Ein Kindheitssommer, der in Schatten getaucht ist - wo Erinnerungen trügen und ein Ententeich zum Tor ins Unbekannte wird. Ein namenloser Mann kehrt nach Jahren in sein Heimatdorf zurück. Was als unscheinbarer Besuch beginnt, wird zum Strudel aus Erinnerungen, die längst verschüttet schienen. Ein Ententeich, den Lettie Hempstock stets "Ozean" nannte, liegt am Ende der Straße - klein, unscheinbar, aber voller Geheimnisse. Als Siebenjähriger begegnet er Lettie, einem Mädchen, das mehr weiß, als ein Kind wissen dürfte. Plötzlich ist nichts mehr sicher: Die Erwachsenen verhalten sich seltsam, ein mysteriöser Tod erschüttert das Dorf, und eine neue Haushälterin zieht ein, deren Lächeln nie die Augen erreicht. Bald verwischen die Grenzen zwischen Realität und dunkler Magie. Neil Gaiman entwirft eine Welt, in der Erinnerungen wie Nebel sind: tröstlich und unheimlich zugleich. "Der Ozean am Ende der Straße" ist ein Roman über das Übernatürliche, über Kindheit, die nie ganz vergeht - und über das Grauen, das am Rand der Erinnerung lauert. Ausgezeichnet mit dem LOCUS AWARD und BRITISH NATIONAL BOOK AWARD als bester Roman des Jahres