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Verliere mich. Nicht.

Roman. Originaltitel: Verliere mich. Nicht. 'Sage und Luca'. Empfohlen von 14 bis 99 Jahren. 4. Aufl.…
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Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren ...

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch ... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Verliere mich. Nicht.
Autor/en: Laura Kneidl

ISBN: 3736305494
EAN: 9783736305496
Roman.
Originaltitel: Verliere mich. Nicht.
'Sage und Luca'.
Empfohlen von 14 bis 99 Jahren.
4. Aufl. 2018.
LYX

5. Februar 2018 - kartoniert - 478 Seiten

Beschreibung

Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren ...

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

"Dieses Buch bricht einem das Herz und setzt es anschließend liebevoll wieder zusammen." Mona Kasten

Das große Finale der mitreißenden Liebesgeschichte von Sage und Luca!


Portrait

Laura Kneidl, geboren 1990, wuchs in der Nähe von Erlangen auf. Heute studiert sie an der Hochschule der Medien "Bibliotheks- und Informationsmanagement". Inspiriert von zahlreichen Fantasyromanen begann sie 2009 an ihrem ersten eigenen Projekt zu schreiben. Neben dem Verfassen von Romanen gilt ihr Interesse dem Lesen und Rezensieren solcher, weshalb sie einen eigenen Bücherblog betreibt. Seit Anfang 2013 ist sie Mitbegründerin des Schreibwahnsinns, einer Gruppe möwenverrückter Autoren, die gerne über das Schreiben schnattern.

