Letzte Chance Baden-Baden hat mich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten und gezeigt, dass Sarah Tischer Spannung, Humor und sympathische Figuren wunderbar miteinander verbinden kann.
Zum zweiten Mal habe ich Maxi Morel, mittlerweile Inhaberin einer Privatdetektei, bei einem ihrer Aufträge begleitet. Und diesmal verschlägt es sie direkt in die glamouröse, glitzernde Welt des Spielcasinos in Baden-Baden, wo sie eine Mitarbeiterin beobachten soll. Doch als diese Frau spurlos verschwindet und wenig später ein Mord geschieht, entwickelt sich der vermeintlich einfache Auftrag zu einem komplizierten Fall. Während Maxi nach möglichen Zusammenhängen sucht, sorgen auch in ihrem Privatleben zwei Männer für jede Menge Turbulenzen.
Maxi Morel ist für mich das Herzstück dieser Reihe. Sie ist hartnäckig und sympathisch, besonders schmunzeln musste ich immer wieder über ihre Angewohnheit, zur Beruhigung zu stricken. Und ganz ehrlich: Eine Frau, die Trüffelpralinen liebt, hat bei mir sowieso sofort einen Stein im Brett. Da passt sie zu mir wie der Deckel auf den Topf.
Sarah Tischer erzählt leicht, flüssig und mit einem guten Gespür für Spannung und Atmosphäre. Die Kulisse von Baden-Baden hört sich einfach faszinierend an und hat sich beim Lesen genauso angefühlt
Fazit
Letzte Chance Baden-Baden hat mir gut gefallen. Die glamouröse Casinowelt, die spannende Ermittlungsarbeit und natürlich Maxi selbst haben mich hervorragend unterhalten. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die Krimis mit sympathischen Figuren, einem besonderen Setting und einer guten Portion Charme mögen.
Und ich? Ich bin definitiv bereit für Maxis nächsten Fall und sehr gespannt auf die Fortsetzung.