Hat mich sehr gut unterhalten
Asterix, Band 37: Wie wohl jeder weiss, führen alle Wege nach Rom. Die Römer behaupten zudem, das beste Strassennetz zu haben. Die Schlaglöcher sagen jedoch etwas anderes. Julius Cäsar ruft ein Wagenrennen aus - die Transcaliga. Mitmachen dürfen alle, gewinnen soll selbstverständlich ein Römer. Er hat nicht mit Obelix und seinen Freunden gerechnet, aber dem Hinkelsteinlieferanten wurde von einer Wahrsagerin prophezeit, dass er ein berühmter Wagenlenker werde. Beim Rennen setzt sich der maskierte Rennfahrer Caligarius an die Spitze...Erster Eindruck: Allein auf dem Cover passiert schon einiges. Viele verschiedene Wagenlenker verfolgen Asterix, Obelix und Idefix - sehr detailreich.Ein weiteres Abenteuer: Es beginnt mit einem Besuch in Aremorica, wohin Asterix und Obelix ihren unter Zahnschmerzen leidenden Freund Methusalix bringen. Er muss dringend zum Zahnbrecher, aber er hat grosse Angst davor. Hui, ich will mir gar nicht vorstellen, wie die Methoden des Zahnbrechers im Jahre 50 v. Chr. waren - allein sein Name verrät ein deftiges Programm! Obelix wird aus der Hand gelesen und er kauft, währenddessen er auf Methusalix wartet, einen Rennwagen auf Ratenzahlung. Kurz darauf erfahren sie vom Wagenrennen durch Italien...Es hat mich amüsiert, wie die"Groupies"auf den maskierten Rennfahrer Caligarius reagiert haben: Sie schmachten dahin, wenn er nur in ihre Richtung blickt (und das, obwohl er durchgehend eine grinsende Maske trägt). Sehr gut gemacht waren auch die verschiedenen Teams aus unterschiedlichen Ländern, so z.B. ein Teetrinkendes britisches Duo, das die Ruhe weg hatte oder sogar"unsere"bestens bekannten Piraten, die sich auch als Wagenlenker versuchen. Es war eine rasante Geschichte; von mir gibt es 4 Sterne.