
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Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Ohne ein einziges Wort
Autor/en: Rosie Walsh

ISBN: 3442487382
EAN: 9783442487387
Roman.
Originaltitel: The Man Who Didn't Call.
'Goldmann Taschenbücher'.
Übersetzt von Stefanie Retterbush
Goldmann TB

14. Mai 2018 - kartoniert - 525 Seiten

Beschreibung

Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.


Portrait

»Ohne ein einziges Wort« ist das Debüt der britischen Autorin Rosie Walsh und wurde über Nacht in 30 Länder verkauft. Wenn sie nicht schreibt, liebt sie es, draußen zu sein, spielt Violine in einem Orchester, kocht und rollt ihre Yogamatte aus, so oft sie kann. Sie lebt mit ihrem Lebensgefährten und ihrem Sohn in Bristol.

Leseprobe

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Eine gefühlvolle Geschichte
von Hedda Freier, Buchhandlung Hugendubel Flensburg - 28.05.2018
Als Sarah Eddi kennenlernt, hat sie das Gefühl, ihre große Liebe gefunden zu haben und Eddi scheint es genauso zu gehen. Die zwei verbringen einige schöne Tage zusammen. Doch dann verreist Eddi und verspricht sich zu melden. Aber es kommen keine Nachrichten von ihm. Doch Sarah gibt nicht auf, auch wenn ihr ihre Freunde raten, ihn zu vergessen. Sarah muss herausfinden, was passiert ist. Ein Roman, der mir sehr gut gefallen hat. Nach und nach erfahren wir, was in der Vergangenheit vorgefallen ist. Ein Roman, in dem es ganz viel um unterschiedliche Gefühle geht, Für Leser, die "Ein ganzes halbes Jahr", "The One" oder auch "Liebe findet uns" gerne gelesen haben. Ich vergebe 4 Sterne.
Bewertungen unserer Kunden
Wieso meldet er sich nicht
von Anonym - 10.06.2018
Der Schreibstil des Buches ist wunderschön, weswegen ich schnell in die Geschichte gefunden habe. Er ist irgendwie blumig und beschreibt die einfachsten Dinge total schön und sehr bildlich.  Die Geschichte an sich wird abwechselt aus der aktuellen Sicht von Sarah beschrieben und den vergangenen Tagen die Eddie und sie zusammen erlebt haben. Zwischendurch schreibt Sarah auch Briefe an ihre Schwester oder Facebooknachrichten an Eddie.  Die Frage wieso Eddie sich nicht mehr meldet, hat mich schon von Anfang an neugierig gemacht, weswegen ich mit großen Erwartungen an die Geschichte gegangen bin. Aber leider habe ich schnell gemerkt, dass sie doch etwas in die Länge gezogen wird, da es hauptsächlich darum geht, dass Sarah verzweifelt aus Handy schaut, auf Nachrichten wartet und sich selbstbemitleidet.  Allgemein fand ich, dass Sarah sich nicht wirklich wie ein fast 40 jährige Frau verhält, sondern eher wie ein Teenager. Sie redet mit allen über die ausbleibenden Nachrichten von Eddie und dass sie einen Mann unsterblich liebt, den sie gerade mal 7 Tage lang kennt. Auch wenn ich ihre Sorge teilweise nachvollziehen konnte, so hat mich ihr Verhalten eher genervt nach einer Weile und mir wurde auch etwas langweilig, da die Geschichte einfach nicht vorangekommen ist.  Der Teil in dem alles offenbart wurde, fand ich jedoch wieder ganz spannend, da ich so lange darauf gewartet hatte, dass das Geheimnis gelöst wird und die Offenbarung es in sich hat.  Was die Beziehung der beiden angeht, so bin ich wieder geteilter Meinung. Sie war zwar romantisch, aber so richtig ist der Funken nicht übergesprungen und sie war ganz schön kitschig. Da fand ich die Nebenromanzen der anderen Charaktere süßer ubd romantischer.  Zusammengefasst konnte mich die Geschichte leider nicht wirklich überzeugen. Sie hat sich zu sehr gezogen, es wurde immer mit anderen Dingen abgelenkt und die Hauptperson konnte mich auch nicht überzeugen. Ich finde es sehr schade, da die Idee meine Neugier sehr geweckt hatte und ich mich deshalb trotzdem durch das Buch gequält hatte (auch wenn ich ein paar Stellen übersprungen habe). Außerdem ist der Schreibstil einfach wundervoll und versetzt einen in eine schöne britische, grüne Kulisse.
Ohne ein einziges Wort
von C. C. - 09.06.2018
Bei dem Buch Ohne ein einziges Wort wusste ich sofort, als ich nur die Buchbeschreibung gelesen habe, dass ich es unbedingt lesen muss. Und mein erster Eindruck hat sich nun, nachdem ich das Buch ausgelesen habe, nur bestätigt. In dem Buch geht es um Sarah und Eddie. Die beiden lernen sich zufällig kennen, verbringen eine wundervolle Woche zusammen, in der sie sich, wie Sarah denkt, ineinander verlieben. Doch dann fährt Eddie in den Urlaub und Sarah hört nichts mehr von ihm. Sie sieht, dass er ihre Nachrichten zwar gelesen hat, antwortet aber nicht. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.. Zu Beginn des Buches denkt man, dass es wirklich nur darum geht, dass sich Sarah die gegenseitigen Gefühle nur einbildet. Aber die Story selbst geht dann noch sehr in die Tiefe, womit ich überhaupt nicht gerechnet hätte... Ich fand das Buch einfach total toll und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen, ich bin ganz begeistert!
