Ich fand es unglaublich gut und konnte es nicht aus der Hand legen!
... aber eine Frau, über die sich viele aufregen, wie ich mitbekommen habe. Um einer Ehe zu entgehen, geht Addie einen Pakt ein, der ihr Freiheit verspricht. Fortan hinterlässt sie auf der Welt keine Spuren mehr. Nicht als Person, nicht durch Worte oder Zeichnung, nichts. Und sowohl ihr Patron, als auch viele Leser:innen scheinen zu erwarten, dass sie diese Freiheit klug nutzt. Was man lange sieht ist der Weg einer Frau im 18.-121. Jahrhundert, die nicht mal eine Wohnung mieten kann, ohne dass die Vermieterin vergisst, je bezahlt worden zu sein. Wir erleben die Jahrhunderte einer Frau, die nur stehlen, nichts behalten kann, kennenlernen, aber nicht Abschiwd nehmen kann. Eine Frau, die es eben nicht einfach zur Heldin macht, da es schwierig ist, eine alleinstehende Frau zu sein, noch mehr, wenn man fast sofort vergessen wird. Und dennoch wirkt ws auf mich... realistisch. Mehr als einmal habe ich moch gefragt, ob ich es wirklich besser gemacht hätte, als Addie. Ob ich nicht genauso wütend, defiant, dickköpfig und einsam wäre. Habe mich gefragt, ob man Henry wirklich übel nehmen kann, worauf er sich seinerseits eingelassen hat jnd ob er das nicht hätte kommen sehen können. Die Dosis macht das Gift, das zeigt diese Geschichte sehr sehr deutlich. Und wenn man nicht genau weiß, was man will, und wenn einem nicht klar ist, dass man wirklich mit allen Konsequenzen leben kann, dann sollte man vorsichtig sein, was man sich wünscht.