Tanja Köhler, Prof. Dr. , geb. 1971, ist Professorin für Digitalen Journalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Co-Direktorin des Instituts für Medienentwicklung und -analyse (IMEA). Sie leitet aktuell Forschungsprojekte zu sozialen Ungleichheitsstrukturen im Journalismus. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im digitalen Journalismus und seinen Transformationsprozessen sowie in der Erforschung von Diversität, sozialer Herkunft und Klassismus im journalistischen Feld. Zuvor arbeitete sie über 20 Jahre für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten, zuletzt beim Deutschlandfunk, wo sie stellvertretende Nachrichtenchefin war. Sie studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte zu digitalen Strategien der Krisenkommunikation.
Julia Lönnendonker, Dr. , geb. 1977, ist Förderberaterin im Referat Forschungsförderung der TU Dortmund. Zuvor hat sie an der Deutschen Welle Akademie, der Vrije Universiteit Brussel (VUB) und am Institut für Journalistik der TU Dortmund Kommunikationswissenschaften mit Fokus auf Journalistik gelehrt und geforscht.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der international vergleichenden Journalistik, der EU- und Auslandsberichterstattung wie europäischer Öffentlichkeit und Identität. Sie promovierte an der TU Dortmund zu europäischer Öffentlichkeit und Identität und studierte Journalismus am Emerson College (Boston, USA) sowie Geografie an den Universitäten in Bonn und Aachen.