Das Liebesbuch für den Sommer!
von Larissa Bär - 12.07.2018
Inhalt: Ohne ein einziges Wort erzählt die bewegende und ergreifende Liebesgeschichte von Sarah und Eddie. Die Vergangenheit trennt die frisch verliebten auf schreckliche Art und Weise und scheint eine gemeinsame Zukunft zu verhindern. Schreibstil: Auch wenn ich nach 100 Seiten bereits dachte, dass ich weiß, wie das Buch enden wird, hat mich der sehr angenehme Schreibstil der Autorin die Seiten verschlingen lassen. Sie versteht es ihren Protagonisten Leben einzuhauchen und mit ihnen mit zufiebern. Als sich dann zeigte, dass das Buch noch mehrere spannende Wendungen nimmt, war ich vollends begeistert und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Empfehlung: Insgesamt ein wunderschönes, aber auch spannendes Buch, bei dem man auch mal ein Taschentuch zur Hand haben sollte.
Romantisch
von Küchenqueen - 05.06.2018
Sarah und Eddie verbringen eine unendlich schöne Woche miteinander. Doch dann muß Eddie verreisen. Es folgt das übliche Versprechen, sich bei ihr zu melden. Doch dies Versprechen hält er nicht ein. Sarah, voller Sorge, daß Eddie es nicht ehrlich mit ihr meinte, versucht auf diverse Wege mit Eddie in Kontakt zu treten. Doch dies bleibt erfolglos. Sarah reist nach Los Angeles und trifft dort auf Eddie. Für beide entscheidet sich nun ihr weiteres Leben  Hier benötigt man etwas Geduld mit der Handlung, doch dann wird man mit einem absolut gefühlvollen und wunderschönen Roman belohnt. Man kann Sarah so gut verstehen - ihre Situation ist wirklich sehr gut beschrieben und man fühlt ihre Nöte. Der Stil des Buches ist gut lesbar und trotz des Themas nicht kitschig. Einfach ein Roman, der Gänsehaut verbreitet!
Nett zu lesen, aber ...
von Anonym - 07.06.2018
Nett zu lesen, denn die Grundidee zu dieser Geschichte gefällt mir: Zwei Erwachsene begegnen sich, für beide scheint es Liebe auf den ersten Blick zu sein, sie verbringen intensive sieben Tage miteinander und er verspricht, sich bei ihr zu melden, was jedoch nicht geschieht. Liegt der Grund hierfür vielleicht in beider Vergangenheit? Aber ¿ Dafür, dass der Roman immerhin 522 Seiten umfasst, geschieht zu wenig und das Wenige wird episch zu breit ausgeführt. Zudem ist Vieles wirklichkeitsfremd. Sie, immerhin eine gestandene Frau von bald 40 Jahren, ergeht sich nach dem unerwarteten Funkstillstand in überlang dargestelltem Selbstmitleid und teenagertypischem Verhalten. Wenn sie ihn wirklich persönlich zur Rede hätte stellen wollen, hätte sie doch andere Wege beschreiten können, als allein zu versuchen, ihn via Smartphone und soziale Medien zu kontaktieren. Immerhin war sie schon bei ihm zu Hause und hätte sich eben dorthin begeben können. Zu viel dreht sich auch um beider Trauer um ihre Geschwister, der Verbindungsstelle zwischen ihnen also, die sein Verhalten ihr gegenüber erklärt. Die Geschehnisse liegen doch bald 20 Jahre zurück. Positiv hervorzuheben ist allerdings, dass dieser Anknüpfungspunkt erst allmählich aufgedeckt wird, so dass das Lesen spannend bleibt. Wenn man also nicht vergisst, dass es sich "nur" um einen Unterhaltungsroman handelt und er sein Ziel zu unterhalten eigentlich ganz gut erreicht, lässt sich guten Gewissens eine Leseempfehlung geben.
Bewegender Roman mit interessanten Wendungen
von Petra - 01.06.2018
Sarah lebt in Trennung von ihrem Mann und begegnet bei einem Besuch in ihrer englischen Heimat Eddie. Sie verbringen eine romatische gemeinsame Woche und für beide scheint klar zu sein, dass es Liebe ist und sie zusammen bleiben wollen. Da Eddie kedoch einen Kurzurlaub geplant hat, müssen sie vemeintlich kurz Abschied nehmen. Doch Eddie meldet sich wider Erwarten nicht mehr. Sarah versucht vergeblich auf verschiedenste Arten Kontakt aufzunehmen, bekommt aber keine Antwort. Ist Eddie etwas passiert oder war es doch nicht die Liebe, für die sie es hielt? Vom Klappentext hatte ich zu Beginn die Befürchtung, dass mich hier eine Schmonzette erwartet. Doch schon die ersten Seiten fesselten mich dermaßen, dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte. Besonders gelungen fand ich die überraschenden Wendungen und die verschiedenen Erzählperspektiven. Oft meint man zu ekennen, in welche Richtung das ganze laufen wird und wird dann komplett überrumpelt vom Geschehen. Auch die eingefügten Briefe machen erst im Nachhinein so richtig Sinn. Man kann gut die Gefühle der Protagonisten nachvollziehen und leidet mit. Ein tiefgründiger spannender Roman , der mich sehr beeindruckt hat - nur zu empfehlen!