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Bewertungen unserer Kunden
Erneut ein Highlight!
von Cookie02 - 11.02.2018
Wie der erste Band wird auch dieser zweite Teil aus der Sicht von Sage erzählt. Er schließt direkt an den ersten Band an. Ich glaube, über die Figuren muss ich nicht mehr viel sagen. Ich habe sie im ersten Teil ins Herz geschlossen, mit ihnen geweint und gelacht und konnte nach diesem gemeinen Ende des ersten Teils kaum erwarten, dass es weiter geht. Ich hatte gehofft, dass Sage und Luca schnell wieder zueinander finden würden und mir so noch mehr Herzschmerz erspart bleiben würde, aber leider war die Autorin nicht so nett zu mir. :( Nun muss ich aber zugeben, dass diese Version wahrscheinlich realistischer war. Auch wenn Sage die Art und Weise, wie sie sich von Luca getrennt hatte, sofort bereut und ihn schrecklich vermisst, so hält sie doch an ihren Gründen fest. Als Leser spürt man, wie sehr beide Figuren leiden - auch wenn diese das beim jeweils anderen meistens nicht so wahrnehmen konnten - und versuchen, sich nichts davon anmerken zu lassen. In manchen Situationen hätte ich sie gerne geschüttelt, weil beide so extrem stur sind. Ich glaube, April ging es genau so. ^^ Sage macht in diesem Teil nochmals eine Wandlung durch. Sie beginnt, auch anderen Menschen als Luca zu vertrauen, und stellt sich ihren Ängsten - wenn auch nicht allen (freiwillig). Sie und Luca beginnen, (erneut) so etwas wie eine Freundschaft aufzubauen, auch wenn das eher schlecht als recht funktioniert. Mir hat sehr gefallen, dass die Autorin immer wieder kleine hoffnungsvolle oder lustige Szenen eingeschoben hat, sodass die Geschichte nie langatmig wurde. Im Nachhinein - trotz meines blutenden Herzens, das mindestens genauso litt wie das von Sage und Luca - muss ich feststellen, dass dieser Verlauf Sage und auch Luca gut getan hat. Beide hatten Zeit, ihre Gefühle zu reflektieren, zu reifen und sich ihren Ängsten zu stellen. Kritikpunkte habe ich lediglich in Bezug auf das Ende. Zum Einen fand ich schade, wie schnell es abgehandelt wurde - insbesondere vom letzten Kapitel zum Epilog war nicht nur ein riesiger Sprung, bei dem vieles weggelassen wurde, sondern auch nach dem Epilog waren bei mir noch tausend Fragen im Kopf (und nicht nur zu Sage und Luca). Zum Anderen fand ich sehr schade, auf welche Art und Weise ein bestimmtes Geheimnis heraus kam - das hätte ich mir für Sage anders gewünscht. Fazit: Alles in allem fand ich diesen Teil ein wenig schwächer als den ersten, besonders das Ende war für meinen Geschmack nicht ganz gelungen. Aber wie beim ersten Band habe ich eine wunderschöne, schmerzvolle, realistische Liebesgeschichte miterleben dürfen, mit besonderen Charakteren, die mir noch lange im Kopf bleiben werden. Absolut empfehlenswert.
Das große Finale der Lovestory von Sage und Luca...
von Petra Sch. - 05.02.2018
Kurz zum Inhalt: Sage war so glücklich mit Luca, denn er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen, zu leben und zu lieben. Dennoch kann sie nicht mit ihm Zusammensein. Ihre Ängste und ihre dunkle Vergangenheit verhindern das. Doch Luca und Sage können einander nicht vergessen, und finden langsam und kleinweise wieder zueinander. Doch kann es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht? Meine Meinung: Verliere mich. Nicht. ist die Fortsetzung von Berühre mich. Nicht. und ist nur mit dem ersten Teil zu lesen. Da VMN direkt an BMN anschließt und die Vorgeschichte somit nicht mehr erklärt wird, sollte man BMN wirklich gelesen haben, um dann nicht frustriert zu sein, weil man eigentlich nicht weiß, was passiert ist und warum... Der Schreibstil von Laura Kneidl ist unglaublich flüssig und schnell zu lesen. Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet, und die Ängste von Sage lassen sich sehr gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere sind wundervoll beschrieben, sympathisch, und man mag sie einfach alle gern. Und natürlich passieren aufregende und spannende Ereignisse, die mit Sages Vergangenheit zu tun haben... Zwischenzeitlich war es mir leider etwas zu langatmig zu lesen, da Sage und Luca einfach nicht miteinander gesprochen haben. Vor allem Sage mit ihren Ängsten klärt Luca einfach nicht auf, warum sie damals mit ihm Schluss gemacht hat und nun immer wieder etwas Abstand zu ihm hält... Das ist etwas frustrierend. Leider fehlt mir am Schluss auch ein bisschen der Abschluss um die Nebencharaktere, die man ja auch sehr ins Herz geschlossen hatte, weil alle so sympathisch waren. Deren Zukunft bleibt leider total offen... Fazit: Das fulminante Finale der mitreißenden Liebesgeschichte um Sage und Luca. Dies ist die Fortsetzung von Berühre mich. Nicht. und nur mit dem ersten Teil zu lesen. Es ist wundervoll zu lesen, doch alles in allem hat mir der erste Teil doch deutlich besser gefallen, daher diesmal nur 4 Sterne.
