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Auris

Thriller. Nach einer Idee von Sebastian Fitzek.
Taschenbuch
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Vincent Kliesch schrieb diesen Roman nach einer Idee von Sebastian Fitzek.
Rasant und ungewöhnlich: Thriller-Spannung aus der Zusammenarbeit zweier Bestseller-Autoren!

Die kleinste Abweichung im Klang einer Stimme genügt dem berühmten forensischen Pho … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Auris
Autor/en: Vincent Kliesch

ISBN: 3426307189
EAN: 9783426307182
Thriller. Nach einer Idee von Sebastian Fitzek.
Droemer Taschenbuch

2. Mai 2019 - kartoniert - 352 Seiten

Beschreibung

Vincent Kliesch schrieb diesen Roman nach einer Idee von Sebastian Fitzek.
Rasant und ungewöhnlich: Thriller-Spannung aus der Zusammenarbeit zweier Bestseller-Autoren!

Die kleinste Abweichung im Klang einer Stimme genügt dem berühmten forensischen Phonetiker Matthias Hegel, um Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Zahlreiche Kriminelle konnten mit seiner Hilfe bereits überführt werden. Hat er nun selbst gelogen? Allzu freimütig scheint sein Geständnis, eine Obdachlose in einem heftigen Streit ermordet zu haben. Die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, darauf spezialisiert, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren, will unbedingt die Wahrheit herausfinden. Doch als sie zu tief in Hegels Fall gräbt, bringt sie nicht nur sich selbst in größte Gefahr ...

Der Auftakt zu einer neuen Bestseller-Reihe vom Autorenduo Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek.

Trailer

Portrait

Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahre 2010 startete er mit dem Bestseller »Die Reinheit des Todes« seine erste erfolgreiche Thriller-Serie, weitere folgten. Mit »Auris« schrieb er den Roman zu einer Hörspiel-Idee seines Freundes Sebastian Fitzek.
Bewertungen unserer Kunden
absolutes Gehör
von Anonym - 21.05.2019
Als Jula in Argentinien im Urlaub einen berühmten Friedhof besucht wird sie dort vergewaltigt. Ihr Bruder Moritz, der kurz zuvor mit ihr zusammen war, gibt die Vergewaltigung zu und erhängt sich anschließend. Jula ist sich sicher, dass Moritz es nicht war, doch warum sollte er lügen? 3 Jahre später verarbeitet sie mittels eines Podcasts ihr Trauma, sie möchte Fälle aufdecken, in denen Menschen zu Unrecht ins Gefängnis kamen. Sie stößt auf den Mord an einer Obdachlosen, die mit 23 Messerstichen brutal von dem berühmten forensischem Phonetiker Matthias Hegel, genannt Auris, zu deutsch Ohr, hingerichtet wurde. Mit seinem absoluten Gehör kann er aus Tonbandaufzeichnungen vieles über Täter und Tatorte heraushören. Nun ist er seit einem Jahr rechtskräftig verurteilt, er hat die Tat zugegeben, doch vieles spricht gegen ihn. Jula verbeißt sich immer mehr in den Fall, sie wird bedroht und ihr Halbbruder Elyas entführt. Wird Auris erpresst, schützt er jemand anderen? Die Personenzahl in diesem äußerst spannenden Thriller ist überschaubar und dennoch gibt es immer neue Zusammenhänge zwischen diesen Personen und immer neue Verdächtigte. Durch verschiedene Sichtweisen und Szenenwechsel kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Man wird zum Mitraten aufgefordert und denkt auch kurz vor Schluss, nun jetzt verstehe ich alles, und dann wird alles wieder über den Haufen geworfen. Ein besonderes Lob gilt der Umschlagsgestaltung - sehr edel für ein Taschenbuch.