Bewegende Geschichte
von Lynn253 - 19.06.2018
Die Geschichte beginnt mit einem wunderschön gestalteten Cover: Blau- und Grüntöne und Vergissmeinnicht, die gleich einen inhaltlichen Bezug darstellen: es ist ein viel zu heißer Sommertag, an dem Sarah auf Eddie trifft. Es ist eine einzige Woche, die sie zusammen verbringen. Und obwohl sie sich eigentlich gerade erst nach siebzehn Jahre Ehe getrennt hat, obwohl sie in den USA lebt und nur zu Besuch in England ist, obwohl sie ihn kaum kennt ist Sarah sicher, dass sie ihn wiedersehen will, wird, muss. Aber er meldet sich nicht. Er bricht zu seinem Surfurlaub auf, verspricht noch auf dem Weg zum Flughafen von sich hören zu lassen - aber nichts. Verzweifelt beginnt Sarah Nachricht über Nachricht zu verfassen. Und gleichzeitig muss sie mit ihrer eigenen Vergangenheit kämpfen, mit Erinnerungen, die sie nicht loslassen, die sie nie loslassen werden. Sarah ist eine sympathische Protagonistin, hin- und hergerissen, unsicher, verzweifelt, verliebt und trotzdem stärker, als sie selber glaubt. Und auch wenn es ungewöhnlich, ja übertrieben scheint, dass sie so verzweifelt verliebt ist in jemanden, den sie sieben Tage gekannt hat: genau diese Meinung teilt auch Sarah, die in der ich-Perspektive erzählt, dass sie sich selber nicht versteht. Und genau dadurch wurde die Geschichte für mich wieder authentisch, nachvollziehbar. Neben Sarah gibt es auch noch ihre beiden besten Freunde, Tommy und Jo. Vielschichtig aufgebaut, haben beide ihre eigenen Päckchen zu tragen. Und trotzdem sind sie für Sarah da. Denn es ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte, es geht um viel mehr. Es geht um Verantwortung, um Familie, um Tod und Schuld. Um Depression, um Mobbing. Darum, was die richtige Entscheidung ist. Die Sprache ist locker, flüssig und vor allem angenehm zu lesen. So wird die ernste Thematik geschickt aufgelockert. Es gibt auch humorvolle Passagen und vor allem der kleine Sohn von Sarahs bester Freundin lässt einen immer wieder schmunzeln. Im Roman wechseln sich Gegenwart und Vergangenheit ab, mal wird aus der einen Zeitebene erzählt, mal aus der anderen. Die sieben Tage, die Sarah und Eddie gemeinsam verbracht haben, sind verstreut in die Erzählung der Gegenwart geflochten, in der Eddie verschwunden ist und sich nicht meldet. Dazwischen Erinnerungen und neben dem Erzählten auch Briefe und die Nachrichten, die Sarah an Eddie schreibt. So entsteht erst nach und nach ein Bild von Sarah, von ihrer Geschichte und von Eddies Geschichte. Überhaupt dauert es länger als erwartet, bis man den Grund für Eddies Verschwinden erfährt. Aber so kann man selber darüber nachdenken, Verbindungen ziehen, zu Schlüssen kommen, die sich als falsch erweisen. Einige überraschende Wendungen machen die Geschichte sehr spannend, und man kommt nicht umhin erstaunt zu sein, wenn (wohl voreilig) gezogenen Schlüsse sich in das Gegenteil verwandeln. Insgesamt ein wunderschöner, emotionaler Roman, in dem neben einer großen Liebesgeschichte auch Tod, Schuld und Verantwortung sehr wesentlich zum Tragen kommen.
Britisch Amerikanisch
von Mathias Lenk - 31.05.2018
Sarah ist in Großbritannien geboren und lebt in den USA. Als sie wieder einmal in England in ihre Heimat Urlaub macht, trifft sie ihren Traummann. Sie erlebte mit ihm eine tolle Woche, fühlte sich so, als wäre es ihr totales Liebesglück. Doch was passierte nun? Obwohl der innig Angebetete namens Eddie ihr versprach, sich auf dem Weg zum Flughafen noch bei ihr zu melden, passierte nichts. Kein Anruf, keine Durchsage. Einfach nichts. War er einfach verschwunden? So einfach und wortlos? Sie versucht alles, um ihn zu erreichen, in dem sie ihn mit Nachrichten überhäuft, weil sie einfach nicht glauben kann, dass sie von ihm nichts mehr erfährt. Im Laufe der Liebesgeschichte von Rosie Walsh taucht man auch in das gegenwärtige Leben von Sarah ein. Sie ist jetzt im besten Alter vom Ende 30. Auch erfährt man einiges aus ihrer Vergangenheit, Kindheit und Jugend. Sogar ihre tollen Eltern lernt man kennen. Auch erfährt man etwas über Sarahs Freunde. Was dann der ganzen Geschichte unbewusst im Wege steht, ist ihr amerikanischer Noch-Ehemann. Sie hatten sich vor kurzem getrennt. Rosie Walsh hat dieses Buch mit jeder Menge Schalk im Nacken und mit einer Mischung aus sarkastischem British Humor geschrieben.
Wenn das Schicksal eingreift
von Claudia S. / Kreis HD - 02.06.2018
Sarah stammt aus England, lebt aber seit fast zwanzig Jahren in den USA. Als sie wieder einmal kurz in ihrer alten Heimat ist, begegnet sie Eddie und die beiden erleben eine traumhaft schöne Woche miteinander. Doch obwohl er ihr versprochen hat, sich nach seinem Urlaub wieder zu melden, hört Sarah nichts mehr von ihm. