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Die 'Erbpolizei' im Nationalsozialsmus

Zur Alltagsgeschichte der Gesundheitsämter im Dritten Reich. Das Beispiel Bremen. Diss.
Buch (kartoniert)
Die Gesundheitsämter wachten im Nationalsozialismus über die "erbbiologische Gesundheit des Volksganzen". Ihr gesetzlicher Auftrag lautete: "Erb- und Rassenpflege". Hinter diesem Etikett verbarg sich ein gigantisches Zuchtprojekt zur "Aufartung" des … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die 'Erbpolizei' im Nationalsozialsmus
Autor/en: Asmus Nitschke

ISBN: 3531132725
EAN: 9783531132723
Zur Alltagsgeschichte der Gesundheitsämter im Dritten Reich. Das Beispiel Bremen. Diss.
VS Verlag für Sozialwissenschaften

27. November 1998 - kartoniert - 314 Seiten

Beschreibung

Die Gesundheitsämter wachten im Nationalsozialismus über die "erbbiologische Gesundheit des Volksganzen". Ihr gesetzlicher Auftrag lautete: "Erb- und Rassenpflege". Hinter diesem Etikett verbarg sich ein gigantisches Zuchtprojekt zur "Aufartung" des deutschen Volkes. Menschen, die von den rassenhygienischen Normen der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft abwichen, wurden als "Erbkranke" oder "Minderwertige" von Amts wegen diskriminiert und verfolgt. Sie durften nicht heiraten, erhielten keine Familienbeihilfe, sie wurden gegängelt, schikaniert und zwangssterilisiert. Nur "wertvolle erbgesunde deutsche Menschen" sollten sich "fortpflanzen". Diese Studie handelt von der Alltagsgeschichte des gesundheitspolitischen Rassismus. Der Autor analysiert am Beispiel Bremen, wie Amtsärzte und Verwaltungsfachleute im Dritten Reich die einschlägigen Gesetze zur Erb- und Rassenpflege bürokratisch vollstreckten.

Inhaltsverzeichnis


1. Einleitung.-
2. Der rassenhygienische Diskurs in der Weimarer Republik.- 2.1. Das politische Erwachen der rassenhygienischen Pressure Groups.- 2.2. Die Debatte über obligatorische Ehegesundheitszeugnisse.- 2.3. Eheberatung, Sterilisation, Euthanasie.- 2.4. Die Besonderheiten des eugenischen Diskurses in Bremen.-
3. Erb- und Rassenpflege in Bremen.- 3.1. Die organisierte Ärzteschaft in der politischen Umbruchphase.- 3.2. Die rassenhygienische Aufrüstung des öffentlichen Gesundheitsdienstes im Dritten Reich.- 3.3. Die Bremer Gesundheitsämter unterm Hakenkreuz.- 3.3.1. Machtergreifung und Gesundheitsverwaltung.- 3.3.2. Personelle und institutionelle Prägungen.- 3.3.3. Die bürokratische Exekution des rassenhygienischen Programms.- Exkurs 1: Befreiungen von den Vorschriften des Ehegesundheits-und des Blutschutzgesetzes.- Exkurs 2: Die erbgesundheitliche Verfolgung von Bremer Sinti und Roma durch die Sterilisationsbehörden.-
4. Die Bremer Gesundheitsverwaltung in der Nachkriegszeit - Alltag und Vergangenheitsbewältigung.-
5. Schlußbemerkung.-
6. Quellen- und Literaturverzeichnis.- Personenregister.

Portrait

Dr. Asmus Nitschke, Historiker und Dozent, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Staatsarchiv Bremen.
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