In Salem wird's romantisch ohne Kitsch, aber mit viel Witz! Passend zur Halloween Season begegnen sich Sarina und Jonny bei "Salem's Haunted Happenings", die dort tatsächlich jedes Jahr stattfinden. Die passende Stimmung dazu erzeugen nicht zuletzt die Protagonisten selbst: Jonny arbeitet als Erschrecker und Sarina steht auf alles, was witchy ist. Zwischen dem Fest, Tarotkarten, Kristallen und Mondphasen finden auch super sympathische Nebencharaktere Platz. Creeper, Buttercup und Grandma Elli landeten schnell in meinem Herzen. Die Protas erlangen viel Tiefe, da sie von Themen wie Bodyshaming, Mobbing und elterlichen Erwartungen geprägt sind. Mit ganz eigenen Träumen und Zielen versuchen sie alte Muster zu durchbrechen und sich selbst zu verwirklichen. Särah Firewood schafft es, wie schon im ersten Band "F*ck, it's Christmas", Liebe, Humor und tiefe lebensnahe Herausforderungen gekonnt zu vereinen. Diese Autorin bringt mich wieder einmal zum Lachen, Weinen, Nachdenken, Schwärmen und wieder zum Lachen. Das Besondere an ihrem Schreibstil ist für mich persönlich, ihre Fähigkeit einem Satz auch in wenig Worten eine tiefe Bedeutung zu geben - solche, die man sich gern mehrfach durchliest, das Buch kurz beiseite legt und die Worte wirken lässt. Fazit: Ich bin vollkommen in Salem zu Halloween abgetaucht, wurde tief bewegt und hatte nach dieser Story seit laaaanger Zeit mal wieder richtig Lust, mich selbst zu verlieben!