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Hundsbua

Kommissar Alois Schöns 3. Fall. 'Kriminalromane im GMEINER-Verlag'. 'Alois Schön'. Auflage 2019.
Taschenbuch
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Die elf Monate alte Sophia Christ wird aus dem Kindergarten entführt, doch die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Was haben die Eltern mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun? Wieso werden die Ermittler von anderen Verdächtigen nicht ernst genom … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Hundsbua
Autor/en: Ulrich Radermacher

ISBN: 3839224128
EAN: 9783839224120
Kommissar Alois Schöns 3. Fall.
'Kriminalromane im GMEINER-Verlag'. 'Alois Schön'.
Auflage 2019.
Gmeiner Verlag

13. Februar 2019 - kartoniert - 248 Seiten

Beschreibung

Die elf Monate alte Sophia Christ wird aus dem Kindergarten entführt, doch die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Was haben die Eltern mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun? Wieso werden die Ermittler von anderen Verdächtigen nicht ernst genommen?
Nicht nur Julia, die, wie der Franke Martin, als frischgebackene Kommissarin ins Team der Münchner Mordkommission zurückgekehrt ist, leidet unter Sophias Schicksal. Als Spuren nach Hamburg führen, spitzt sich die Lage zu. Offenbar kennen die Entführer nur ein Ziel, das sie ohne Skrupel verfolgen.

Portrait

Ulrich Radermacher, geboren 1964 in Trier, studierte BWL in Nürnberg, bevor er 1990 im Münchner Umland eine neue Heimat fand. Seit 1995 ist der Vater von zwei erwachsenen Söhnen als unabhängiger Finanzexperte selbstständig tätig. Mit dem Schreibvirus infizierte er sich im Sommer 2010, seine Leidenschaft für München-Krimis entdeckte er ein Jahr später. "Hundsbua" ist nach "Saukerl" und "Schickimicki" der dritte Teil von Radermachers Krimireihe um die Kommissare Alois Schön und Natascha Frey.
Lesungstermine, Presseartikel und viele weitere Informationen finden Sie auf seiner Website www.krimi-muenchen.de

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Saukerl
Taschenbuch
von Ulrich Radermach…
vor
Bewertungen unserer Kunden
Daumen hoch und bitte weiter so
von gaby2707 - 20.03.2019
Panik im Kindergarten. Während die Erzieherinnen sich um andere Kinder kümmern, wird das Nesthäkchen, die elf Monate alte Sophia Christ aus dem Kindergarten entführt. Die Ermittlungen, die Kommissariatsleiter Alois Schön zusammen mit seinen Kollegen anstellt, gestalten sich schwierig. Besonders, als Hinweise in Richtung Norden deuten. Da kommt es gerade recht, dass sich Diana Schubert nach Hamburg hat versetzen lassen. Als Mutter nimmt mich die Entführung der kleinen Sophia stark mit. Und ich fühle mich noch näher an diesem Fall dran. Ich kann auch hier mitfiebern, mit ermitteln und erleide doch immer wieder, genau wie die Kommissare, Rückschläge bzw. komme einfach nicht weiter. Bis sich kurz vor Schluss alles aufdröselt, verschiedene Spuren zusammen führen und es leider ein nicht so schönes Ende gibt. Aber es ist nicht der Kriminalfall allein, der mich das Buch kaum aus der Hand legen lässt. Auch wieder in die Privatsphäre der Ermittler hinein schauen zu können, gefällt mir sehr gut. Obwohl sich "Hundsbua" sehr gut als eigenständiges Buch lesen lässt, genieße ich es doch, die Ermittler schon aus den beiden vorherigen Fällen zu kennen und ihre Entwicklung mit verfolgen zu können. Ich liebe den fränkischen Mitarbeiter Martin mit seinem unverwechselbaren Dialekt. Und hier bekomme ich auch einiges an bayerischer Mundart zu lesen. Da kommt der Lokalkolorit richtig raus. Haben mir "Saukerl" und "Schickimicki" schon gut gefallen, setzt Ulrich Radermacher mit seinem "Hundsbua" noch einen drauf. Ich werde gut unterhalten, die Spannung wächst kontinuierlich an, eine Prise Humor ist auch vorhanden, was die Spannung aber nicht beeinträchtigt. Vor allem auch die bunte Mischung der handelnden Personen, die alle ihre Ecken und Kanten, sogar hier und da exzentrische Züge haben, gefallen mir wieder sehr gut. Ein spannender Krimi mit einem interessanten und nachvollziehbaren Thema. Daumen hoch und 5 Sterne.