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was geschehen ist. Niemand kann es verstehen, bis ihr bester Freund einen Gedanken hat, der das Rätsel lösen könnte ¿ Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil ist der anteilsmäßig größte und erzählt vom Kennenlernen von Sarah und Eddie und von Eddies Verschwinden. Der zweite Teil wirft nicht nur Sarah aus der Bahn, sondern auch den Leser und als sei das nicht schon genug, endet dieser Teil auch noch mit einem üblen Ereignis, das man fast schon einen Cliffhanger nennen könnte. Im letzten Teil klären sich dann wichtige Dinge und führen zu einem runden, in sich stimmigen Ende. Der Stil der Autorin ist sehr schön und leicht lesbar. Man fliegt nur so durch die Seiten, auch wenn die Suche nach einer Erklärung für Eddies Schweigen anfangs etwas zäh vorankommt. Damit will ich nicht sagen, dass es langweilig wäre oder Längen gäbe, dennoch tritt man irgendwie auf der Stelle. Umso härter trifft einen dann die Erkenntnis, dass die Antwort von Anfang an greifbar war, man sie nur nicht sehen wollte. Wer "The sixth Sense" kennt und mag, wird dieses Buch lieben. Dass es anschließend dennoch fesselnd und spannend weitergeht und noch eine weitere, in sich stimmige Wendung kommt, macht das Buch nochmal mehr zu einem ganz besonderen Buch. Für ein Debüt ist das alles erstaunlich ausgereift und dennoch locker-flockig. Die Kapitel sind alle in der Ich-Form geschrieben. Zunächst erzählt Sarah. Im dritten Teil erzählt dann Eddie. Der Leser erhält so die Geschichte eines außergewöhnlichen Jahres im Leben zweier Menschen, mit vielen Rückblicken und Informationen zu ihrem ganzen vorherigen Leben. Zwischendurch darf der Leser kleine Briefe an die verstorbene Schwester lesen, die sehr viel Liebe beinhalten, ohne kitschig zu sein. Auch die Nachrichten, die geschrieben werden, sind sehr interessant und informieren zusätzlich über Dinge, die zum Verständnis wichtig sind. Das Buch ist rundum ein kleines Meisterwerk, das mich sehr gut unterhalten hat, meine Gefühlswelt komplett durcheinandergebracht hat und mir sehr unter die Haut ging. Es wird mich so schnell nicht loslassen. Auch wenn Liebesromane nicht so mein Genre sind, liebe ich dieses Buch, denn es ist so völlig anders und voller Spannung und wunderbarer Aussagen. Die Figuren, nicht nur Sarah und Eddie, sind wunderbar gezeichnet und sehr sympathisch. Auch die mit Ecken und Kanten kann man einfach nicht aus seinem Herzen verbannen, wenn man nur ein Minimum an Empathie hat. Der Einstieg ins Buch ist mir auf Anhieb gelungen, aber das Buch nach dem Ende wegzulegen, fiel mir sehr schwer! Rosie Walsh hat eindeutig ein riesiges Potenzial. Ich möchte dieses Buch mit "Ein ganzes halbes Jahr" in eine Reihe stellen, auch wenn der Inhalt sich grundlegend unterscheidet. Die Wirkung des Buches auf mich ist aber dieselbe. Bleibt zu hoffen, dass die Autorin es schafft, ihrem Stil treu zu bleiben, ohne sich selbst zu kopieren. Auf alle Fälle bin ich sehr gespannt auf ihr nächstes Buch. Für dieses gibt es, wie man sich denken kann, wenn man bis hierher gelesen hat, die vollen fünf Sterne!
Denn du bist der Grund ...
von Avirem - 21.06.2018
Kurzbeschreibung Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du. Meinung Ohne ein einziges Wort ist ein Roman der britischen Autorin Rosie Walsh. Das Buch ist am 14. Mai 2018 im Goldmann Verlag erschienen, umfasst 528 Seiten und ist als Taschenbuch, ebook und Hörbuch erhältlich. Das Debüt der Autorin spielt in einem wunderschönen Teil Englands. Gloucestershire, eingebettet zwischen Tälern, Wäldern und Feldern, ein stiller und abgeschiedener Ort. Wenn ein Mann wirklich anrufen will, schafft er es auch. Die Wahrheit ist wohl, wenn er nicht anruft, dann weil er möglicherweise in einer Beziehung ist oder gerade aus einer Beziehung kommt oder weil er die Frau zappeln lassen will oder weil er einfach nicht will. Viele Frauen kennen diese Situation. Sie haben ihn gesucht, gefunden und dann haben Sie auch ihre Nummern ausgetauscht. Doch er meldet sich einfach nicht bei ihnen. So ergeht es auch Sarah. Nach einer wundervollen und besonderen Woche mit Eddie, ist sie sich sicher, die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben. Doch dann ist Eddie plötzlich wie vom Erdboden verschluckt, verschwunden ohne ein einziges Wort. Sarah ist sich sicher, dass es einen triftigen Grund gibt und etwas Schlimmes passiert sein muss, den ihre gemeinsamen Tage waren der Anfang von etwas Großem. Sie gibt ihre Suche nicht auf, doch als sich der Nebel zu verziehen beginnt, zerbricht Sarahs Herz. Denn der Grund ist sie selbst. Früher hieß Sarah Harrington. Nun heißt sie Mackey. Sarah Evelyn Mackey. Sie will nie wieder Harrington heißen. Auch nach ihrer Scheidung will sie ihren Mädchennamen nicht zurück. Die 37 jährige Frau hat im Teenageralter ihre Heimat verlassen. Nur manchmal besucht sie ihre Eltern. Bei so einem Aufenthalt lernt sie Eddie kennen. Ihre Vergangenheit hält sie sorgsam verborgen. Nur ihre besten Freunde, von denen sie nicht viele hat, kennen sie wirklich. Ihr Job bedeutet ihr sehr viel und sie ist mit ganzem Herzen dabei. Sarah ist sowohl stark wie auch schwach. Sie ist mitfühlend, humorvoll, liebenswert und hat ihr Päckchen mit sich zu tragen. Der 39 Jahre alte Eddie David arbeitet mit Holz und lebt in einer Scheune auf einer Lichtung mitten im Wald. Er ist kein Einsiedler, doch er liebt die Natur und genießt seinen Wohnort - obwohl es auch Schattenseiten gibt. Er unterstützt seine kranke Mutter. Sarah schlägt wie in Blitz in sein Leben ein. Eddie ist hilfsbereit, bodenständig, naturverbunden, nachdenklich und lustig. Ich mochte diese zwei Charaktere. In der Erzählung gab es aber auch noch andere auf die das zutraf: Sarahs Freundinnen Jo und Jenny, Tommy ihr Freund aus Kindertagen oder Eddies bester Freund Alan. Dieses Buch ist all jenen gewidmet, die ein ausgebliebener Telefonanruf schon mal aus der Bahn geworfen hat. So findet der Leser Sarah vor. Jeglicher Kontaktaufnahmeversuch ist gescheitert. Eddie ist wie vom Erdboden verschluckt. Sarah ist sich sicher, dass etwas Schlimmes passiert sein muss. Sie ist verzweifelt, verwirrt, unsicher, und obwohl erst keiner an ein tatsächliches Verschwinden glaubt, gibt Sarah nicht auf. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer, aber es war schon ein wenig frustrierend und lähmend. Nicht direkt der Anfang, aber Sarahs langes Elend ohne Informationen. Von mir aus hätte die erste Hälfte des Buches also gerne etwas gekürzt werden dürfen. Die Autorin hat sich hier einfach viel Zeit genommen um Emotionen zu transportieren und den Leser genauso ahnungslos wie Sarah selbst zu lassen. Es ist eine Geschichte mit vielen Gefühlen ... Liebe, Trauer, Schmerz, Schuld, Verzweiflung, Überforderung und Hoffnung. Diese Emotionschaos kam zwar bei mir an, berührte mich aber doch deutlich weniger als erwartet. Natürlich schwirren dem Leser verschiedene Theorien im Kopf herum. Er will wissen was dahintersteckt. Mir half dies über den etwas zäheren Teil hinweg. Mit meinen Vermutungen lag ich teilweise richtig. So habe ich einiges vorausgesehen, wurde aber auch überrascht. Zusammengefasst kann ich sagen, dass mir die Geschichte gut gefallen hat, auch wenn sie für mich nicht perfekt war. Erzählt wird die Geschichte großteils von Sarah. An mancher Stelle kommt auch Eddie zu Wort. Der Leser erfährt von Ereignissen verschiedener Zeitebenen. Der Gegenwart, der Woche die Sarah und Eddie miteinander verbracht haben und es wird auch noch weiter in die Vergangenheit gesprungen. Zwischendurch gibt es Briefe an verschiedene Personen zu erkunden oder Nachrichten die nie abgeschickt wurden. Mit dem Schreibstil von Rosie Walsh kam ich gut zurecht. Leicht, klar, flüssig, ansprechend und immer wieder mal leicht poetisch führt sie durch die Zeilen. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend. Fazit: Ohne ein einziges Wort ist der Debütroman der britischen Autorin Rosie Walsh. Durchaus ansprechend, unterhaltsam und emotional erzählt die Autorin die Geschichte von Sarah und Eddie und einem ausgebliebenen Telefonanruf. Nicht ganz so perfekt wie gedacht. Nicht ganz so berührend wie erhofft. Trotzdem lesens- und empfehlenswert. Von mir gibt **** Sterne. Zitat Die Welt hat ihre Peitsche erhoben; wo wird sie niedergehen? ( Seite 162 )
Dieses wundervolle Buch ist nicht nur für Fans von Jojo Moyes ein Muss !
von cabotcove - 17.06.2018
"Ohne ein einziges Wort" ist das Romandebüt der britischen Autorin Rosie Walsh und ich möchte gleich zu Beginn einen Teil des Briefes zitieren, den sie an ihre Leser dieses Buches gerichtet hat, denn dieser passt einfach so schön zum Buch und zeigt, wie die Autorin "tickt": Brief an die Leser Hallo! Ich bin Rosie Walsh, und ich habe eine Geschichte geschrieben, die nahezu jede Frau nachempfinden kann: Eine Geschichte über einen Mann, der sich nicht mehr meldet. Ist mir das selbst schon passiert? Natürlich! Und warum? Weil er kein Interesse hatte. Das war keine leichte Erfahrung, und ich habe mir selbst Tausende Lügen erzählt, bevor ich der Wahrheit ins Auge blicken konnte. Aber dies ist nicht meine Geschichte. Dies ist die Geschichte einer Frau, die fest davon überzeugt ist, dass dem Mann, in den sie sich Hals über Kopf verliebt hat, etwas Schreckliches zugestoßen sein muss. Der Roman spielt in einem wunderschönen Teil Englands, der Besucher aus der ganzen Welt anlockt. Inmitten der Wälder, Täler und Felder von Gloucestershire, die einen leuchtenden Teppich aus unzähligen Grüntönen bilden, bespickt mit verschlafenen kleinen Dörfern und alten Wollspinnereien, bin ich aufgewachsen. Und trotz der zahlreichen Besucher ist es ein stiller, abgeschiedener Ort - ein Ort, der seine Geheimnisse wohl hütet ¿ Während ich dieses Buch schrieb, bin ich oft in mein Lieblingstal zurückgekehrt. Ich habe sogar im Freien übernachtet, um die Geräusche und Gerüche der Nacht hautnah zu erleben. Ich muss zugeben, ich habe nicht besonders gut geschlafen, aber ich hoffe, es hat sich gelohnt. Ich hoffe, dass ihr dieses Buch genauso gerne lest, wie ich es geschrieben habe. Und ich hoffe, dass es mir gelingt, euch bis zur letzten Seit in Bann zu schlagen. Mal ehrlich, Mädels und Frauen - das ist uns doch schon selbst oder zumindestens einer nahen Freundin auch mal so passiert... Und exakt ist es auch, was dieses Buch für mich ausmacht: die Authentizität. Ich mag es, wenn Bücher "aus dem Leben gegriffen" sind und das ist so eines: lebensnah, am Puls der Zeit, ehrlich, schnörkellos und authentisch. Klappentext "Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du." Ich habe so mitgelitten mit Sarah und fühlte mich gleich an die Bücher von Jojo Moyes erinnert, die ich liebe - und ich denke, ich kann bereits jetzt schon sagen, dass mir das mit weiteren Büchern von Rosie Walsh ebenso ergehen wird, denn sie schreibt wirklich sehr schön, schont den Leser aber auch nicht mit "negativen" Dingen, weswegen sie meiner Meinung nach so ehrlich rüberkommt und das mag ich, wie schon gesagt, sehr. Ein wundervolles Buch, das allerdings meiner Meinung nach ein besseres Cover verdient hätte, denn das finde ich leider ein wenig einfallslos. Allerdings wurde der Originaltitel "The man who didn¿t call" besser übersetzt als es das wörtlich getan worden wäre... Ich wünsche diesem schönen Buch noch viele, viele Leser und vergebe begeisterte 5 Sterne ! Ich werde es weiterempfehlen !