Einem Fitzek gleich
von Vivi 73 - 21.05.2019
Auch wenn es nur nach einer Idee von Starautor Sebastian Fitzek herrührt, ist auch der Stil und der Aufbau dem seinen sehr ähnlich. Was hier nicht als Kritik gelten soll. Vor diesem Werk wusste ich noch nicht einmal, dass es einen Autor namens Vincent Kliesch gibt. Und wie es vielleicht auch von den beiden Autoren beabsichtigt war, habe ich mir als Fitzek-Fan natürlich auch dieses Werk besorgt, weil ich natürlich wissen wollte, was dem Mann schon wieder für irres Zeug durch den Kopf ging. Im Vorwort erzählt uns Herr Fitzek auch, was es mit diesem Arrangement auf sich hat. Es gibt sogar ein Hörbuch, welches sich von diesem Buch unterscheidet. Vincent Kliesch hat diese Idee fantastisch umgesetzt. Die junge Journalistin Jula Ansorge meint, dass der berühmte Profiler Mathias Hegel, auch Auris genannt, wegen seiner außerordentlichen Begabung, kleinste Details aus dem gesagten Wort herauszuhören, unschuldig im Gefängnis sitzt. Und das obwohl er sich selbst für schuldig bekennt. Einige Dinge passen so nicht ins Bild, meint sie und macht sich auf, den Fall nochmal durchzuwühlen. Dabei stößt sie wohl auf Erkenntnisse, was jemandem nicht so in den Kram passt. Sie erhält einen üblen Drohanruf, den sie als Mittel benutzt, um endlich zu Hegel vorzudringen, der bisher jegliche Journalisten abwimmelte. Dieser fühlt sich auf einmal wieder voll in seinem Element und rät Jula dringend davon ab, weiter zu recherchieren. Es könne zu gefährlich für sie werden. Und es wurde gefährlich, und nicht nur für sie. Spannung von der ersten Minute an wartete auf mich. Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel, die mich an deren Ende des Öfteren den Mund und die Augen aufreißen und laut Was??? rufen ließen, sorgten dafür, dass ich nur so durch das Buch flog. Es beherbergt so einige Überraschungen. Auch wenn ich schon recht früh das Gefühl hatte, dass es ganz anders enden wird, wie uns hier vorgegaukelt, war ich doch recht perplex, als ich auf die letzten Seiten traf. Hauptsächlich war es da das Wie , weniger das Wer . Genial gemacht. Das Buch einfach schließen und Das wars sagen war da nicht. Ich hielt das Buch immer noch in meiner Hand und ging das Ende mehrmals geistig durch und immer wieder schüttelte ich den Kopf und musste lachen. Ja, auch lachen. Darüber, wie genial manche Köpfe ticken. Danke, Herr Fitzek, für die Bekanntmachung dieses jungen Mannes. Nun werde ich mal schauen, wie er so seine eigenen Ideen ausgearbeitet hat. Vincent Kliesch scheint mir ein Autor zu sein, den man sich auf jeden Fall merken sollte.
Eher Krimi, statt Thriller
von read.a.cupcake - 20.05.2019
Als ich am 2.5.19 in Berlin bei der Weltpremiere von Auris war, war sofort klar, dass ich das Buch sofort lesen muss. Für mich war es auch eine Premiere, denn ich hatte bis dato noch nix von Fitzek gelesen. Obwohl ich Bücher von ihm besitze. Und Kliesch kannte ich nicht mal vom Namen her. . Man kommt super rein ins Buch, es ist leicht zu lesen und doch bin ich geringfügig enttäuscht. . Die Geschichte beinhaltet viele Handlungsstränge und bietet einiges an Überraschungen. Auch die Idee über einen Phonetiker zu schreiben, fand ich echt interessant. Zumal ich das vorher noch nie gehört hatte. Meines Erachtens kamen diese Fähigkeiten aber etwas zu kurz. . Julas Ermittlungen waren gut geschrieben und haben einen zum miträtseln angespornt. Und waren wohl in dem Sinne mal was neues, da sie eine Podcasterin ist. Aber es fehlte mir einfach der größere Bezug auf ¿Auris¿. . Es ist definitiv ein gutes Buch, welches ich aber eher als Krimi einstufen (ja ich mach einen Unterschied zwischen Krimi und Thriller) würde. Die letzten 100 Seiten waren für mich die spannendsten und das Ende hat mich tatsächlich auch sehr überrascht. Und ehrlich, ich liebe diesen fiesen Cliffhanger. . Die Fortsetzung wird definitiv auch gelesen.
Gutes Thema!
von FreizeitLeser - 20.05.2019
Dieses Buch zu übersehen, war aus zweierlei Gründen kaum möglich: zum einen wegen des sehr gelungenen Covers, zum anderen wurde sehr extensiv die Werbetrommel gerührt. Der Klappentext versprach ein sehr spannendes Werk, welches in Kooperation von Sebastian Fitzek und Vincent Kliesch entstanden ist und welches ein Thema aufgreift, das noch nicht verbraucht ist: forensische Phonetik. Meine Meinung zum Buch: Der Leser bekommt, was er von einem Thriller erwartet: Spannung, Nervenkitzel und reichlich Verwirrspiele. Der spannende Bereich der phonetischen Forensik kommt allerdings zu kurz, vermutete ich doch, dass dies einen Schwerpunkt des Buches bilden würde und man viel über die Arbeitsweisen eines solchen Experten erfährt. Zwischendurch hat das Buch auch einige wenige Längen, wofür das äußerst überraschendes Ende jedoch bestens entschädigt.
Gelungene Zusammenarbeit
von Nele33 - 20.05.2019
Sehr gespannt war ich auf die Umsetzung der Zusammenarbeit von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek, die ich beide sehr gerne lese. Das Cover mit den erhabenen Tonwellen und der roten Schrift finde ich sehr ansprechend und haptisch sehr angenehm. Der anscheinende Serienauftakt um Jula eine True-Crime Podcasterin und Matthias Hegel war spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Matthias Hegel hat die seltene Gabe des absoluten Gehörs und arbeitet als akustischer Profiler bei der Polizei. Als er einen Mord gesteht, der äußerst suspekt vonstatten gegangen sein muss, wittert Jula ihre Chance für den langersehnten Durchbruch. Sie ahnt nicht in welchen Sumpf und perfiden Plan sie hinein gezogen wird. Durch ihren Ehrgeiz bringt sie sogar ihre eigene Familie, die sowieso nur noch rudimentär besteht, in Gefahr. Vincent Kliesch versteht es hervorragend von Anfang an eine hohe Spannung aufzubauen und diese auch bis zum für mich überraschenden Ende aufrechtzuerhalten und sogar noch zu steigern. Der Schreibstil ist detailliert genug um dem Leser die einzelnen Szenen vor Augen zu führen. Zum Ende hin bleiben allerdings einige Fragen offen, die es nahelegen, dass es sich um den Start zu einer neuen Thriler Reihe handelt, was ich sehr begrüßen würde. Da ist noch eine ganze Menge Stoff der verabeitet werden kann.
