Eigentlich sollte ich erst einmal Reihen beenden, statt neue anzufangen, aber Bristol Keats musste ich einfach lesen.Bristol versucht nach dem Tod ihrer Eltern und Geschwister irgendwie über Wasser zu bleiben. Das gelingt nur mäßig, bis plötzlich eine Tante auftaucht, von der sie noch nie gehört hat. Ab diesem Moment tauchen wir mit Bristol in eine völlig neue Welt ein.Mit dem Elfenkönig Tyghan lernen wir eine fremde, faszinierende Welt kennen. Gerüchte, Verdächtigungen und Intrigen verändern alles und wir sind mitten drin.So richtig gefesselt hat mich die Geschichte lange Zeit nicht. Sie war interessant, hatte eine kleine Lovestory und spannende politische Verstrickungen, aber erst im letzten Drittel hat sie mich wirklich gepackt. Dort kamen Twists, Wendungen und ein Cliffhanger, der ganz klar sagt: Du musst weiterlesen.Mit Bristol als Figur hatte ich meine Schwierigkeiten. Sie wirkte auf mich oft unbeständig. Auch Tyghan schwankte stark - mal königlich, mal gar nicht, seine Launen wechselten sehr häufig.Trotzdem: Die Welt, die Völker und die Geheimnisse sind spannend. Band 2 werde ich lesen - auch wenn mir im Auftakt noch etwas gefehlt hat.