So eine süße Lovestory um eine Wissenschaftlerin und einen Vampir, die in einer götterverfluchten Gegend zusammen finden und einander helfen
Ich glaube ich habe tatsächlich selten eine so süße Lovestory gelesen wie die von Lilith und Vale, ich liebe die beiden einfach.(Obwohl es gibt schon seeeehr viele sehr süße Lovestorys in Büchern, aber die ist auf jeden Fall mit unter den besten)Lilith ist Wissenschaftlerin und 30, was mich überrascht hat, da das ja tatsächlich sehr unüblich für Fantasy Bücher ist, wo eigentlich eine 17 Jährige die Welt rettet, oder mittlerweile auch Leute in ihren 20ern, aber es war sehr passend und hat mir sehr gut gefallen. Lilliths Arbeit ist alles für sie, ihr ganzer Tag dreht sich darum, an einem Heilmittel zu forschen, das die Krankheit kuriert die das ganze Dorf und auch die Umgebung langsam aber sicher dahin rafft und jetzt auch ihre Schwester befallen hat. Sie wurden nämlich von dem Gott Vitarius verflucht und die Haut der Menschen löst sich in Staub auf bis sie schließlich sterben. Und das nur wegen einer kleinen Beleidigung, obwohl das ganze Dorf davor und danach auch noch eins seiner größten Anhänger ist.Also erstmal mag ich die Götter in diesem Universum weniger, je mehr ich über sie erfahre, naja es sind halt auch Götter und es wird in dem Buch ja auch ganz oft erklärt, das die halt so sind, aber trotzdem, chillt doch mal??? Also vor allem Vitarius, er ist mir schon echt unsympathisch. Des Leid des er da verursacht hat, nur wegen einer Beleidigung, ist einfach richtig mies.Auf jeden Fall versucht Lilith ein Heilmittel zu finden und geht dazu, trotz aller möglichen furchteinflößenden Gerüchte, zu dem Vampir Vale, da sie glaubt das sein Blut der Schlüssel zu einem Heilmittel ist. Darf das aber nicht zu öffentlich und auffällig machen um die Wut und Aufmerksamkeit von Vitarius nicht auf sich zu ziehen, da er wieder alle dafür büsen lassen würde. Sie bietet Vale sechs besondere Rosen im Tausch für sechs Phiolen Blut und er willigt überraschenderweise ein, da er obwohl er es nicht zugeben will einsam ist und da sie es auch ist, obwohl sie es nicht sein müsste, verbringen sie immer mehr Zeit zusammen und forschen gemeinsam und nähern sich dadurch an. Lilith hat tatsächlich ihre Einsamkeit ziemlich selbst gewählt, da sie alle immer von sich weg stößt um arbeiten zu können, vor allem ihre Schwester. Obwohl das aus ihrer Sicht tatsächlich Sinn macht, also das sie ihre Liebe zu ihrer Schwester zeigt, indem sie ihr ein Heilmittel findet und ihren einzigen Freund, einen anderen Wissenschaftler, der sie offensichtlich mehr mag als nur freundschaftlich, da sie selbst von Geburt an eine Krankheit hat, durch die sie jederzeit sterben könnte und ihm das nicht antun will, immer weg stößt. Es hat mich aber trotzdem richtig aufgeregt, vor allem bei ihrer Schwester, die ihr ja wirklich oft noch eine Möglichkeit gegeben hat, Zeit mit ihr zu verbringen, die sie aber jedes Mal weggestoßen hat. So Mädl, du wirst dir doch einmal Zeit für deine Schwester nehmen können, nur einen Abend, danach kannst du ja weiterforschen. Aber naja, war wohl nix.Vale lebt ja da alleine in seiner Villa weil er vor einem verlorenen Krieg flüchtet und sie holen sich einfach gegenseitig aus ihrer Einsamkeit raus, was schon. Wirklich sehr süß ist. Richtig toll fand ich, dass Lilith das Gegenteil der kämpferischen Protagonistin war (die ich zwar auch liebe) sondern, als erfrischende Abwechslung eben eine Forscherin die nicht nur absolut überhaupt nicht kämpfen kann, sondern auch immer den friedlichen Weg vorzieht.Außerdem hat das den Weg für eine super Rettungsszene durch Vale geebnet und sie müsste sich dann aufgrund von Verletzungen bei ihm erholen, wodurch sie schön viel Zeit miteinander verbracht haben und sich gewisse Gefühle vertieft haben. Das waren soooo gute Szenen, oh mein Gott. Die Novelle ist absolut toll und sollte unbedingt gelesen werden, wenn man den Rest der Reihe mag und liest, kann aber auch eigenständig gelesen werden, da ich die Reihe total liebe, da jedes Buch für sich ein absolutes Meisterwerk ist, würde ich aber natürlich immer dazu raten die ganze Reihe zu lesen.