sehr spannender Krimi, der wirklich unter die Haut geht an manchen Stellen
von Funny1210 - 13.03.2019
In Hundsbua von Ulrich Radermacher wird die kleine elf Monate alte Sophia aus ihrem Kindergarten entführt. Die Eltern verhalten sich ebenso wie einige andere Verdächtige sehr merkwürdig. Die Ermittler stehen vor einer schweren Aufgabe und fühlen sehr mit in diesem Fall. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Charaktere waren sehr lebendig beschrieben, sodass ich mir sowohl die Ermittler als auch die Eltern, Verdächtigen und sonstigen Personen sehr gut vorstellen konnte. Toll fand ich auch, dass man auch immer wieder einen kurzen Einblick in das Privatleben der Ermittler bekommt. So wirkten sie für mich viel realer. Teilweise waren es wirklich komplizierte Persönlichkeiten, die aber so treffend beschrieben waren, dass ich mir ihre Eigenheiten auch sehr gut vorstellen konnte. Die Geschichte selbst ist logisch aufgebaut, aber immer wieder überraschend. Es dauerte sehr lange bis ich für mich zusammensetzen konnte, wer wirklich verantwortlich war für Sophias Verschwinden. Ich hoffe und bangt die ganze Zeit mit, dass das ganze ein gutes Ende findet. Über das Ende will ich aber nicht zu viel verraten, nur dass auch dieses für mich sehr überraschend war. Insgesamt war das Buch wirklich ein Lesegenuss. Es ist absolut empfehlenswert.
Hundsbua und Hundsmadl
von Lesezeichen Fee - 07.03.2019
Fee zum Buchinhalt: Die kleine Sophia Christ wird entführt. Nicht nur ihre Eltern sind etwas seltsam, sondern auch die Feinde ihres Vaters. So muss die Kripo in Hamburg und München ermitteln. Fee¿s Meinung: Das Cover gefällt mir so richtig gut. Es ist wunderschön und man kann es auch "fühlen". Farblich passt es auch irgendwie total gut. Der Rückentext gibt schon eine Vorahnung. Das Buch fällt unter Gmeiner Spannung. Es gibt spannendere Bücher, aber da vieles - zumindest am Anfang für mich völlig unvorhersehbar war, möchte ich das auch so stehen lassen. Daher kann ich dafür eine 1 mit Sternchen geben. Die Geschichte erschien mir teilweise nicht so ganz plausibel. Vor allem, dass man 11 monatige Kinder einfach mit einer neuen Mama beglücken kann, so ohne Probleme. Aber ok, vielleicht ist auch jedes Kind anders. Von daher lasse ich das mal so stehen, als "dichterische Freiheit". Sonst fand ich die Geschichte sehr interessant. Wobei ich das auch so meine, nicht wie Biolek in seiner Kochsendung. Spannung: Das Ende fand ich sehr gut. Es war jetzt kein so tolles Spannungs-Highlight, aber der Krimi war solide, bodenständig und ich war gefesselt und konnte ihn nicht so schnell durchschauen. Aber er war gerecht und irgendwie denke ich, dass das ist, was die Leser haben wollen und mir gefällt das auch so ganz gut. Lokalkolorit: Der Nürnberger Dialekt war für mich gewöhnungsbedürftig. Aber vielleicht sprechen Leute in Weißenburg und Roth einfach ein wenig anders, als Nürnberger. Der Münchner Dialekt war so, wie ich ihn mir vorstelle, aber da hat ja einer meiner Lieblingsautoren die "Finger drin gehabt". Einfach perfekt, das gefiel mir sehr gut und hat auch wirklich viel an Lokalkolorit gebracht. Das Kopfkino war im schönen Hamburg, in Dänemark und in München, dazu am Rande noch in Osteuropa. Fand ich soweit gelungen. Schreibstil: Damit hatte ich keine Probleme. Das Buch war ziemlich schnell ausgelesen. Die Ermittler: Schön finde ich, wenn man etwas von den Ermittlern erfährt. Der Kluftinger hat¿s vorgemacht und nun erfährt man des Öfteren aus dem Privatleben der Ermittler einiges, was den ganzen Krimi auflockert und dem Leser eine Atempause beschert. Mir gefällt das sehr gut. Es sollte nur nicht zu viel sein. Erotik/Sex: "to much" ist für mich definitiv, wenn in einem Krimi zu viel Erotik und Sex drin vorkommt. Ehrlich, das nervt mich total. Emons hat davon schon einiges rausgebracht und ich lese die Bücher nicht, mein Mann findet es ok. Da sieht man mal, was für unterschiedliche Geschmäcker es gibt. Liebesgeschichten in Krimis sind für mich ok. Aber Erotik/Sex nicht, daher lese ich auch nicht immer gerne LiRos. Manchmal driftet so was schnell in Richtung Heftchenromane. Aber ok, hier war es gerade noch erträglich. Sonstiges: Hundsbua bedeutet im Hochdeutschen ja Hundesohn. Da es kein Hundsmadl gibt, ist der Titel absolut korrekt. Wobei ich denke, der Autor denkt da eher an den Vater der Kleinen. Leider darf ich keine Smileys mehr in meinen Test einbauen, weil sonst gewisse Internetplattformen die Rezi nicht akzeptieren. Aber manches könnte man mit einem Augenzwinkern versehen. Denn ich fand es teilweise auch ein bisschen humorvoll und das gefällt mir auch. Mein - Lesezeichenfees - Fazit: Tja, jetzt komme ich zu der Bewertung. Ich weiß, jeder Autor wünscht sich 5 Sterne. Das wäre aber wegen manch anderen Autoren nicht ganz gerecht. 4 Sterne und meine Empfehlung für das Buch.