Leider der falsche Protagonist
von KerstinT - 19.05.2019
Auris bedeutet Ohr, das ist der Spitzname von Matthias Hegel, einem akustischen Profiler in Berlin. Er kann anhand der Stimme sehr viel über den Täter sagen. Von Körperstatur, Herkunft, über Krankheiten bis hin zu Charakterzügen. Doch eines Tages gesteht er selbst einen Mord und landet im Gefängnis. Ihm gegenüber steht Jula Ansorge - ja ohne i - sie ist True-Crime-Podcasterin und hat es sich zum Ziel gesetzt Justizirrtümer aufzudecken. Sie ist von Hegels Unschuld überzeugt und so ermittelt sie selbst nach dem wahren Mörder, doch dabei bringt sie sich und ihre Familie in Gefahr. Dieser Thriller ist nach einer Idee von Sebastian Fitzek entstanden. Kliesch und Fitzek haben auch während der dreijährigen Schreibphase viel Kontakt gehabt. Meiner Meinung nach merkt man das der Handlung an. Dennoch ist es kein Fitzek, sondern ein Kliesch. So richtig fesselnd und überzeugen konnte mich dieser Thriller nicht. Irgendwie wirkte die Handlung zu konstruiert und unrealistisch. Am Ende bleiben auch einige Fragen offen, so etwas mag ich gar nicht. Wie es scheint, soll dies ein Auftakt für eine Reihe um Jula Ansorge und Matthias Hegel werden. Mir scheint es ein bisschen, wie Geldmacherei mit dem Namen Fitzek. Der Schreibstil an sich war ok. Recht hektisch und rasant, was für einen Thriller ja nicht verkehrt ist. Aber dennoch fehlte mir etwas. Etwas überrascht war ich, als ich gelesen habe, dass "Auris" schon sein sechstes Buch ist, das habe ich dem Schreibstil leider nicht angemerkt. Etwas verwirrt hat mich, dass Hegel eher eine Nebenrolle einnimmt, da ich dachte er würde im Vordergrund stehen. Das ist allerdings Jula. Vielleicht liegt es auch daran, dass dies nur der Auftakt zu der neuen Reihe ist. Und im nächsten Band Hegel den Leser von seiner Begabung überzeugen kann. Denn hier kam diese Fähigkeit fast nur im Prolog zum Einsatz. Dieser Thriller hat mir eine lange Bahnfahrt verkürzt und mich unterhalten, aber nicht beeindruckt, deshalb vergebe ich drei von fünf Sternen.
Tolle Idee
von Anonym - 18.05.2019
Matthias Hegel ist forensischer Phonetiker - auf den ersten Seiten lernen wir Hegel und seine Arbeitsweise kennen. Danach wird er wegen eines Mordes verhaftet, den er auch ohne Umschweife zugibt. Jula ist eine sympathische Protagonistin. Sie hatte ein sehr schlimmes Erlebnis um Urlaub in Südamerika, woraufhin ihr Bruder festgenommen wurde. Dieser stirbt in der Zelle. Jula glaubt aber an seine Unschuld und startet einen Podcast zu Kriminalfällen. Auch bei Hegel glaubt sie an dessen Unschuld. Die Story ist durchgehend spannend - ein Anrufer droht Jula. Sie und andere schweben kurz darauf in Gefahr. Aber sie lässt sich davon nicht von ihren Ermittlungen abhalten. Insgesamt eine tolle Story, leider mit fiesem Cliffhanger und zu vielen offenen Fragen.
gelungener Auftakt
von ingilu - 17.05.2019
Die Zutaten für den Thriller Auris von Vincent Kliesch bestehen aus dem Phonetiker Matthias Hegel, der am Klang einer Stimme erkennen kann, ob eine Person lügt. Und der Radioredakteurin Jula Ansorge, einer traumatisierten Frau die sich auf Opfer von Justizirrtümern spezialisiert hat. Genau hier treffen die beiden aufeinander, denn Matthias Hegel gesteht, während eines Streits eine Obdachlose ermordet zu haben. Doch Julia glaubt nicht an seine Schuld und recherchiert. Sehr flüssiger Schreibstil mit kurzen Kapiteln, die dazu verleiten immer noch eines mehr zu lesen. Die Story ist von Beginn an fesselnd sowie spannend, so dass die Seiten nur so dahin fliegen. Es fiel mir wirklich schwer, das Buch zur Seite zu legen und nicht in einem Rutsch zu lesen. Gut angelegte Charaktere, falsche Fähren und Irrwege machen den Thriller zu einem Pageturner. Minuspunkte gibt es von mir für den Schluss, der zu schnell abgehandelt wird. Insgesamt gesehen ein vielversprechender Auftakt zu einer neuen Reihe mit einem Cliffhanger am Ende, die Fortsetzung werde ich auf jeden Fall lesen.
