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Produktbild: Anna oder: Was von einem Leben bleibt | Henning Sußebach
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Anna oder: Was von einem Leben bleibt

Die Geschichte meiner Urgroßmutter

(132 Bewertungen)15
230 Lesepunkte
Buch (gebunden)
23,00 €inkl. Mwst.
Zustellung: Mo, 01.09. - Mi, 03.09.
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Eine Frau vor ihrer Zeit. Die berührende Suche nach dem Leben der eigenen Urgroßmutter

1887, tief im Sauerland. Eine junge Frau kommt den Weg hinauf ins Dorf Cobbenrode. Dort soll Anna Kalthoff die neue Lehrerin werden. Doch sie wird es nicht bleiben. Denn Anna widersetzt sich bald den Erwartungen des Ortes und den Regeln ihrer Zeit. Sie entscheidet selbst, was sie zu tun und zu lassen hat, wie sie leben und wen sie lieben will. Zwei Jahrhunderte später rekonstruiert der Urenkel Annas inspirierendes Leben und rettet so die Geschichte einer selbstbewussten Frau vor dem Vergessen. Sein Buch ist eine zauberhafte Annäherung an die Vorfahren, ohne deren Entscheidungen und Mut es uns nicht gäbe.

Einige Fotos, Poesiealben, Postkarten, ein Kaffeeservice, ein Verlobungsring: Viel mehr stand Henning Sußebach nicht zur Verfügung, als er sich auf die Spuren seiner Urgroßmutter Anna begab. Nach einem Jahr der Suche fügte sich ein Bild: Da hat eine scheinbar gewöhnliche Frau ein außergewöhnliches Leben geführt, gegen allerlei Widerstände. Anna nahm sich, was sie vom Leben wollte. Männer, Arbeit, Freiheit! Diesem Willen hat der Autor seine Existenz zu verdanken. Sein Buch ermuntert uns alle, nach den Annas zu suchen, die es in jeder Familiengeschichte gibt.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
25. August 2025
Sprache
deutsch
Untertitel
Die Geschichte meiner Urgroßmutter. 2. Auflage. mit 17 Abbildungen.
Auflage
2. Auflage
Seitenanzahl
205
Autor/Autorin
Henning Sußebach
Illustrationen
mit 17 Abbildungen
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Abbildungen
mit 17 Abbildungen
Gewicht
358 g
Größe (L/B/H)
220/141/23 mm
ISBN
9783406836268

Portrait

Henning Sußebach

Henning Sußebach, Jahrgang 1972, ist Redakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT. Für seine Reportagen wurde er mit einigen der wichtigsten deutschen Journalistenpreise ausgezeichnet, darunter: der Deutsche Reporterpreis, der Theodor-Wolff-Preis, der Henri-Nannen- Preis und der Egon Erwin Kisch-Preis.

Pressestimmen

Zeigt uns, wie wenig wir über die Menschen von früher wissen . . . großartig und anrührend erzählt.
Kölner Stadtanzeiger, Elke Heidenreich

Bewegendes Zeitgemälde und Familiengeschichte zugleich . . . eine empathische Erzählung
Tagesspiegel, Gunda Bartels

Ein berührendes Buch über Zeiten, die wir Heutigen uns nur noch anhand solch schöner Bücher vorstellen können.
NZZ Bücher am Sonntag, Peer Teuwsen

Was für ein kleines, großes Jahrhundertleben.
ZEIT Magazin, Christoph Amend

Historische familiäre Recherche [. . .] über eine sehr eigensinnige, ungewöhnliche, mutige junge Dame
Deutschlandfunk Kultur Lesart, Joachim Scholl

Und mittendrin in dieser männlich dominierten Welt: Anna, eine Frau vor ihrer Zeit . . . wird viele Leserinnen und Leser finden
BR Literally, Knut Cordsen

Ein beeindruckendes Buch über eine beeindruckende Frau.
Tagesspiegel, Denis Scheck

Sußebach holt exemplarisch die Erinnerung an seine Urgroßmutter hervor, stellvertretend für die vielen Frauen, die Großes geleistet haben
hr2 Kultur Am Morgen

Sie stellte sich gegen die Erwartungen und Regeln ihrer Zeit.
SPIEGEL Bestsellerliste

Der Autor hats drauf, einen zu fesseln . . . toll, man taucht so schön ein in die Zeit, über die man eigentlich zu wenig weiß
NDR Fernsehen: DAS! , Detlef Lüdemann

Eine berührende Geschichte über Mut und Widerstand.
GALA

Setzt seiner Urgroßmutter, dieser lebensstarken Frau, ein Denkmal
Focus, Jobst-Ulrich Brand

Deutlich wird an Anna . . . dass Bildung und Charakterstärke Menschen dazu befähigen, nicht im Treibsand ihrer Zeit zu versinken . . . Ein schönes, gut lesbares, kluges Denkmal!
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Jens Dirksen

