Nach dem großartigen Band 1, leider sehr enttäuschend
¿¿¿¿¿¿¿¿¿:¿¿¿¿¿¿-"Ich würde die Reichtümer des Universums ausgeben, um dich zu beschützen. Ich würde die Meere austrocknen. Jeden Baum fällen. Ich würde die Sonne vom verdammten Himmel opfern und die Sterne gleich mit, wenn ich könnte. Aber all das gehört mir nicht. Alles, was ich habe, ist mein Leben. Es ist nicht viel, aber ich würde es geben und den Preis als gering ansehen, wenn ich dich dadurch beschützen könnte."-Drei wesentliche Dinge habe ich während des Lesens von diesem Buch festgestellt: 1. Ich werde langsam alt, da ich mich kaum an etwas aus dem ersten Band erinnern konnte. 2. Eine Re-Read von Band 1 und wenn es nur die letzten zwei Kapitel gewesen wären, hätten dabei Abhilfe schaffen können. 3. Niemals wieder so viel Zeit zwischen zwei Bänden vergehen lassen.Der Einstieg fiel mir wirklich schwer. Die ganzen Namen der Protagonisten waren mir plötzlich unbekannt und es hat wirklich etwas gedauert, bis ich wieder up to date war. Da ich "Quicksilver" im April letzten Jahres gelesen habe, quasi knapp vor einem Jahr, war das auch völlig legitim. Zum Glück kamen die Erinnerungen nach ein paar Kapiteln wieder. Jedoch konnte der zweite Band seinem Vorgänger nicht das Wasser reichen. Die Handlungen waren schwammig, Probleme traten auf und waren plötzlich wie durch Zauberhand einfach gelöst oder wurden erst gar nicht mehr zu Sprache gebracht. Immer wenn sich Kingfisher und Saeris begegneten, gab es mehr Techtelmechtel als tiefgründige Gespräche. Es kam mir so vor, als wäre ich in einem Labyrinth und würde immer wieder vor einer Sackgasse stehen. Die Autorin wollte einfach zu viel in diesem Buch ansprechen und das alles in so einem rasenden Tempo, was der Qualität und der Quantität der Handlungen leider geschadet hat. Ich musste mich tatsächlich zwingen, das Buch weiterzulesen. Der einzige Lichtblick in dieser dunklen Stunde war einfach Carrion. He is the best! Fazit: Leider ein Lowlight für mich.