Leonie mag Weihnachten nicht, doch ihr bleibt nach einem Tagebruch, der die Straße getroffen hat, an der ihre Wohnung liegt, nichts anderes übrig, als zu ihrem Bruder und seine Frau zu ziehe. Diese zelebriert Weihnachten dafür umsomehr. Zu allem überfluß steht sie dann auch noch Matteo gegenüber, den Mann, der sich 2 Jahre nicht hören ließ.
Die Geschichte ist aus Sicht von Leonie geschrieben. Jedes Kapitel fängt mit einer Begriffserklärung an, die im laufe des Kapitels eingebaut ist. Nicht alles sind Begriffe, die ausschließlich im Ruhrgebiet benutzt werden, dennoch gab es einige dabei, die ich (als Nordseeküstenkind) nicht kannte.
Am Anfang tat ich mich wirklich schwer, weil es mir irgendwie nicht gefiel, aber nach einigen Kapiteln wurde es besser und so habe ich im Advent jeden Tag über ein neues Kapitel gefreut.
Spannend sind alle Charaktere, jeder hat sein Päckchen zu tragen und man kann jeden wirklich nur vor die Stirn gucken, das wird hier im Buch ganz deutlich gemacht .
Das Cover ist hübsch anzusehen, winterlich, wenn auch gleich sehr schlicht. Der Schreibstil ist flüssig und verleitet einen meist zum weiterlesen.
Mir hat das Buch im großen und ganzen gut gefallen.