Anna oder: Was von einem Leben bleibt steht auf der Bestsellerliste weit oben. Überraschend ist das in diesem Falle nicht. Henning Sußebach, im Hauptberuf preisgekrönter Reporter bei der ZEIT, porträtiert in dem nicht allzu dicken, aber gewichtigen Buch seine Urgroßmutter.
Hamburger Abendblatt, Thomas Andre

Brillant und für alle historisch Interessierten eine spannende Lektüre.
Bonner Rundschau, Christel Engeland

Am Ende glaubt man, Anna zu kennen.
Aachener Zeitung, Susanne Schramm

Erzählt von einem Frauenleben, wie es viele gegeben haben mag, und das doch einzigartig ist . . . hat mich mit diesem zärtlichen, aber kraftvollen Ausflug in die deutsche Geschichte bewegt.
Emotion, Timothy Sonderhüsken

Persönliche und zugleich historische Spurensuche
Podcast Book Shot, Valerie Springer

Ein berührendes, lebendiges und reichhaltiges Buch
Der Kultur-Blog

Was für ein traumhaft schönes, zartes, herzzerreißendes Buch!
Volker Weidermann

Must-read
Podcast stOHRies, Simone Finkenwirth

Ein sehr berührendes und geschichtlich lehrreiches Buch . . . ein Buchsommer-Highlight mit dem jeder etwas anfangen kann.
ARD MoMa, Thomas Schindler

Zugleich Familiengeschichte und historischer Bericht stark!
freundin, Nina George

Der Autor schafft es, sich von dem einen Leben, mit dem er sich beschäftigt, zu lösen und an die ungeheuren Möglichkeiten zu erinnern, die eigentlich jedes Leben bietet.
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Ronald Meyer-Arlt

Es ist ein großartiges Buch, vielleicht das Sachbuch der Saison, über eine außergewöhnliche Frau. Eine Frau aus dem Leben.
Frankfurter Rundschau, Michael Hesse

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Von H.18 am 26.08.2025

Persönliche Zeitgeschichte

Anna trifft eine für ihre Zeit folgenschwere Entscheidung - sie geht Ende des 19. Jahrhunderts, kaum volljährig, alleine ins sauerländische Cobbenrode und wird dort Lehrerin. Richtig warm wird sie mit dem Ort und den Leuten dort nicht. Trotzdem wird sie am Ende ihres Lebens zweimal verheiratet gewesen sein und einen Sohn bekommen haben. Und dabei ist ihr Leben und ihre Position in der Gesellschaft keineswegs unumstritten gewesen. Henning Sussebach rollt in diesem zeitgeschichtlichen Buch anhand der wenigen verbliebenen Dokumente das Leben seiner Urgroßmutter auf. Es gilt die Tatsachen und Fakten ins Licht des damaligen Weltgeschehens zu setzen und fehlende Teile zu rekonstruieren oder zu mutmaßen. Dabei werden Spekulationen auch immer klar als solche deklariert und die Wahrscheinlichkeiten erörtert. Mir hat dieses Buch mit seiner Mischung aus Roman und Historie sehr gut gefallen.
Von Ulgu1978 am 15.08.2025

Zeitreise mit Familienanschluss

Henning Sußebach versucht mit diesem Buch seiner Urgroßmutter - die er nie kennengelernt hat - ein schriftliches Denkmal zu setzen. Anna wird 1867 in eine aus heutiger Sicht frauenfeindliche Welt hineingeboren. Schon früh entflieht sie den schwierigen Familienverhältnissen, um Lehrerin zu werden. Ein Beruf, der damals nur unverheirateten Frauen zugestanden wurde. Mit einer späteren Hochzeit verloren die Frauen automatisch ihren Arbeitsplatz und auch sämtliche Rentenansprüche. Respekt konnten sich die Frauen nur durch eine "harte Hand" (Schläge gegen die Schüler/innen) verschaffen. Aber Anna beißt sich durch und darf nach 12jähriger heimlicher Liebe ihren Clemens heiraten mit den zuvor genannten Einschränkungen. Nach seinem Tod darf Anna aufgrund seiner testamentarischen Verfügung sämtliche Geschäfte seiner Familie übernehmen. Dieser Umstand und auch, dass Anna nach Clemens' Tod einen Sohn zur Welt bringt, wird von der Familie ihres verstorbenen Mannes nicht gern gesehen. Aber Anna ist hart im Nehmen und trotzt allen Feindseligkeiten. Henning Sußebach schafft es mit den ihm von seiner Urgroßmutter gebliebenen Fotos, Postkarten und Gegenständen Annas Lebenslauf in groben Zügen nachzuvollziehen. Dabei hilft ihm vor allem seine Vorstellungskraft. Die eingestreuten, seinerzeit aktuellen wirtschaftlichen und politischen Ereignisse helfen dem Leser sich in die damalige Zeit hineinzuversetzen. Der durchaus lesenswerte Bericht über eine starke Frau, die es verstanden hat, sich über die damaligen Konventionen hinwegzusetzen. Von mir eine klare Lesepfehlung.
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