Geheimnisse
von moehawk - 12.07.2018
Sieben Tage verbringen Eddie und Sarah im siebten Liebeshimmel. Es scheint, als wäre es die große Liebe. Aber dann verschwindet Eddie und meldet sich nicht mehr. Sarah kann nicht verstehen, was passiert ist. Es war kein Unglück also muss etwas anderes ihn davon abhalten, sich bei ihr zu melden. Wochen und Monate harrt sie aus und ist verzweifelt. Dieses Ausharren dauert leider sehr lange und ich habe ihr Verhalten nicht ganz verstanden. In Zeiten von Handy und Internet wäre es doch kein Problem, Kontakt aufzunehmen. Erst im letzten Drittel wird klar, warum Eddie sich in die Funkstille verabschiedet hat und was dahinter steckt. Die Vergangenheit hat Sarah eingeholt und es scheint kein Happy-End für die beiden möglich zu sein. Nette Geschichte mit Längen.
Sehr emotionale Geschichte
von Langeweile - 30.06.2018
Sarah hat sich gerade von ihrem Mann getrennt,da trifft sie bei einem Besuch ihrer Eltern ,Eddie.Beide erleben sieben wundervolle Tage ,es scheint auf beiden Seiten Liebe auf den ersten Blick zu sein. Als Eddie sich verabschiedet- er fliegt mit einem Freund in Urlaub - verspricht er,sich vom Flughafen sofort zu melden. Danach hört Sarah nichts mehr von ihm,alle ihre Nachrichten bleiben unbeantwortet, sie ist verzweifelt.Alle Freunde raten ihr ihn zu vergessen, doch sie will ihre große Liebe nicht aufgeben. Als sie den Grund für sein Schweigen erfährt,scheint jede Hoffnung auf eine Zukunft mit ihm dahin zu sein. Meine Meinung: Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert.Der erste Teil beschäftigt sich nur mit Sarah,ihrer Sicht auf die Dinge und den vielen Nachrichten an Eddie. Hier hätte dem Buch eine Straffung gutgetan ,es gab viele ähnliche Sätze ,wodurch es ziemlich langatmig wurde.Allerdings gab es auch aufschlussreiche Rückblicke in die Vergangenheit. Im zweiten Teil ,der überwiegend aus Eddies Sicht erzählt wurde,wurde es wieder spannender,zumal man auch die Beweggründe von Eddie erfuhr. Der dritte Teil war sehr emotional,manchmal aber hart an der Grenze zum Kitsch. Fazit: Die sympathischen Protagonisten und der überwiegend schöne Schreibstil ließen mich über manche Schwächen hinwegsehen. Von mir deshalb vier von fünf Sternen.
Emotional. Tiefgehend. Bewegend. Aber auch melancholisch und bedrückend.
von Petra Sch. - 23.06.2018
Kurz zum Inhalt: Am Tag des Todes ihrer Schwester Alex, der vor 19 Jahren war, lernt Sarah Eddie kennen. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander und verbringen 7 unvergessliche Tage miteinander. Doch dann fährt Eddie für eine Woche auf Urlaub und die beiden versprechen sich, nach Eddies Rücker wieder Zeit miteinander zu verbringen, bevor Sarah zurück nach Hause nach L.A. muss. Doch Eddie meldet sich nicht. Sarah versucht immer verzweifelter, ihn zu erreichen, und macht sich Sorgen: ihm muss etwas passiert sein! Bis sie merkt, dass Eddie lebt. Und sich einfach nur nicht bei ihr melden will. Das kann sie nicht akzeptieren, noch dazu, wo sie gar nicht weiß, warum. Sarah gibt nicht auf und will unbedingt herausfinden, warum Eddie ihren Kontakt blockiert. Doch als sie den Grund dafür herausfindet, erschüttert es ihre Welt... Meine Meinung: Der Schreibstil ist traurig. Ich war die meiste Zeit des Lesens niedergeschlagen. Ein melancholischer Grundton herrscht, und auch der Inhalt - die Geschichte von Sarah und Eddie und der Unfall vor 19 Jahren und alles, was damit zusammenhängt - ist einfach nur traurig. Obwohl Sarah und Eddie einander aus tiefstem Herzen lieben, scheint es keine Zukunft für die beiden zu geben. Ich war einfach nur frustriert. Aber natürlich ist die ganze Geschichte, das Kennenlernen und das, was sich dann entwickelt, interessant zu lesen. Auch wenn mich das Springen in der Zeit am Anfang ein bisschen verwirrt hat-chronologisch erzählt wäre mir persönlich lieber gewesen. Zum Glück (für mich) gab es dann ein wunderschönes Happy End, das mir die Tränen in die Augen getrieben hat. Das Cover ist in blau-grün Tönen gehalten und Vergissmeinnicht umranken ein küssendes Pärchen. Finde ich gut getroffen und sehr passend! Fazit: Sehr emotionaler, trauriger und bewegender Roman über eine große Liebe, die nicht glaubt, sein zu können. War mir persönlich etwas zu bedrückend, aber so schön gefühlvoll.
Ein gefühlvolles Buch mit Spannung
von hoonili - 19.05.2018
Die fast 40jährige Sarah hat nicht damit gerechnet, dass sie nach ihrer Trennung einen Mann trifft, der ihr Leben so durcheinander wirbelt. Sie ist gerade zu Besuch in ihrer Heimat, als sie auf Eddie trifft. Die beiden trifft die Liebe wie der Blitz. Doch ihre Zeit ist begrenzt. Sie verbringen nur 7 Tage miteinander, dann muss Eddie verreisen. Er verspricht, sie anzurufen und natürlich vertraut sie ihm. Warum sollte er sich auch nicht mehr melden? Doch genau das passiert¿ also versucht Sarah, ihn zu kontaktieren. Jedoch erfolglos. Für sie bricht eine Welt zusammen, denn sie hat sich sehr in Eddie verliebt. Außerdem hat sie das Gefühl, dass ihm etwas zugestoßen ist. Alle ihre Freunde glauben, dass er es einfach nicht ernst gemeint hat. Doch Sarah muss der Sache nachgehen¿ Ich habe mich von Anfang an in diesem wunderbaren Roman wohl gefühlt. Sarah ist mir so sympathisch, ich konnte gut nachfühlen was sie empfindet. Besonders gut hat mir der Aufbau des Romans gefallen. Es gibt drei Teile, dazu eine nicht chronologische Anordnung. So muss man immer mitdenken und die Spannung bleibt bis zum Schluss. Der Leser erlebt einige Wendungen, die unerwartet sind. Für mich ist dieses Debüt schon jetzt ein Lesehighlight dieses Jahres.
