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Die Bereitschaft zur Wissensteilung

Rahmenbedingungen für ein wissensorientiertes Management. 'Internationalisierung und Management'. Auflage…
Buch (kartoniert)
Wissen lässt sich nicht managen, daher können Prozesse der Wissensteilung innerhalb einer Organisation nicht top-down initiiert, sondern allenfalls durch ein geeignetes Umfeld unterstützt werden. Die entscheidenden Faktoren sind instrumentell struktu … weiterlesen
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Die Bereitschaft zur Wissensteilung als Buch

Produktdetails

Titel: Die Bereitschaft zur Wissensteilung
Autor/en: Martin Seidel

ISBN: 3824477521
EAN: 9783824477524
Rahmenbedingungen für ein wissensorientiertes Management.
'Internationalisierung und Management'.
Auflage 2003.
Book.
Gabler

29. April 2003 - kartoniert - 248 Seiten

Beschreibung

Wissen lässt sich nicht managen, daher können Prozesse der Wissensteilung innerhalb einer Organisation nicht top-down initiiert, sondern allenfalls durch ein geeignetes Umfeld unterstützt werden. Die entscheidenden Faktoren sind instrumentell strukturelle Voraussetzungen ("Dürfen"), individuelle Fähigkeiten ("Können") und die Bereitschaft zur Wissensteilung ("Wollen").
Martin Seidel beleuchtet den letztgenannten Aspekt. Ausgehend von einem systemischen Organisationsverständnis und konstruktivistisch geprägten Wissensteilungs-Prozessen analysiert er, welche handlungssteuernden Variablen für das Zurückhalten von Informationen verantwortlich sind. Er leitet Freiheitsgrade einer wissensorientierten Ausgestaltung organisationaler Subsysteme ab und zeigt, welche Rahmenbedingungen einer individuellen Wissensteilungsbereitschaft förderlich sind, ohne die direkte Steuerung von Wissen und lineare Ursache-Wirkungs-Mechanismen zu postulieren. Die Konzentration auf das Wollen des Wissensträgers ermöglicht detaillierte Aussagen über eine voluntaristisch geprägte Wissensteilung und den Entwurf konkreter Gestaltungsmöglichkeiten, die über den Verweis auf eine kooperative Verhaltensnorm hinausgehen.