Gute Idee mit Potenzial nach oben
von Verena Bielefeldt - 16.05.2019
Gute Idee mit Potenzial nach oben Auris ist der Auftakt zu einer neuen interessanten Thriller Reihe, die viel versprechend klingt. Matthias Hegel ist akustischer Profiler, der allein an der Stimme eines Menschen unglaublich viel heraus hören kann. Oft stand er schon der Polizei bei Ermittlungen zur Unterstützung zur Seite und konnte helfen Täter dingfest zu machen. Umso erschreckender ist es, dass Heger einen Mord an einer Obdachlosen gesteht und sich fest nehmen lässt. Scheinbar ist die junge Podcasterin Jula Ansorge die Einzige, die an Hegers Unschuld glaubt und gerät bei ihrer Recherche in tiefe Abgründe. Meine Meiung: Ich muss gestehen, dass ich mich schon lange nicht mehr so schwer getan habe eine Rezension zu schreiben. Mein Gefühl was "Auris" angeht, ist wie ein auf und ab. Hin und her musste ich überlegen um mir meine endgültige Meinung zu bilden. Das Cover ist schlicht, aber genau dadurch ansprechend. Manchmal sagt weiger mehr und das passt hier sehr gut. Außerdem mag ich die leichten "Rillen", so dass man gleich noch was zu fühlen hat. An und für sich ist es ein gutes Buch mit einer tollen Idee dahinter, die mich am Ende dennoch nicht ganz überzeugen konnte. Aufgrund des Klappentextes und der Leseprobe habe ich mir definitiv mehr vom Thema Phonetik erhofft, was im Buch mehr zur Nebenhandlung geschrumpft ist. Somit ist auch der Protagonist Matthias Heger mehr in den Hintergrund gerückt. Eigentlich gibt es nur eine Hauptprotagonistin, Jula Ansorge, die die Geschichte mit ihren Recherchen am Leben hält. Auch mit den Charakteren bin ich nur bedingt zufrieden. Jula fand ich anfangs sehr sympathisch und authentisch. Aber im Laufe der Geschichte konnte ich ihre Handlungen immer weniger nachvollziehen. Zu viel unverständliches Risiko, das mir einfach nicht schlüssig erschien. Professor Matthias Heger ist ein hoch interessanter Charakter. Ein sehr intelligenter Mensch, der genau weiß, was er tut, und enormes Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten hat. Heger ist von Anfang bis zu Ende total undurchschaubar. Ich konnte mich nicht einmal entscheiden, ob ich Sympathie oder Unsympathie für ihn empfinde, was mir Spaß gemacht hat. Umso enttäuschter war ich allerdings auch, dass seine Rolle mehr eine Nebenrolle geworden ist. Der Spannungsbogen hielt sich für mich in Grenzen, zumindest für meinen Geschmack bei einem Thriller (für mich eher ein Kriminalroman). Allerdings hat der Autor am Ende noch mal richtig was raus gehauen, was einem den Atem rauben konnte. Dafür gibt es definitiv einen Pluspunkt. Der letzte Teil hat mich richtig geflasht. Wendungen und Wirrungen mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Respekt Herr Kliesch. Leider sind mir am Ende zu viele Fragen unbeantwortet geblieben. Auch wenn ich verstehe, dass der Autor darauf aus ist den nächsten Band verlockend zu machen, war es mir doch zu viel, was offen geblieben ist und mich doch ziemlich unbefriedigt zurück lässt. Es wirkte mir einen Punkten wie "Das ist jetzt so, Punkt!". Da fehlte es mir an schlüssigen Erklärungen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, dass man gut vorankommt. Es hat mich zwar nicht direkt fesseln können, aber dennoch habe ich da nichts groß zu kritisieren. Fazit: Eine Idee mit sehr viel Potenzial, was aber meiner Meinung nach noch Potenzial nach oben gehabt hätte. Mir kam die Phonetik viel zu kurz. Ein brisanter Charakter mit Hegel, eine gute Idee und ein dramatisches Ende würde ich hier hervorheben. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.
Hochspannend bis zur letzten Seite
von Philo - 16.05.2019
Die Idee zu Auris kommt von Sebastian Fitzek. Geschrieben hat das Buch aber Vincent Kliesch, dem Sebastian Fitzek seine Idee überlassen hat. Entstanden ist ein hochspannender Thriller, der den Leser fesselt bis zur letzten Seite. Die Idee zum Buch ist genial und läßt für Thrillerfans keine Wünsche offen. Der forensische Phonetiker Matthias Hegel, der sich auf akustische Beweisführung spezialisiert hat, gesteht einen Mord, den er scheinbar nicht begangen hat, und geht dafür ins Gefängnis. Die junge Podcasterin Jula Ansorge will die Unschuld von Hegel beweisen, was dieser aber ihr gegenüber ablehnt. Nach zähen Verhandlungen mit dem Anwalt von Hegel bekommt sie eine Besuchserlaubnis im Gefängnis. Es kommt zu mehreren Gesprächen mit Hegel und Jula gerät in einen Strudel von Ereignissen, die lebensgefährlich sind. Hegel ist ein undurchsichtiger Mensch, der sich nicht in die Karten schauen läßt. Mal glaubt man ihm, mal mißtraut man ihm. Nach und nach deckt Jula Vorgänge auf, die sie, wie sie glaubt, der Wahrheit näherbringen. Sie ist fest von Hegels Unschuld übezeugt. Jula beißt sich fest in ihren Nachforschungen. Sie will Hegel von dem Makel eines Mordes befreien, wie sie sich selbst von einem traumatischen Erlebnis befreien will. Sie verliert ihre Arbeit, trennt sich von ihrem Freund Paul und gerät immer mehr in einen Sumpf von Verstrickungen und Verbrechen. Das Buch hat Gänsehautcharakter und zum Schluß ist alles ganz anders als erwartet. Es gibt aber einen Hinweis auf eine Fortsetzung, und darauf darf man wirklich gespannt sein. Daß nun der Autor Kliesch und nicht Fitzek heißt muß man nicht bedauern. Vincent Kliesch hat einen hochspannenden Thriller geschrieben, den ich allen Thrillerfans nur empfehlen kann.