Bittersüßes Ende der Liebesgeschichte um Sage und Luca! [3
von Zeilenflut - L.inas Bücherblog - 27.01.2018
ACHTUNG, Spoilergefahr! Bitte lest erst Berühre mich. Nicht. bevor ihr diese Rezension lest! Zusammenfassung: Nachdem sich Sage am Ende von Berühre mich. Nicht., aufgrund ihrer Angstzustände und der Drohung von Alan, von Luca getrennt hat, ist Sie Hals über Kopf nach Melview abgehauen. Sie hat kaum Geld, darum entscheidet Sie sich für ein günstiges und heruntergekommenes Motel. Die nächsten Tage vergräbt Sie sich unter der Decke und gibt sich ihrer Trauer hin. Sie wollte sich eigentlich nicht von Luca trennen, aber Alan hat Ihr keine andere Möglichkeit gelassen. Außerdem ist Sie der Meinung, dass Luca jemand besseren verdient hätte, der nicht so viel Ballast mit sich herumträgt. Als Sie endlich wieder unter Ihrer Decke hervorkriecht, wird Sie von April überredet auf die Silvesterparty bei Aaron mit zu kommen. April versichert Ihr, dass Luca nicht da sein wird. Seinen Anblick würde Sie nicht verkraften. Aber natürlich ist Luca doch da. Und er ist nicht allein. Er bringt Grace mit, eine junge hübsche Frau, welche in einer Buchhandlung arbeitet. Die offensichtlich perfekte Frau für Luca. Sage kann den Anblick kaum ertragen, nur mit Alkohol ist es Ihr irgendwie möglich, sich im selben Raum wie Luca und Grace aufzuhalten. Doch durch den Alkohol sagt Sie Dinge, die Sie nüchtern niemals aussprechen würde. Meine Gedanken: Das Cover passt perfekt zum Cover von Berühre mich. Nicht. Berühre mich. Nicht. war in rosatönen gehalten. Verliere mich. Nicht. ist in wunderschönen blau und türkistönen gehalten. Wie schon der erste Teil ist auch Verliere mich. Nicht. sehr flüssig und gut lesbar aus Sages Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Das Ende von Berühre mich. Nicht. hat einen - nach der Trennung von Luca - zerstört zurückgelassen. Man leidet und hofft von Anfang an wieder mit Sage mit. Das dreckige, stinkende und heruntergekommene Motelzimmer zieht Sage noch weiter in ein tiefes Loch hinein. Jedes Mal, wenn Sage einen neuen Hoffnungsschimmer sieht, hofft man mit ihr mit, dass endlich alles für Sie gut wird. Und das nur um im nächsten Moment wieder mit ihr zu Leiden. Sage ist der festen Überzeugung, dass Sie nicht gut genug für Luca ist, da sie einfach so viel Ballast und Angstzustände mit sich trägt. Aber sie kann ihn auch nicht vergessen. Luca kann Sage auch nicht vergessen. Als er Sie wieder zurück in die Wohnung holt, damit Sie nicht mehr in diesem Loch von einem Motel schlagen muss, weicht er Ihr ständig aus. April versucht Sage mit allen Mitteln zu helfen. Sie ist ihr eine sehr große Hilfe und eine wirkliche Stütze. Eine richtige Freundin. Auch Megan ist weiterhin an Sages Seite, wenn auch am anderen Ende des Landes, in New York. Auf in Verliere mich. Nicht. werden Sages Angstzustände weiter thematisiert. Aber Sage bekommt Sie immer besser in den Griff. Aufgrund der Finanziellen Engpässe wechselt Sie von Einzeltherapiestunden zu einer Gruppensitzung. Bei dieser ist ausgerechnet Conner anwesend. Ein Junge aus ihrem Kurs. Aber Sie überwindet sich und erzählt, zumindest einen Teil der Wahrheit, in der Gruppensitzung. Diese Sitzungen, die Offenheit der anderen Patienten und zu sehen, dass Sie mit ihren Ängsten nicht alleine ist, hilft ihr enorm weiter. Sage und Luca versuchen weiterhin auf Abstand zu bleiben, was beiden aber immer schwerer fällt. Wenn einer der beiden Hilfe benötigt, ist der andere sofort, ohne zu zögern zur Stelle. Man merkt richtig, wie viel sich die Beiden bedeuten. Zu jeder möglichen Situation erreichen Sage aufmerksame kleine Geschenke. Es liegt immer eine Nachricht mit dabei, aber Sie sind anonym. Fazit: Das perfekte Ende einer New Adult Reihe. Wie schon im ersten Teil fiebert, freut und leidet man mit Sage mit und wünscht ihr, dass alles für Sie gut wird. Jedes mal, wenn sich Sage und Luca näher kommen, wünscht man sich, dass Sie endlich offen miteinander sprechen. Jeder, der gerne von Gefühlen mitgerissen wird und bittersüße Liebesgeschichten liebt, sollte auf jeden Fall Laura Kneidls Dilogie Berühre mich. Nicht. / Verliere mich. Nicht. verschlingen!
