Die Meisterin war für mich ein unglaublich gelungenes Finale der Trilogie. Was mir besonders gefallen hat: Die Spannung wurde nicht künstlich bis zum letzten Kapitel aufgehoben, sondern die Geschichte hatte durchgehend Entwicklungen, Konflikte und Momente, bei denen ich unbedingt weiterlesen wollte.Vor allem Soneas Entwicklung über die gesamte Reihe hinweg hat mich begeistert. Man konnte ihre Zweifel, ihre Entscheidungen und diese ständige Zerrissenheit zwischen dem, was sie will, und dem, was sie tun muss, unglaublich gut nachvollziehen. Trudi Canavan schafft es, dass man nicht nur über Sonea liest, sondern ihre Gedanken und Gefühle wirklich miterlebt. Auch in diesem Band gab es wieder einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ich hatte immer wieder das Gefühl, zu wissen, wo die Geschichte hingeht, nur um dann doch überrascht zu werden. Besonders schön fand ich, dass die verschiedenen Handlungsstränge und Figuren, die man über die Bücher begleitet hat, immer mehr zusammengeführt wurden. Dadurch hat sich das Finale sehr rund angefühlt.Eine Reihe, die mich mit ihrer Welt, ihren Figuren und vor allem mit Sonea komplett abgeholt hat. Für mich ein absolut verdientes 5¿-Finale.