Ein richtig guter Start für eine neue Krimireihe
von pinkwusel - 16.05.2019
Auris entstand durch eine Idee von Sebastian Fitzek und durch die Feder von Vincent Kliesch und bildet den Auftakt zu einer neuen Kriminalromanserie. Die Podcasterin Jula beschäftigt sich in ihren Podcasts gern mit Kriminalfällen. Angetan ist sie dabei vorallem von dem Fall Hegel- ein Spezialist in der phonologisch-forensischen Ermittlung- der nun selbst hinter Gittern sitzt, da er die Schuld für einen Mord auf sich genommen hat, obwohl viele Beweise dagegen sprechen. Doch nun hat sich Jula diesem Fall angenommen, doch nicht alle sind von dieser Idee begeistert. Ich bin ein großer Fitzek-Fan und so habe ich auch dieses Buch verschlungen. Ich liebe dieses düstere, wenn es sich nicht vorausahnen lässt, wer wie in diese ganze Angelegenheit verwickelt ist. So gibt es für mich am Ende einen Überraschungsmoment, den ich so nicht erwartet hätte. Jedoch stört mich trotzdem einiges, ich weiß nicht, ob diese Story wirklich so passiert sein könnte. Es scheint insgesamt ein bisschen unglaubwürdig und die Person Hegel ist auch ein sehr merkwürdiger Charakter.. da die Geschichte für mich nicht so ganz stimmig ist, einen Stern Abzug.
Der Anfang hat wesentlich mehr versprochen
von SiWel - 15.05.2019
Der Auftakt zu der neuen Bestseller Reihe von dem Autorenduo Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek hat viel versprochen. Das Cover kommt zwar eher unspektakulär daher, aber alleine das lateinische Titelwort macht schon neugierig. Hinzu kommen noch die beiden eigenwilligen Charaktere, zum einen den besten Phonetiker Deutschlands, Matthias Hegel, hochintelligent und manipulierend sowie die Radioredakteurin Jula Ansorge aus Berlin, die ein schreckliches Trauma mit sich herumträgt. Beides Charaktere mit denen ich mich nicht so ganz identifizieren kann und auch nicht als Freunde haben möchte. Der Schreibstil ist gewohnt rasant und man kommt als Leser kaum zur Ruhe bzw. wird ständig auf eine falsche Fährte geführt. Die kurzen Kapitel verleiten zusätzlich dazu immer wieder das nächste zu lesen. Eigentlich ein wirklich genialer Thriller - wenn die letzten Kapitel nicht so schnell abgehandelt worden wären. Hier hätte ich gerne noch etwas mehr Informationen bekommen und ein paar Seiten mehr hätten die Geschichte bestimmt noch interessanter gestaltet. Das Ende war für mich auf jeden Fall zu überstürzt und unwirklich, so dass ich irritiert zurück blieb. Echt schade, aber es soll ja eine Reihe werden und ich werde mal auf die nächste Folge achten. Autor: Vincent Kliesch
Toller Auftakt!
von Clabookster - 14.05.2019
AURIS - ein Phonetiker der anhand einer Stimme, viele Details des Menschen erkennt, kommt selbst wegen Mordes ins Gefängnis. Jula glaubt, dass er unschuldig ist und will dies beweisen. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist toll gestaltet. Die Story geht von Anfang an spannend los. Kurz und knackig wird erzählt und man findet sehr schnell den roten Faden. Zu Beginn wird gleich eine Geschichte gezeigt, wo man sieht wie Hegel arbeitet und was er aus einer Stimme erkennt. Die Protagonistin Jula ist mir sehr sympathisch. Man kann sich gut in ihre Lage setzen. Manchmal handelt sie ein wenig unkontrolliert, hatte ich den Eindruck. Auch die anderen Personen wurden bildlich dargestellt. Ich fande es durchgehend spannend und war sehr gefesselt von der Story. Man fiebert mit und will unbedingt wissen, was nun die Wahrheit ist! Am Anfang war ich ein wenig skeptisch und dachte mir das Buch wird sehr viel Aufmerksamkeit wegen "Einer Idee von Sebastian Fitzek" bekommen. Ich hatte keine hohen Erwartungen. Aber diese wurden wirklich positiv übertroffen. Es erinnert an eine Fitzek-Story und ist dennoch ein ganz individuelles und großartiges Buch. Ich hatte mir ein wenig mehr Beispiele erhofft von der Arbeit des Phonetikers. Das kam meiner Meinung nach zu kurz, dafür das es so präsent im Titel und Klappentext ist. Zum Ende gibt es ein fiesen Cliffhanger und ich hoffe auf einen baldigen nächsten Teil.