Überraschungshit
von buchverrückt - 21.05.2018
Der Roman "Ohne ein einziges Wort" von Rosie Walsh handelt von Sarah und Eddie, die sich innerhalb einer Woche unsterblich ineinander verliebt haben, deren Glück aber nur von kurzer Dauer ist, da Eddie sich nicht mehr meldet und von Erdboden verschwindet. Bereits das Cover spricht mich, aufgrund meiner Lieblingsfarbe türkis, natürlich sehr an. Ich finde es toll, dass die Autorin ihren Heimatort auch als Handlungsort für ihr Buch genommen hat. Das erste Kapitel beginnt mit einem Brief, sodass man sich direkt angesprochen fühlt. Die besondere Verbindung zwischen Eddie und Sarah geht aus dem Roman vom ersten Augenblick heraus, dass es sich nicht nur um einen harmlosen Flirt handelt, ist bereits nach wenigen Seiten erkennbar. Im nächsten Kapitel ist Eddie dann verschwunden und man kann selbst kaum glauben, dass es so ist. Man leidet mit Sarah, stellt Theorien auf, fragt sich ob sie an einen Betrüger geraten ist. Dieses Thema ist uns allen bekannt, wir haben alle schon einmal auf diesen einen Anruf gewartet und sind in dieser Zeit schier verrückt geworden. Egal wie alt oder taff und selbstbewusst man ist, dieser eine ausbleibende Anruf verändert uns alle. Aktuelle Themen wie Onlinedating und die damit verbundenen Problematiken sind in der heutigen Zeit wohl allen geläufig. Auf dem Weg zu ihrer alten Schule diskutieren Sarah und ihre Freunde über den Grund für Eddies Verschwinden, während im nächsten Kapitel das Kennenlernen von Eddie und Sarah im Vordergrund steht. Dadurch ist der Leser schnell im Bilde und man findet sehr leicht in die Geschichte. Die Briefe zwischendurch sind eine nette Abwechslung, die zur Handlung beitragen, ohne die Spannung zu mindern. Man fühlt sich Sarah verbunden, möchte aber auch mit ihr und ihrer aktuellen Situation nicht tauschen: vom mann geschieden, Eddie ruft nicht an, an ihrer alten Schule trifft sie die Frauen, die ihr damals den Schulalltag zur Hölle machten. Rosie Walsh findet genau die richtigen Worte, um diese besondere Beziehung zwischen Eddie und Sarah zu beschreiben. Die Geschichte der beiden wird immer spannender, aber auch merkwürdiger. Die Spannung wird im ganzen Buch sehr gut aufgebaut und kontinuierlich gehalten. Man kann Sarah verstehen, aber gerade wenn man den Eindruck erhält, dass sie vielleicht doch etwas zu verzweifelt ist und überreagiert, passiert etwas mit dem man nicht gerechnet hat. Welches Geheimnis verbirgt Eddie? Die Mailentwürfe, die nie an Sarah gesendet wurden, sind eine gute Idee. Dadurch erhält man einen Einblick in Eddies Gefühlslage. Sarahs Freunde sind Gold wert, sie sind immer für sie da und unterstützen sie bei allem. Man erinnert sich bei der Lektüre des Buches an seinen eigenen Freundeskreis und schwierige Situationen, die man gemeinsam gemeistert hat. Gerade als ich dachte, dass das Buch etwas vorhersehbar wird, kommt eine Wendung mit der ich so nicht gerechnet hätte. Ich war überrascht und völlig begeistert. Dieses Buch ist kein romantisch vorhersehbarer Kitschroman. Er ist spannend, überraschend und beschreibt mit den richtigen Worten Situationen, die wir so alle schon einmal erlebt haben. Ein tolles Buch!
Enttäuschendes Leseerlebnis
von Glücksklee - 27.06.2018
Gleich vorneweg: Nachdem ich durch den Klappentext unglaublich neugierig auf dieses Buch war, hat es mich letztlich doch sehr enttäuscht. Nicht nur, dass Sarah sich in den ersten zwei Dritteln mit beinahe 40 Jahren wie ein Teenager aufführt, der das erste Mal Liebeskummer hat, sondern auch die generell zum Teil für mich unrealistischen und nicht nachvollziehbaren Entwicklungen der Geschichte haben dazu geführt, dass sich das Buch für mich sehr gezogen hat. Wenn man zum zwanzigsten Mal liest, wie furchtbar Sarah sich fühlt, weil Eddie nicht angerufen hat (Klischee-Alarm), dann kann einem das wirklich zu viel werden. Mir ging es mit "Ohne ein einziges Wort" jedenfalls so. Positive Aspekte sind die überraschenden Wendungen, die ab der Hälfte und im letzten Drittel immer mal wieder eingestreut werden. Die konnten mich allerdings auch nicht für die übertrieben klischeebelastete Handlung entschädigen. Rosie Walsh hat zwar einen angenehmen, schönen Schreibstil, verliert sich aber an manchen Stellen in Details, was wiederum dazu beiträgt, dass die Geschichte sich gefühlt zieht. Von mir erhält "Ohne ein einziges Wort" daher leider nur zwei von fünf möglichen Sternen.