- Emotion pur! -
von SweetSmile - 18.02.2018
persönliche Wertung: Es ist einfach unfassbar, wie mich der Schreibstil von Autorin Laura Kneidl berührt. Vom ersten Satz an war ich wieder Teil der Geschichte und ich hatte gleich das Gefühl, Band Eins gerade erst aus der Hand gelegt zu haben. Bei vielen Reihen habe ich das Problem, dass ich vom ersten Teil leider gar nicht mehr alles weiß wenn dann endlich Teil Zwei erscheint - umso erstaunlicher und natürlich toller, dass ich hier das Gefühl hatte keinen Augenblick Zeit dazwischen liegen zu haben. :) Ich finde es sehr besonders, wie es Laura Kneidl schafft, sämtliche Emotionen innerhalb kürzester Zeit in mir auszulösen. Die Geschichte von Sage und Luca war für mich ein Gefühlschaos und Abenteuer zugleich. Sie sind zu Freunden, Wegbegleitern - zu einem Teil von mir geworden und ich bin richtig traurig, dass ihre Geschichte nun zu Ende erzählt ist. Kennt ihr dass, ihr lest eine Geschichte und wollt eigentlich gar nicht weiter lesen, weil ihr nicht möchtet, dass sie endet und könnt aber nicht aufhören zu lesen, weil ihr süchtig seid? Genauso ist es mir bei diesen beiden Büchern ergangen. Die Charaktere haben mir wie schon im ersten Teil sehr gut gefallen, ich finde die Vielfalt der Protagonisten einfach toll. Jeder hat seine ganz individuelle sehr spannende Geschichte und auch die Nebencharaktere sind toll und sehr detailreich beschrieben. Man merkt direkt, wie viel Liebe die Autorin in jedes kleine Detail gesteckt hat. Wie ihr seht, ich bin schon wieder nur am Schwärmen. ¿ Es ist aber auch einfach so ein wundervolles Buch. Besonders toll finde ich nach wie vor, dass Sage nicht die Null Acht Fünfzehn Protagonistin ist. Sie trägt die Fesseln ihrer Vergangenheit in sich und ihr Kampf gegen genau diese Fesseln ist so anschaulich beschrieben, dass ich in jedem Moment genau gespürt habe, was in ihr vorgeht. Glücklich wird man im Leben nur, wenn man es schafft seine eigenen Dämonen klein zu halten und dadurch über sich hinaus wächst. Dieser innere Kampf gegen einen Teil seines Selbst hat Laura Kneidl wirklich gut dargestellt und hat mir mit ihren Worten Mut gemacht, dass ich alles überwinden kann und dass es oft viel einfacher ist Hilfe zu bekommen als man vielleicht selbst denkt. Man muss nur den Mut haben sich zu öffnen und über Ängste zu sprechen. Das Ende des Buches und somit der Geschichte ist sehr gut gewählt. Es war für mich jetzt nicht sehr überraschend, aber das finde ich überhaupt nicht schlimm, eher im Gegenteil. Für mich wäre es eher schlimm gewesen, wenn es anders geendet hätte. Das einzige, was ich vielleicht bemängeln könnte ( aber das ist dann wirklich eine klitzekleine Kritik auf höchstem Niveau ), am Ende ging mir alles ein klein bisschen zu schnell... Im Gegensatz zum Anfang dieses Buches war es nach meinem Empfinden ein riesiger Unterschied und ich hätte mir für das Ende vielleicht noch die eine oder andere Seite mehr gewünscht, natürlich auch, weil es dann nicht so schnell zu Ende gewesen wäre... *grins* Fazit: Alles in Allem ein absolutes Lesehighlight und zu Recht so sehr gehypt in den letzten Tagen/ Wochen. Die gesamte Geschichte ist einfach soooo wunderschön, die Charaktere sind der Hammer und der Schreibstil weckt den Wunsch nie wieder aufzuhören. ;) Ich will mich noch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich denke dies wird ein heißer Anwärter für meine Lesehighlights 2018 und wenn ich das im Februar schon sage - muss es echt was heißen!
solide Fortsetzung, die mich nicht ganz überzeugt hat.
von Diana Pegasus - 18.02.2018