Auftakt?
von Igela - 13.05.2019
Jula Ansorge ist Journalistin und arbeitet an einer Serie über unaufgeklärte Verbrechen. Durch ein traumatisches Erlebnis in ihrer Vergangenheit, ist sie von Thema persönlich betroffen. Als sie einen anonymen Hinweis bekommt, ist sie sich sicher, dass einer der bekanntesten Persönlichkeiten in der forensischen Phonetik, Matthias Hegel, unschuldig in der Haftanstalt Moabit einsitzt. Hegel wird Auris genannt, da er durch Stimmerkennung, Details heraushört, die der Polizei bei der Aufklärung von Verbrechen hilft. Hegel, der wegen Mordes an einer Obdachlosen einsitzt, hat sich selbst gestellt. Jula ist davon überzeugt, dass Hegel unschuldig ist. Zuallerst: Sebastian Fitzek hat die Idee zu diesem Buch geliefert, Vincent Kliesch hat sie umgesetzt. So ist auch das Vorwort seltsamerweise von Fitzek und nicht von Kliesch. Das hat mich etwas irritiert, da meiner Meinung nach ein Vorwort vom schreibenden Autoren und nicht von der ideengebenden Person sein sollte. Einerseits frage ich mich, weshalb nicht gleich Fitzek diese Geschichte geschrieben hat. Andererseits muss ich ja nicht alles verstehen. Ob Fitzek bei der Covergestaltung auch ein Wörtchen mitgeredet hat? Denn es ist speziell, wie oft die Cover bei seinen Thrillern. Zudem sticht vor allem Fitzkes Name stark hervor, Klieschs Name wirkt da weitaus blasser. Was Kliesch unterscheidet von seinem Iddengeber, ist der Schreibstil, der gradliniger ist. Ueberkonstruierte Handlungen wie bei Fitzek findet man in Auris nicht. Hat mir sehr gut gefallen. Weniger gefallen hat mir ein Punkt, der für den Handlungsfortschritt eine wichtige Rolle spielt. Auris stellt Jula in einem Gespräch eine Aufgabe, die als nebenbei eingestreute und kryptische Bemerkung, verschleiert ist. Dass Jule diese als solche erkennt und auch noch zu lösen weiss, war mir zu weit hergeholt. Es gibt einige spannende, fesselnde Szenen, die mir sehr gut gefallen haben. Toll fand ich, dass der Autor die Figuren sehr lebendig gestaltet hat. Man weiss zum Beispiel als Leser, weshalb Jula immer wieder von Schmerzen geplagt wird. Und das ohne, dass es in jedem zweiten Abschnitt erwähnt werden muss. Jula hat mich voll und ganz überzeugt. Die feine Zwischennuance in ihrer Persönlichkeit, die meiner Meinung nach sehr gut eingesetzt wird: das Trauma und die Folgen davon. Hervorragend charakterisiert fand ich auch die Figur Matthias Hegel. Neu war mir seine Begabung, die mich sehr interessiert hat. Ich wusste bisher gar nicht, dass es so was überhaupt gibt und habe nach der Lektüre einiges darüber per Google erfahren. In diesem Buch vereinen sich an und für sich zwei Fälle. Ein traumatisches Ereignis, das Jula in der Vergangenheit ihren Bruder genommen hat. Und, die Tat, wegen der Auris im Gefängnis sitzt. Obwohl das eine Weile auf zwei verschiedenen Ebenen abläuft, wird es nie chaotisch und unübersichtlich. Schlussendlich bleiben noch ein paar Fragen unbeantwortet. Stoff für einen nächsten Band mit Jula Ansorge und Matthias Hegel?
Spannung pur
von Sophie - 07.05.2019
Auris , der dem Buch auch den Titel verleiht, ist ein genialer forensischer Phonetiker und kann mit Hilfe seines Gehörs Täter überführen. Nun stellt sich jedoch heraus, dass er wohl selber zum Täter geworden ist. Die junge Radiomoderatorin kann das nicht so ganz glauben und macht sich für ihren True-Crime Podcast auf Spurensuche. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Die Spannung wurde konstant aufrechterhalten und es kam immer wieder zu Plottwists, die für mich nicht vorhersehbar waren. Und das Ende schreit nach einer Fortsetzung. Das 345 Seiten lange Buch hat ganze 79 Kapitel, was mir persönlich gefällt und ich finde, dass es sich dadurch noch besser und schneller lesen lässt. Die namensgebende Hauptfigur Auris war für mich nicht leicht zu durchschauen, während ich mich mit der Podcasterin, deutlich besser identifizieren konnte. Besonders gut gefallen, hat mir ihr Halbbruder, der die ganze Geschichte noch mehr aufgemischt hat. Einzig und allein habe ich mir etwas mehr Fokus auf der phonetischen Forensik erhofft und hätte mir gewünscht, noch tiefer in die Materie eintauchen zu können. Für Thriller Fans ein absolutes Muss.
