Thomas Mann: Der Tod in Venedig. Verfall und Leidenschaft
Entstanden 1911. Erstdruck als Vorzugsausgabe in einer Auflage von 100 nummerierten und von Thomas Mann signierten Exemplaren, danach in der 'Neuen Rundschau', Heft 10 und 11, 1912; als eigenes Buch 1913, S. Fischer Verlag, Berlin.
Neuausgabe.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2026.
Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Ein angesehener Schriftsteller reist nach Venedig, um der geistigen Erschöpfung zu entkommen. Inmitten der verfallenden Schönheit der Lagunenstadt begegnet er einem Knaben, dessen Erscheinung ihn tief erschüttert. Was als stille Bewunderung beginnt, wird zur gefährlichen Obsession.
Während eine Krankheit sich in den Gassen ausbreitet, verliert Gustav von Aschenbach den Halt an Ordnung und Vernunft. Thomas Mann erzählt in seiner berühmten Novelle vom Verlangen, das sich dem Willen entzieht - und vom schmalen Grat zwischen Größe und Selbstverlust.