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung.
- 1.1 Legitimation.
- 1.2 Problemstellung.
- 1.3 Leitunterscheidungen.
- 1.3.1 Organisation als System.
- 1.3.2 Individuum als Beobachter.
- 1.3.2.1 Radikaler Konstruktivismus.
- 1.3.2.2 Autopoiesis.
- 1.3.3 Konsequenzen.
- 1.3.3.1 Gestaltungsmöglichkeiten.
- 1.3.3.2 Argumentationsmöglichkeiten.
- 1.4 Vorgehen und Zielsetzung.- 2 Wissensorientiertes Management.
- 2.1 Lernende Organisation.
- 2.1.1 Abgrenzung.
- 2.1.2 Organisationale Wissensbasis.
- 2.1.3 Organisationales Lernen.
- 2.1.4 Individuelles Lernen.
- 2.2 Wissen.
- 2.2.1 Daten - Information - Wissen.
- 2.2.2 Wissenstypologien.
- 2.3 Gesamtkonzepte.
- 2.3.1 Das Modell von Nonaka.
- 2.3.2 Das Modell von Probst.
- 2.3.3 Zusammenfassung.
- 2.4 Clusterbildung.
- 2.4.1 Voraussetzungen genereller Art.
- 2.4.1.1 Netzwerke.
- 2.4.1.2 Kartographie.- 2,4.1.3 Funktionen.
- 2.4.1.4 Tools im Allgemeinen.
- 2.4.2 Intelligence.
- 2.4.2.1 Konzept.
- 2.4.2.2 Operationalisierung.
- 2.4.3 Kodifizierung.
- 2.4.3.1 Konzept.
- 2.4.3.2 Operationalisierung.
- 2.4.4 Personifizierung.
- 2.4.4.1 Konzept.
- 2.4.4.2 Operationalisierung.
- 2.4.5 Invention.
- 2.4.5.1 Konzept.
- 2.4.5.2 Operationalisierung.
- 2.4.6 Zusammenfassung.
- 2.5 Wissensteilung.
- 2.5.1 Problematik.
- 2.5.2 Kommunikation.
- 2.5.3 Wissensteilung.
- 2.5.4 Zusammenfassung.- 3 Barrieren der Wissensteilung.
- 3.1 Eingrenzungen.
- 3.1.1 Allgemeine Abgrenzungen.
- 3.1.2 Konzentration auf Voluntarismus.
- 3.1.3 Konzentration auf die Wissensteilung.
- 3.1.4 Konzentration auf die Bereitschaft ("Wollen").
- 3.1.4.1 Abgrenzung individuell-personeller Fähigkeiten.
- 3.1.4.2 Abgrenzung strukturell-organisationaler Voraussetzungen.
- 3.1.4.3 Abgrenzung "klassischer" Wissens- und Lernbarrieren.
- 3.2 Machttheoretische Problemstellung.
- 3.2.1 Machtdefinition.
- 3.2.2 Wissen und Information als Machtinstrumente.
- 3.2.3 Determinanten der Machtorientierung.
- 3.3 Wettbewerbstheoretische Problemstellung.
- 3.3.1 Wissensteilung und Marktwert.
- 3.3.2 Wissensteilung und individuelle Aufwendungen.
- 3.4 Psychologische Problemstellung.
- 3.5 Spieltheoretische Problemstellung.
- 3.5.1 Grundlagen.
- 3.5.2 Spielsituation Wissensteilung.
- 3.5.3 Lösungskonzept.
- 3.5.4 Einflussfaktoren.
- 3.6 Empirische Untersuchungen.
- 3.7 Zusammenfassung.- 4 Gestaltungsempfehlungen.
- 4.1 Anforderungen und Gestaltungsfelder.
- 4.2 Instrumentelle Ausgestaltung WoM.
- 4.2.1 Der interne Wissensmarkt.
- 4.2.2 Priorisierung.
- 4.2.2.1 Personen-vs. datengeprägtes WoM.
- 4.2.2.2 Nutzungs-vs. entwicklungsgeprägtes WoM.
- 4.2.3 Zusammenfassung.
- 4.3 Anreiz- und Beförderungssysteme.
- 4.3.1 Problematik eines Anreizsystems.
- 4.3.1.1 Problematik des "manipulativen Automatismus".
- 4.3.1.2 Problematik der Bewertung.
- 4.3.1.3 Wettbewerbsproblematik.
- 4.3.2 Lösungsvorschläge.
- 4.3.2.1 Erfassung erfolgswirksamer Wissensteilung.
- 4.3.2.2 Kooperationsfördernde Prämiengestaltung.
- 4.3.3 Zusammenfassung.
- 4.4 Kommunikations- und Interaktionssysteme.
- 4.4.1 Kommunikationsbeziehungen und Kommunikationsstil.
- 4.4.2 Elektronische Unterstützung.
- 4.4.3 Infrastrukturelle Gestaltung.
- 4.4.4 Zusammenfassung.
- 4.5 Führungs- und Kontrollsysteme.
- 4.5.1 Competitive Intelligence als Relevanzkontext.
- 4.5.2 Führungsstil.
- 4.5.3 Kontrollsysteme.
- 4.5.4 Zusammenfassung.
- 4.6 Personalmanagementsysteme.
- 4.6.1 Die Individualisierung des Wissensarbeiters.
- 4.6.2 Lösungsvorschläge.
- 4.6.3 Zusammenfassung.
- 4.7 Zusammenfassung.- 5 Schlussbetrachtung.
- 5.1 Zusammenfassung.
- 5.2 Implikationen für Wissenschaft und Praxis.
- 5.3 Ausblick.

Portrait

Dr. Martin Seidel promovierte bei Prof. Dr. Hans A. Wüthrich am Lehrstuhl für Internationales Management der Universität der Bundeswehr in München. Er ist als Unternehmensberater tätig.

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