Literarisches Fast Food - Spannend, aber nicht ganz zufriedenstellend
von LadyNinily - 07.05.2019
Ich hatte am Anfang wahnsinnige Probleme, in die Geschichte zu finden. Es ist zwar sehr schön, wenn es einen raschen Einstieg gibt und sofort Spannung aufkommt, aber ich habe mich eher gefühlt, als würde ich in einem Rennauto durch eine Fußgängerzone rasen, während ich einem Künstler die Gesichter der Passanten beschreiben soll. Alles passiert so abrupt, dass Ereignisse und Charaktere skurril und unnahbar wirken und man verzweifelt Sinn und Zusammenhang sucht. Während manche Charaktere nur noch skurriler werden, wird man zumindest mit der Protagonistin im Verlauf der Geschichte warm und fiebert bei ihren Ermittlungen mit. Dadurch erhält sich zumindest ein recht konstanter Spannungsbogen aufrecht. Das ganze Story Konstrukt wirkt dabei auch sehr liebevoll ausgetüftelt und die einzelnen Stränge verzwickt gesponnen, aber ich hatte als Leser das Gefühl, dass man ein bisschen zu wenig Informationen erhält, um das alles verstehen und nachvollziehen zu können. Dadurch wird eine Geschichte mit viel Potential leider sehr oberflächlich und verwirrend. Hier hätte es vielleicht Sinn gemacht, das Buch um 50 Seiten zu verlängern und noch das ein oder andere genauer zu erklären. Das Buch wartet am Ende dann mit einer großen Wendung auf, die mir super gefallen und für mich einiges gerettet hat. Ich liebe es, wenn Autoren es schaffen, den Leser einzulullen und in Sicherheit zu wiegen. Das ist hier definitiv gelungen. Allerdings passiert auf den wenigen Seiten am Ende dann SO viel, was man (noch) nicht in den richtigen Zusammenhang bringen kann, dass die Begeisterung durch die eigene Verwirrtheit etwas gedämpft wird. Gleichzeitig bleibt die Geschichte aber auch recht offen, was natürlich zum Kauf des nächsten Bandes anregen soll, mich aber - gepaart mit den obigen Kritikpunkten - eher zweifelnd zurücklässt. Es fehlen mir persönlich einfach zu viele Informationen: warum unser Antagonist nun eigentlich unser Antagonist ist, warum X passiert ist und was eigentlich Y soll. Die ledigliche Bemerkung, DASS es so ist, stellt mich einfach nicht zufrieden. Fazit Ich bin insgesamt noch immer etwas ratlos und unschlüssig. Die Geschichte war spannend und hat mir gut gefallen, aber es gab eben auch einige Dinge, die mich gestört haben. Ich würde das Buch als eine Art "literarisches Fast Food" bezeichnen: es liest sich spannend und schnell, geht aber nicht genügend in die Tiefe und lässt den Leser somit nicht zu 100 % zufrieden zurück. Ich würde dem zweiten Band zwar eine Chance geben, aber nicht zwingend vorbestellt zum vollen Kaufpreis.
Packender Thriller- für mich mit unzufriedenstellendem Ende
von ela58 - 07.05.2019
Mit Auris startet eine neue Thriller-Serie, die in Zusammenarbeit der Erfolgsautoren Sebastian Fitzek und Vincent Kliesch entstanden ist. Protagonisten der Serie sind die Journalistin und True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, sowie der Forensiker Matthias Hegel, eine Koryphäe auf dem Gebiet der forensischen Phonethik. Jula Ansorge, die wie ihr Bruder Opfer eines Justizirrtums wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, anderen Opfern zu helfen und ist dabei auf den Fall Matthias Hegel gestoßen. Hegel soll eine Odachlose ermordet haben, hat die Tat auch gestanden und sitzt inzwischen seit einem Jahr in Haftanstalt Moabit ein. Doch Jula hat erhebliche Zweifel an seiner Schuld und nimmt Kontakt zu ihm auf. Obwohl Hegel sie bittet, den Fall ruhen zu lassen und nichts zu unternehmen, was ihn entlasten könnte, ermittelt Jula auf eigene Faust und unter größter Gefahr weiter. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen, denn es ist einfach packend geschrieben. Ich mußte immer wieder mitgrübeln, ob diese oder jene Figur in das Täterprofil paßt. Es gab viele unerwartete Wendungen, doch die größte Überraschung kommt kurz vor Ende. Und das ist für mich leider unzufriedenstellend. Der Abschluß eines Thrillers muß für mich nachvollziehbar, in sich schlüssig und logisch sein und bei Auris bleiben für mich noch einige Fragen offen. Trotzdem warte ich gespannt auf die Fortsetzung der Thriller-Serie, um hoffentlich die entsprechenden Antworten zu bekommen.