Laura Kneidl - Verliere mich. Nicht. Luca hat Sage aus der Wohnung geworfen und nun ist sie vollkommen allein. Jede Stunde vermisst sie ihn mehr und sie überlegt ihm endlich die Wahrheit zu sagen. Doch wie könnte sie, wenn sie damit ihre Schwester in größte Gefahr bringt? Es bleibt ihr nichts übrig, endlich eine passende WG zu suchen. April jedoch ist nicht bereit ihre beste Freundin aufzugeben und so überredet sie ihren Bruder, der schon wenige Tage später am Arm einer hübschen Frau hängt, Sage wieder bei ihnen wohnen zu lassen. Als das Semester wieder anfängt, sind das jedoch nicht Sage¿s einzigste Probleme: Sie ist durchgefallen und muss eine Nachprüfung über sich ergehen lassen und die Einzelstunden bei ihrer Ärztin kann sie auch nicht mehr bezahlen, sodass sie in die Gruppentherapie muss. Dort trifft sie auf einen alten Bekannten... "Verliere mich. Nicht." ist der direkte Nachfolgeband von "Berühre mich. Nicht." und um die Geschichte zu verstehen, muss man den ersten Teil gelesen haben, denn die Geschichte um Sage und Luca geht hier weiter. Auch hier ist der Schreibstil flüssig und locker, sodass man das Buch gut lesen kann. Die Geschichte ist kurzweilig und emotional, aber leider auch vorhersehbar. Ganz so überzeugt hat mich der zweite Teil jetzt nicht, denn der interessante Teil lässt ziemlich lange auf sich warten. Ein Großteil der Geschichte dreht sich um die Anziehung bzw. Abstossung von Luca und Sage, die sich im letzten Band wieder getrennt haben. Es waren ein paar nette Szenen dabei, die mich auch berühren und verzaubern konnten, letztendlich hielt das Buch aber nicht wirklich viele Überraschungen parat, und das Finale hat mich dann regelrecht enttäuscht. Hier hätte ich mir einen schönen und vor allem spannenden Showdown gewünscht. Was mir auch nicht so gut gefallen hat waren ein paar "Logik"fehler (erst heißt es Sage hätte Luca 5 Tage nicht gesehen, ein paar Sätze später sind es dann 2 Wochen oder Sage schnippelt den Lachs und wenige Sätze sind es Paprika..., das sind so Kleinigkeiten die mich dann ein wenig irritieren und die Lust aufs Lesen etwas schmälern. Ein weiteres Beispiel ist: Grace sitzt neben Sage, Luca sitzt Sage gegenüber hat aber so lange Arme um Grace den Rücken zu streicheln.) Im Großen und Ganzen plätscherte die Story als gute Ergänzung vor sich hin, versteht mich nicht falsch, die Geschichte ist schön, die Grundidee toll, aber hier wäre doch noch Potenzial gewesen, dass leider nicht genutzt wurde. Das ist verdammt schade. Positiv möchte ich die weitere Ausarbeitung der Charaktere bewerten, die in diesem Band noch etwas realistischer und lebendiger dargestellt werden. Sage hat es mir in den ersten zwei Dritteln des Buches nicht einfach gemacht, natürlich hat sie schweres durchgemacht, natürlich hat sie mit ihrer Angst zu kämpfen, aber ich hätte mir schon viel eher gewünscht, dass sie sich auf den Hosenboden setzt und anfängt zu kämpfen, was sie ja dann auch irgendwann gemacht hat. Auch hätte ich gerne etwas mehr von der Gruppentherapie gelesen, die hier gänzlich untergeht. Ich verstehe durchaus, dass hier nicht alle Aspekte detailliert ausgearbeitet werden können, aber gerade wo sie versucht ihre Ängste zu bekämpfen, hätte ich persönlich interessant gefunden. Leider hat sich Luca auch nicht gerade mit Ruhm in diesem Buch bekleckert. Fand ich ihn in dem ersten Teil noch charismatisch und liebenswert, hat er mich gleich am Anfang schockiert, als er nur wenige Tage später eine neue Freundin am Arm hatte. Da frage ich mich doch, war das nötig? Auch die plötzlich abfällige und distanzierte Art, war eine ganz neue Seite an ihm. Natürlich kann man sein Verhalten nachvollziehen (zumindest ein bisschen), aber auch das machte den Einstieg in das Buch nicht unbedingt leichter. Glücklicherweise verliert sich das recht schnell wieder, sodass er schnell in seine alte Rolle zurück findet. Nun denn, es ist wie es ist und das oben erwähnte ist meine persönliche Meinung. Für mich hätte es keinen zweiten Teil geben müssen, denn bei einigen Begebenheiten (Hunde ausführen), fühlte es sich an, als müssten hier Seiten gefüllt werden. 100 Seiten mehr im ersten Band und die Geschichte zum Abschluss bringen, das wäre sicherlich für mich die bessere Alternative gewesen, aber ich kann auch durchaus die vielen positiven Rezensionen verstehen. Besonders gut gelungen sind die Beschreibungen der Schauplätze und neben Conner konnte mich auch April wieder begeistern. Gerne hätte ich von beiden noch mehr gelesen. Ich kann nur noch mal betonen: Es ist eine solide und angehme Fortsetzung, die mich zwar nicht vollends verzaubern konnte, aber trotzdem ein paar schöne, emotionale und kurzweilige Lesestunden geschenkt hat. Das Cover passt zum ersten Band und ist anstatt rosa diesmal blau, was ein angehmer Blickfang ist. Fazit: solide Fortsetzung, die mich nicht ganz überzeugt hat. 3 Sterne.
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