"Ausdauer wird früher oder später belohnt meistens aber später."
Wilhelm Busch
Wilhelm Busch (1832-1908) ist einer der wenigen großen Humoristen der deutschsprachigen Literaturgeschichte. Seine Bildergeschichten in Buchform amüsierten Generationen ? es existieren unzählige Ausgaben seiner Werke: von "Max und Moritz" (1865), "Fipps, der Affe" (1879) bis hin zu "Plisch und Plum" (1882). Ungeachtet seiner fast beispiellosen Popularität ist er für die Germanistik lange Zeit eine "Randfigur" geblieben. Inzwischen aber wird die Kunst des Komischen zunehmend als "Hochkomik" gefeiert und auch von akademischer Seite nobilitiert. Höchste Zeit also, dem komischen Klassiker Busch, der nicht zuletzt als ein Vorgänger und Inspirator Loriots oder Robert Gernhardts gesehen werden kann, einen Sonderband zu widmen und die vielen Facetten seines lyrischen, erzählerischen, zeichnerischen und malerischen Werks einer Neuperspektivierung zu unterziehen.
Mit Beiträgen von
Alexander Brock, Heinrich Detering, Susanne Fischer, Anja Gerigk, Sven Hanuschek, Gerhard Henschel, Maren Jäger, Christian Maintz, Rainer Moritz, Gudrun Schury, Daniel Steinmeyer u. a.
Im Mittelpunkt der bereits 1962 gegründeten Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK stehen Autorinnen und Autoren sowie aktuelle Themen der deutschsprachigen Literatur, vor allem der Gegenwart, aber auch der Literaturgeschichte die Spannweite reicht von Martin Luther über Juli Zeh bis hin zu Mangas, Comics und Graphic Novels und zu Fragen digitaler Literatur und künstlicher Intelligenz. TEXT+KRITIK vermittelt Literatur, macht mit Analysen und kritischen Essays Lust auf Lektüre und richtet sich an alle, die an literarischen Fragen interessiert sind und sich mit Literatur beschäftigen. Die Herausgebenden und Beitragenden der Reihe sind ausgewiesene Fachleute aus Wissenschaft, Journalismus und Kulturvermittlung sowie die Autorinnen und Autoren selbst.