Wo ist Sophia?
von Baerbel82 - 07.03.2019
"Hundsbua" ist nach "Saukerl" und "Schickimicki" der 3. Fall für den Münchener Kommissar Alois Schön. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Worum geht es? Die kleine Sophia wurde entführt. Eine Lösegeldforderung gibt es nicht. Die Eltern verhalten sich beide äußerst seltsam. Der Vater ist ein Unsympath, mega aggressiv. Die Mutter hat vermutlich eine bipolare Störung. Mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt. Und warum lügen ein Drehbuchautor und seine Frau wie gedruckt? Jede Menge Verdächtige, aber weit und breit kein Motiv. Als die Spuren nach Hamburg führen, bittet Alois seine ehemalige Stellvertreterin Diana um Unterstützung¿ Ulrich Radermacher hat seinen neuen Kriminalroman wieder spannend in Szene gesetzt. Wechselnde Perspektiven, auch aus Sicht der kleinen Sophia, sorgen für Dynamik. Dass wieder Dialekt gesprochen wird, hat mir gut gefallen. Über das Wiedersehen mit Alois und seinem Team habe ich mich sehr gefreut. Allerdings geht es auch im Privatleben der Ermittler drunter und drüber. Alois und sein Sohn, Julia und Martin, Natascha und Phil, das war mir dann doch etwas "too much". Nichtsdestotrotz bin ich schon gespannt, wie es mit Kommissar Alois Schön weitergeht. Fazit: Gelungene Fortsetzung der Reihe, die aber nicht an die beiden Vorgänger heran reicht.
Wo ist die kleine Sophie?
von Martin Schult - 06.03.2019
Eine Entführung ruft das Ermittlerteam um Kriminalkommissar Alois Schön auf den Plan. Die elfmonatige Sophia Christ wurde in einem unbeobachteten Moment aus dem Kindergarten entführt. Es fehlt jegliche Spur des Täters und da die Eltern vermögend sind, warten alle auf die ersten Lösegeldforderungen. Als diese allerdings nicht kommen, bleibt den Ermittlern nichts anderes übrig, als im direkten Umfeld zu recherchieren. Hier stoßen sie auf sehr schwierig einzu-schätzende Verhaltensweisen und das Rätsel um Sophias Verschwinden scheint komplizierter zu sein, als es anfangs schien. Kommt die Rettung für die kleine Sophie noch rechtzeitig? Hundsbua ist bereits der dritte Band um den sympathischen Kriminalkommissar Alois Schön. Die ersten beiden Teile gefielen mir schon gut, so dass ich mit hohen Erwartungen in das Buch gestartet bin. Erneut konnte mich der Autor Ulrich Radermacher mit seinem temporeichen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil schnell an das Buch fesseln. Der Spannungsbogen wird direkt zu Beginn des Buches über die Entführung der kleinen Sophie gut aufgebaut und über die rasanten Ermittlungen auf einem hohen Niveau gehalten. Ulrich Radermacher sorgt in seiner raffiniert aufgebauten Geschichte für eine hohe Anzahl an Verdächtigen, so dass der Leser seine eigenen Theorien bezüglich der Täterschaft und den Tathintergründen aufstellen und immer wieder umwerfen kann. Gerade das Finale konnte mich dann noch einmal mit einer beeindruckenden und nachhaltigen Auflösung überzeugen. Aufgelockert wird der Kriminal-Roman durch den wohldosierten Einsatz des regionalen Dialekts und dem Einbezug der privaten Hintergründe der Protagonisten. Insgesamt ist Hundsbua für mich ein gut gelungener Regionalkrimi, der auf weitere Fälle für das engagierte Ermittlerteam hoffen lässt. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.
