In dem dritten und letzten Band der Hunger Games Reihe geht es nochmal um alles: Leben und Tod, Wer ist der Feind und wer ist der Verbündete?Jetzt habe ich also nach sehr kurzer Zeit schon die ganze Reihe beendet und das spricht ja schonmal sehr dafür.Der letzte Band hat für mich eher mit wenig Spannung gestartet und ich war verwirrt von einigen Ereignissen. Doch als die Geschichte voranging, wurde es immer spannender. Der Schreibstil ist flüssig und gegen Ende des Buches ist so viel auf einmal passiert, dass ich es gar nicht mehr richtig aufnehmen konnte.Das Ende war sehr schön und ich bin wirklich froh, wie sich die Geschichte entwickelt hat. Nämlich genauso, wie ich es mir von Anfang an gewünscht habe. Abgesehen natürlich von all den tragischen Ereignissen.Was ich leider etwas schade fand, war, dass besagte tragische Ereignisse meiner Meinung nach nicht intensiv genug behandelt wurden. An der ein oder anderen Stelle wurde es direkt unter den Teppich gekehrt, sodass ich mir gar nicht sicher war, ob ich richtig gelesen habe. Deswegen hat es mich auf emotionaler Ebene nicht so tief berührt.Trotzdem hat diese Reihe, die mich irgendwie wegen der politischen Situation an die Shatter Me Reihe erinnert, mein Herz erobert. Was in diesem Buch passiert, ist unglaublich grausam, aber leider gar nicht so realitätsfern, wie es eigentlich sein sollte.