Er muss es einfach versuchen, er muss beweisen, dass er schlauer ist als Mermaid, die oder der zweitbeste Hacker der Welt. Allerdings gerät Flynn Darkster in eine Falle. In seiner Firma erhalten er und seine Mitarbeiter unerwarteten und unerwünschten Besuch. Verhaftet werden oder Mitarbeiten, das ist die Wahl, vor die sie gestellt werden. Flynn wählt die relative Freiheit der Mitarbeit und sowohl der Ort, an den sie gebracht werden, als auch das Projekt, an dem sie arbeiten sollen, sind sehr undurchsichtig. Ihre Bewacher scheinen auch nicht alle an einem Strang zu ziehen. Flynn und sein Team starten eigene Nachforschungen. Was geht hier eigentlich vor sich.Flynns Suche nach der Wahrheit beginnt wie ein Thriller. Er wird erwischt, ihm wird ein Ausweg angeboten, er steht unter strenger Bewachung. Doch Flynn ist Hacker und das mit der Bewachung gefällt ihm nicht. Es muss doch herauszukriegen sein, was hier vor sich geht. Sein Team versteht sich auch auf den Umgang mit Computern. Und so suchen sie zunächst nach einer Möglichkeit zu kommunizieren, ohne das die Bewacher es merken. Und dann finden sie heraus, dass nach dem Beweis gesucht wird, dass es sich bei ihrer Realität um eine Simulation handeln könnte. Und da die Menschheit durch Raubbau an der Natur, Kriege, Misswirtschaft, Neid und Missgunst am Rande des Abgrunds steht. Es wird nach einem Ausweg gesucht, einem Riss.Der Gedanke, unsere Welt könnte eine Simulation sein, ist nicht ganz neu. Wohl wurde er schon in Denkmodellen aufgenommen oder auch in Romanform verarbeitet und verfilmt. Der Autor schafft hier ein modernes Experiment. Was soll man glauben? Deutet irgendetwas auf eine Simulation hin? Allerdings, wo ist der endgültige Beweis, dass wir real sind. Man möchte lieber real sein, aber ganz sicher weiß man es nicht. Auch wenn die Schilderungen mitunter etwas kompliziert werden, wenn es um Computertechnik oder auch philosophische Betrachtungen geht, ist der Roman doch sehr spannend und konsequent durchgeplant. Das Buch sticht aus der Masse heraus.