Dumm gelaufen
von Tulpe29 - 04.03.2019
Spannende Lesestunden und viel Raum für eigene Spekulationen bietet dieser rasante Krimi mit Lokalkolorit und bayerisch-fränkischem Flair. Die verschieden Dialekte einiger Protagonisten geben der Handlung eine besondere Note und lassen es, bei aller Ernsthaftigkeit, angenehm menscheln . Aus einer anfangs nach außen hin perfekten Familie wird bei näherer Betrachtung ganz schnell das Gegenteil. Die Ereignisse überschlagen sich förmlich, alle wird immer schlimmer. Der Blick auf einige der handelnden Personen lässt den Leser erschaudern. Aber dank einiger rühriger Polizisten entspannt sich die Lage am Schluss doch noch etwas, allerdings nicht für jeden wie geplant.
Ein interessanter München-Hamburg-Krimi mit einem überraschenden Plot!
von jam - 04.03.2019
Ein 11 Monate altes Mädchen wurde entführt, am helllichten Tag aus der Kinderkrippe. Die Eltern verhalten sich mehr als merkwürdig, auch erfolgt keine Lösegeldforderung. Der Fall gestaltet sich als schwierig, das Team rund um Alois Schöne folgt jeder Spur, und so finden sie bald eine Verbindung zu Hamburg. Dort hilft ihnen die ehemalige Kollegin Diana bei den Ermittlungen. Als dann auch noch eine Leiche gefunden wird, drängt die Zeit! "Hundsbua" ist der dritte Band rund um Alois Schöne und seine Kollegen und Kolleginnen. Obwohl ich die vorigen Bände nicht kannte, waren für mich die Protagonisten schnell klar. Ulrich Radermacher arbeitet mit unterschiedlichen Dialekten, von urigem bayrisch bis zum fränkischen reicht die Bandbreite, was ich beim Lesen sehr unterhaltsam fand und die Unterscheidung der Personen vereinfacht. Für mich persönlich hätte es gerne noch eine Spur mehr Lokalkolorit sein können, ich liebe es einfach, wenn Münchner Sehenswürdigkeiten, die ich kenne, erwähnt werden. Und ich in Hamburg hätte ich gerne etwas Fischduft geschnuppert ;) Das Fall selbst stellt den Leser vor ein großes Rätsel, eine Entführung ohne Lösegeldforderung, Eltern, die so gar nichts zu den Ermittlungen beitragen und Verdächtige, die die Polizisten nicht allzu ernst zu nehmen scheinen. Mittendrin hatte ich das Gefühl, als würde ich ein Puzzle betrachten. Es wirke, als hätte ich eigentlich alle Teile, die ich brauche, direkt vor der Nase¿ aber ich schaffte es nicht, sie zusammenzufügen. Das mag ich sehr bei einem Krimi! Auch die privaten Verstrickungen der Ermittler fand ich sehr interessant, da zieht der pubertierende Sohn zieht ein und dreht mal schnell die Bude auf links oder Kinderwünsche werden angesprochen. Da scheiden sich ja immer die Geister, der eine will das persönliche Umfeld der Ermittler kennenlernen, für den anderen darf es gerne etwas mehr Spannung sein. Ich bevorzuge private Einblicke, die hätten gerne ausführlicher weitergeführt werden können. Mir ist aber auch klar, dass so ein paar lose Enden gut in den nächsten Band führen! Der Verlauf des Falles sorgte immer wieder für Überraschungen, die Auflösung absolut stimmig! Ein interessanter München-Hamburg-Krimi mit einem überraschenden Plot!
