Auf nach Ellwangen zur Landesgartenschau.
Ich hoffe allerdings, dass es dort sicher zugeht und ich nicht mit einem Pfeil in der Brust rechnen muss, wie es der jungen Frau ergeht, die dort erschossen wird.
Die Kommissare Lisa Luft und Heiko Wüst, wollen eigentlich nur die Landesgartenschau genießen, als ausgerechnet Heikos Schwiegermutter in spe die Leiche entdeckt. Und schon wird aus einem beschaulichen Spaziergang plötzlich eine Mordermittlung.
Verdächtige gibt es gleich jede Menge, denn das Mordopfer, Laurine Krämer, lebte ihr Leben ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer zu nehmen.
Humorvoll beschreibt die Autorin wie normale Bürger ihre wilde Seite auf einer Landesgartenschau ausleben. Da wird aus dem biederen Horst ein Horstus im römischen Lager, der mit Waffen spielt, coole Klamotten trägt und mit seinen Kumpels schweigend die Zeit am Lagerfeuer genießt.
Oder Theona Leuzinger-Haberstock, die mit allerlei Esotherik aufwarten kann, zwischen Ölmassagen und Tantralehrgängen aber erstaunlich geschäftstüchtig erscheint.
Gekonnt legt die Autorin falsche Spuren, jagt mich durch die Blumenbeete und überrascht schließlich mit der Auflösung.
Ich kann kaum glauben, dass ich bereits 11 Fälle mit Luft und Wüst verpasst habe und empfehle Fall Nummer 12, Jagstleuchten sehr gerne weiter. Überhaupt hat mir die Beschreibung der Landesgartenschau wie auch der Umgebung Lust auf die Region gemacht.