Super und doch schade
von raschke64 - 06.05.2019
Jula Ansorge wurde vor Jahren vergewaltigt. Der Tat angeklagt wurde ihr Bruder, der sich im Gefängnis das Leben nahm. Seitdem hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Justizirrtümer aufzuklären. So untersucht sie auch den Fall des Professors Matthias Hegel, genannt Auris, der angeblich eine Prostituierte ermordet hat und dafür im Gefängnis sitzt. Ihr kommen große Zweifel daran. Und bald schon stellt sie fest, dass die Prostituierte jemand ganz anderes war. Doch alle raten ihr, die Finger von dem Fall zulassen. Das Buch ist super zu lesen und trotzdem bin ich enttäuscht. Zum einen ist es ein typischer Fitzek. Mit vielen Handlungssträngen, bei denen es eine Menge Überraschungen gibt. Es ist aber auch ein typischer Kliesch. Ein direkter geradlinige Stil, der sehr hohe Spannung aufbaut. Die Figur eines Phonetikers ist sehr interessant, kommt leider in dem speziellen Teil aber auch etwas kurz. Und eigentlich könnte ich mit dem Lob so weitermachen, wenn da nicht das Ende wäre. Es scheint neuerdings groß in Mode zu kommen, dass auch innerhalb von Krimireihen die Fälle nicht mehr wirklich abgeschlossen werden, sondern der Leser geradezu gezwungen wird, auch das Folgebuch zu lesen. Schön für die Spannung, aber insofern ärgerlich für den Leser, denn das Folgebuch erscheint irgendwann in ferner Zukunft und bis dahin hat man vieles vom aktuellen Fall schon wieder vergessen. Daher mein Punktabzug. Irgendwann könnte ich mich auch verärgert entschließen, keine weitere Fortsetzung mehr lesen zu wollen. Denn im nächsten Buch wird ja für die neuen Leser erst mal wieder viel erklärt, was ich dann schon kenne. Ich bezahle also für eine Leistung 2 x.
Perfekt konstruiert
von melange - 05.05.2019
Zum Inhalt: Um das Trauma ihrer eigenen Vergewaltigung zu verarbeiten, hat die Radiomoderatorin Jula einen Podcast eingerichtet, auf dem sie über wahre Verbrechen und Justizirrtümer berichtet. Ihre neueste Geschichte befasst sich mit dem Akustik-Profiler Hegel. Nie anders als rechtschaffen aufgetreten, sitzt dieser seit einem Jahr in Haft, da er einen überaus brutalen Mord gestanden hat. Obwohl Hegel Jula darum bittet, dass sie die Finger von seinem Fall lässt, bemerkt sie Ungereimtheiten in der Beweisfolge und stürzt sich in ein Abenteuer, welches nicht nur sie, sondern auch ihren kriminellen Halbbruder Elyas in Gefahr bringt. Mein Eindruck: Ja, der Name Fitzek zieht im Bereich der Psychothriller. Dass er allerdings noch auffälliger auf dem Cover abgebildet ist als der von Vincent Kliesch, obwohl nur die Idee von dem Bestsellerautor geliefert wurde, wird diesem Roman und seinem Autor absolut nicht gerecht. Denn weder in Schreibstil, noch in Spannungsaufbau, Brutalität und Begabung, die Leser in die Irre laufen zu lassen, steht Kliesch im Schatten des großen Meisters. Seine beiden Protagonisten sind klug gewählt: Eine hippe, junge Journalisten und ein genialer Wissenschaftler - die Basis für kluge und interessante Dialoge und Gefechte ist damit vorhanden. Und noch etwas gefällt: Dieses Buch soll der Auftakt zu einer Reihe sein, was die Einführung mehrerer Nebencharaktere voraussetzt. Trotz dieser Anforderung schafft es Kliesch, genügend Zeit auf den Fall zu verwenden und so viele falsche Spuren zu legen, dass selbst geübte Leser dieses Genres bis kurz vor Schluss über die Auflösung rätseln - und letztendlich sogar noch einmal überrascht werden. Private Verwicklungen der Charaktere sind dabei nicht störend sondern notwendig und bringen die Story voran. Der Cliffhanger - und eigentlich sind es sogar zwei - ist genial. Denn er stört nicht den Abschluss einer Geschichte, lässt aber trotzdem nach dem nächsten Band der Reihe gieren. Mein Fazit: Furioser Auftakt, gerne bald mehr
gelungenes Teamwork
von CW - 05.05.2019
Auris ist der Start einer Reihe und Matthias Hegel, forensischer Phonetik und Juli Ahnsorge, einer Podcastern und Journalistin. Die Idee fand ich sehr spannend und da ich von beiden Autoren bereits Bücher gelesen habe, waren meine Erwartungen sehr hoch. Größtenteils wurden sie auch erfüllt. Das Buch ist spannend, die Idee interessant und einige Wendungen kamen unerwartet. Irgendwas hat mir aber bei dem Buch noch gefehlt. Der Hauptaugenmerk liegt hier bei Jula - gern hätte ich mehr von Hegel gelesen. Das kommt bestimmt im 2. Band. Zwischendrin hat die Spannung auch minimal nachgelassen, das Ende hat mich dann aber wieder versöhnt und wartet mit der ein oder anderen Überraschung auf. Trotzdem gibt es noch einen Cliffhanger, der mich dazu anregt den nächsten Band zu lesen. Insgesamt eine solide und spannende Lektüre, von der ich mir aber ein Quäntchen mehr gewünscht hätte. Dennoch werde ich den Folgeband mit Sicherheit lesen.
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