Ein kurzweiliges Gruselbuch für ein paar Stunden
Die Geschichte beginnt ganz harmlos mit unserer Protagonistin, der Journalistin JohannaSie übernimmt widerwillig einen Auftrag für ihre Kollegin und beste Freundin Ein Friedhof wo angeblich schauriges passiert istWas ist dran an der Geschichte mit verstörten Jugendlichen die scheinbar unvorstellbares erlebt haben?Allerdings haben wir auch Briefe, die uns anschaulich belegen, was in der "Anstalt" vor sich ging. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen und die angenehme Länge der Kapitel. Auch die verschiedenen Erzählstränge und einzelne Briefe waren sehr interessant und detailreich geschrieben.Das ganze kommt ohne Blut aus und doch ist die Gewalt spürbar. Die jeweiligen "Heilungs" methoden die man ja leider von der damaligen Zeit kennt, machen den Gruselfaktor aus. Immer wieder fragt man sich, wie kann das sein? Irgendwas stimmt nicht.Die Autorin schafft es, dass man dranbleibt und immer wissen will, wie es aus und weitergeht. Das Ende hab ich zeitweise so in der Form geahnt, aber es tat der Geschichte und der Neugierde keinen Abbruch. Für kurzweilige Unterhaltung eine klare Leseempfehlung