Nichts ist, wie es scheint
von bellis-perennis - 28.02.2019
Obwohl beim Ehepaar Christ der ultimative Albtraum aller Eltern eintritt, nämlich das Verschwinden der 11 Monate alten Sophie aus dem Kindergarten, verhalten sie sich sehr seltsam. KHK Alois Schön und sein Team werden mit der Aufklärung der Entführung, denn als eine solche entpuppt sich das Verschwinden der Kleinen, betraut. Recht bald führt eine Spur nach Hamburg. Inzwischen wird auch das familiäre Umfeld der Familie überprüft und der Kindesvater gewinnt keine Sympathiewerte mehr, denn wenig später wird er ermordet. Auch Sophias Mutter, scheint nicht ganz bei der Sache und bei sich zu sein. Sieht so eine glückliche Familie aus? Während Alois und sein Team allerlei Fährten nachgehen, erfreut sich die kleine Sophie bester Gesundheit. Doch wird das so bleiben? Meine Meinung: Ulrich Radermacher ist wieder ein fesselnder Krimi gelungen. Anfangs tappen sowohl die Kripo als auch die Leser im Dunklen. Doch immerhin die Leser können sich bald einen Reim auf die geheimnisvolle Frau machen, die ein Mädchen namens Hannah liebevoll umsorgt. Radermachers Krimis leben vor allem von den Ermittlern wie Alois Schön oder dem Franken Martin, der nun als vollwertiger Kommissar das Team tatkräftig unterstützt. Herrlich wieder die fränkische Mundart, die man laut lesen muss, um so richtig hineinzuhören. Neben der Ermittlungsarbeit bleibt immer noch Zeit, einen Blick auf das Privatleben der Polizisten zu werfen. Sei es auf Alois und seine Beate, die mit Alois¿ Sohn Frederik einen schwer pubertierenden Familienzuwachs bekommen oder auf Natascha, die zwischen Kind gleich oder doch vielleicht erst später, hin- und hergerissen ist, und in ihrer Unschlüssigkeit Ehemann Phil verärgert. Oder Maddin, der die Chance seines Lebens bekommt, bei Kollegin Julia zu punkten. Hauptperson ist natürlich die kleine Sophia, die glucksend sich des Lebens freut und bei ihrer Entführung mehr Zuwendung erfährt, als bei ihren leiblichen Eltern. Um den Rahmen der Handlung nicht zu sprengen, hat Ulrich Radermacher auf eine SoKo verzichtet, was im ersten Moment ein wenig ungewöhnlich erscheint. Die Geschichte endet mit einer schlüssigen, wenn auch unerwarteteten Auflösung. Die Kenntnis der Vorgänger ("Saukerl" und "Schickimicki") ist nicht zwingend nötig, trägt aber zum Lesespaß bei. Gut gefallen haben mir die vielen Dialektpassagen, also sowohl Martin mit seinem Fränkisch als auch das bayrische Idiom. Da nicht alle Fäden zu 100% verknüpft sind, können wir Leser auf eine Fortsetzung hoffen. Fazit: Diesen Krimi habe ich gerne gelesen und gebe ihm 5 Sterne.
Wer hat die kleine Sophia entführt?
von Rolands Bücherblog - 20.02.2019
Hundsbua ist der dritte Band aus der Alois-Schön-Reihe von Ulrich Radermacher. Diesmal bekommt es der Kommissar mit eines Kindesentführung zu tun. Das Kleinkind Sophia wird vermisst, aber irgendwie scheinen die Eltern nicht großartig in Sorge darüber zu sein. Ebenso taucht auch kein Schreiben der Entführer auf. Die Ermittlungen ergeben Spuren nach Hamburg und so kommt Diana, eine Ex-Kollegin die mittlerweile bei der Hamburger Polizei ist, ins Spiel und es entsteht ein zweiter Ermittlungsort. Immer mehr konzentriert sich auf Norddeutschland. Ulrich Radermacher packt in diesen dritten Fall viel hinein. Privatleben der Ermittler, verschiedene Ermittlungsorte und diverse Spuren. So ist dies diesmal kein typischer München-Krimi wie die Vorgängerbände, aber trotzdem durchaus interessant. Verwundert war ich aber über einige Wesenszüge von Charakteren und man erfährt dann auch als Leser nicht wirklich warum diese Personen so sind wie sie dargestellt werden. Dadurch hinterlassen sie auch manchmal ein unglaubwürdiges Bild beim Leser. Nach und nach fügt sich zwar vieles zusammen, aber teilweise fehlte mir dabei das I-Tüpfelchen. Wie auch die Vorgängerbände lässt sich die Geschichte aber flüssig lesen und ist ein kurzweiliger Krimi. Auch verleitet durch das Buchcover aber hätte ich mir ein wenig mehr München-Kolorit gewünscht. In Summe ein guter solider Krimi mit auch einem anderen Ende als erwartet.
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