Der Leser braucht Geduld, wenn er auf eine Erklärung von Eddie wartet
von Wencke - 18.05.2018
Sarah und Eddie habe sich getroffen und haben sich Hals über Kopf ineinander verliebt. Sie verleben eine intensive Woche miteinander. Bei Eddie steht dann eine Urlaubsreise an, er verspricht, sich zu melden. Auf diese Rückmeldung wartet Sarah vergeblich. Sie schreibt Nachrichten über ihr Handy an Eddie, versucht ihn anzurufen, schreibt auf seiner Facebook-Seite und persönliche Briefe. All die Bemühungen, Kontakt mit Eddie aufzunehmen, bleiben ohne Erfolg. Sarah wartet vergeblich auf ein Lebenszeichen von Eddie und das macht Sarah fast krank. Die Buchbeschreibung und die Buchgestaltung hatten mich absolut überzeugt, dieses muss ein hervorragendes Buch sein. Es ist insgesamt auch ein sehr schönes Buch, allerdings hat es mir persönlich zu lange gedauert, bis ich erfahren habe, was der Hintergrund dazu ist, warum sich Eddie nicht bei Sarah gemeldet hat. Das Buch hat sich bis dahin ganz schön hingezogen, was meine Lesefreude in dieser Phase doch geschmälert hat. Ab dem Punkt, wo ich dann wusste, warum Eddie sich nicht gemeldet hat, hat mir das Buch wieder Spaß gemacht zu lesen, aber wie bereits geschrieben, hätte dieser Punkt auch gerne früher im Buch sein können. Insgesamt ist dieses Buch eine schöne unterhaltsame Lektüre. Der Schreibstil ist locker, leicht und verständlich.
Achtung Suchtgefahr!
von Muppets33 - 09.07.2018
Frisch geschieden verbringt Sarah einige Tage bei ihren Eltern in England und begegnet dort Eddie. Sie verbringen ganze 6 Tage miteinander, in denen beiden klar ist, dass sie solch innige Gefühle noch nie in so kurzer Zeit für jemanden hatten und dass sie sich auf jeden Fall wiedersehen werden und ihnen ein gemeinsamer Lebensweg bevor steht. Da Eddie bereits einen Urlaub mit einen Freund gebucht hatte, will er sich bei Sarah melden, sobald er wieder gelandet ist, aber sie hört kein Wort mehr von ihm¿ Sarah kann es nicht verstehen und ist felsenfest der Meinung, dass etwas passiert sein muss. Obwohl ihre Freunde ihr raten, ihn zu vergessen, da er augenscheinlich kein Interesse mehr an ihr hat, glaubt sie das nicht und versucht herauszufinden, was passiert ist. Die Geschichte springt immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin- und her und enthält zudem etliche Briefe, so dass es etwas verwirrend ist, aber ich mir auch genau deshalb nach einer gewissen Zeit ziemlich sicher war, was wohl der Grund ist, warum Eddie sich nicht mehr meldet, aber auf die eigentliche Lösung wäre ich niemals gekommen¿. Die Geschichte beginnt langsam und steigert sich dann immer mehr, es entstehen immer mehr unbeantwortete Fragen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hatte es in 2 Tagen durch und musste mich zu Pausen zwecks Nahrungsaufnahme, etc. regelrecht zwingen¿. Eine Geschichte voll geballter Emotionen zwischen Lieben, Hoffen, Bangen, Wut und Trauer. Muss man unbedingt gelesen haben!
Was tun, wenn man sich selbst im Wege steht? (Eddie)
von ninchenpinchen - 16.06.2018
Rosie Walsh: Ohne ein einziges Wort - OT The Man who didn¿t call - Erstellungsdatum 16.06.2018 Sarah trifft in ihrer alten Heimat in Gloucestershire (Grafschaft im Südwesten Englands) beim Besuch ihrer Eltern auf Eddie. Er ist Single und war noch nie verheiratet. Sarah, aus den USA, ist kinderlos, frisch geschieden und nicht traurig darüber. Ihr Ex-Mann, Reuben, hat auch schon wieder eine neue Freundin. Spontan verbringen die beiden eine ganze traumhafte Woche miteinander. Es sieht nach der ganz, ganz großen Liebe aus und Sarah hält Eddie für den Mann ihres Lebens und hat das Gefühl, dass es bei ihm genauso ist. Denn zum Abschied sagte er: "Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt." (Seite 65) Nach der gemeinsamen Woche will Eddie einen zuvor bereits geplanten Urlaub antreten und verspricht Sarah, sich schon auf dem Weg zum Flughafen schnellstmöglich bei ihr zu melden. "The Man who didn¿t call", der Mann, der nicht anrief, so heißt der Originaltitel. Und nun quillt Sarahs Verzweiflung aus den Seiten. Wieder und wieder versucht sie mit Eddie Kontakt aufzunehmen, jedoch kommt nie eine Antwort. Sarahs Höllenqualen übertragen sich auf den Leser, und da fragt man sich schon manchmal, warum man sich das Lesen dieses Buches in seiner Freizeit antut. Dieser Frust zieht sich unglaublich in die Länge, etwa über zwei Drittel des Buches. Wenn frau ursprünglich nicht doch hätte wissen wollen, was eigentlich los ist und warum denn nun - um alles in der Welt - Eddie sich nicht meldet, hätte frau das Buch sicher schon längst an die Wand gepfeffert. Dann, endlich, endlich kommt Farbe ins Spiel und es wird spannend. Das Cover sieht sehr hübsch aus und das Buch fühlt sich gut an, ist broschiert, mit schönen Landschaftsbildern in der Broschur. Die Bindung lässt allerdings zu wünschen übrig, bei den 526 Seiten hätte das sicher stabiler sein dürfen. Fazit: So richtig empfehlenswert finde ich das Buch nicht, stellenweise ist es ganz witzig mit kreativen Ideen. Aber - um mich vom Hocker zu hauen, hätte es doch deutlich mehr Qualität gebraucht. Und mindestens hundert Frust-Seiten weniger hätten dem Roman bestimmt nicht geschadet. Also: Sagen wir mal für die ersten zwei Drittel höchstens einen halben Stern und für das letzte Drittel dann zweieinhalb Sterne.
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