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Der Holocaust und die westdeutschen Historiker

Erforschung und Erinnerung. 3. , überarbeitete A.
Buch (gebunden)
Nicolas Berg untersucht die Schwierigkeiten der westdeutschen Geschichtswissenschaft im Umgang mit dem Holocaust. Geschichte und Ged tnis, so Charles P y Anfang des Jahrhunderts, stehen im rechten Winkel zueinander: jene verlaufe parallel zum Ereign … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der Holocaust und die westdeutschen Historiker
Autor/en: Nicolas Berg

ISBN: 3892446105
EAN: 9783892446101
Erforschung und Erinnerung.
3. , überarbeitete A.
Herausgegeben von Herbert Ullrich, Lutz Raphael
Wallstein Verlag GmbH

März 2004 - gebunden - 780 Seiten

Beschreibung

Nicolas Berg untersucht die Schwierigkeiten der westdeutschen Geschichtswissenschaft im Umgang mit dem Holocaust. Geschichte und Ged tnis, so Charles P y Anfang des Jahrhunderts, stehen im rechten Winkel zueinander: jene verlaufe parallel zum Ereignis, dieses gehe senkrecht durch es hindurch. Nicolas Berg zeigt, wie das Verh nis der deutschen Nachkriegshistoriographie zur NS-Judenvernichtung nur mit dem Blick auf beides zugleich historisiert werden kann. Er erg t den historiographiegeschichtlichen Ansatz durch die Ged tnisgeschichte und fragt nicht nur nach dem Wissensstand im Verlauf der Jahrzehnte, sondern auch nach seiner jeweiligen Historizit und seiner Ver erung. Fokus der Analyse ist der sich wandelnde Begriff von Auschwitz in der westdeutschen Geschichtswissenschaft vom Ende des Zweiten Weltkrieges an bis zur gegenw igen Diskussion. Beleuchtet werden sowohl die Spannungen zwischen den Perspektiven verschiedener Generationen, als auch die Auseinandersetzungen um die angemessenen Theorien, Methoden und Begriffe. Dabei werden nicht nur die kanonisierten Schl sselschriften herangezogen, sondern auch lebensgeschichtliche Texte wie Briefwechsel, Tageb cher, Erinnerungen und Autobiographien ber cksichtigt, viele von ihnen aus Archivbest en. Da es hinter der bekannt m hevollen deutschen Geschichtserinnerung an den Holocaust eine j dische Au nseiter-Perspektive gab, der viele Jahre lang der wissenschaftliche Wert aberkannt wurde, wird an der Ablehnung der Arbeiten von Joseph Wulf deutlich, die in der vorliegenden Studie erstmals rehabilitiert werden. 1. Platz der Sachbuch-Bestenliste der S ddeutschen Zeitung, BuchJournal und NDR (30. Juni 2003)

Portrait

Nicolas Berg, geb. 1967, studierte Geschichte, Germanistik und Slavistik in Freiburg i.Br. und arbeitet derzeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur in Leipzig. Er ist Mitherausgeber des Bandes "Shoah. Formen der Erinnerung. Geschichte, Philosophie, Literatur, Kunst" (München 1996). Schwerpunkte seiner Arbeit sind allgemeine Historiographie- und Wissenschaftsgeschichte, deutsch-jüdische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert und Probleme der Geschichtskultur und Gedächtnisgeschichte. Derzeit arbeitet er an einem Projekt zum jüdischen Wissenschaftstransfer zwischen Ost- und Westeuropa im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.

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