Das Buch ist mit seinen 256 Seiten ein recht kurzer Krimi, der aber eine ganz besondere Erzählweise bereithält.Als Leser nimmt man abwechselnd die Perspektive unterschiedlicher Katzen ein, die versuchen ein Verbrechen aufzudecken. Schauplatz der Handlung ist Montmartre, ein Bezirk in Paris. Die Katzen haben alle unterschiedliche Charakterzüge und Hintergründe.Teilweise nimmt man auch die Perspektive eines Menschen ein. Insgesamt gibt es also sehr viele POVs, aus denen erzähöt wird und viele Figuren/Katzen, die eine Rolle spielen.Die Story und Charaktere fand ich relativ flach gehalten und ich persönlich konnte keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen. Auch durch den ständigen Sichtwechsel wurde man immer wieder rausgerissen und teilweise konnte ich dadurch der Handlung nur schwer folgen.Ganz süß fand ich, wie die Katzen die Menschen und das was sie tun beschreiben. Wie sie beispielweise versuchen, ihre Sprache oder Mimik zu interpretieren oder, warum jemand ein zusammengeklebte Zettel mit merkwürdigen Linien starrt (also wie jemand ein Buch liest).Ich hab ehrlicherweise das letzte Drittel des Buches nur noch überflogen, weil es anfing langatmig für mich zu werden und ich nur noch an der Auflösung interessiert war.Aus den genannten Gründen vergebe ich 3 Sterne.