Schon der erste Band zu "King Sorrow" hat mich vor Begeisterung mit den Füßen stampfen lassen - die Geschichte um die junge Truppe von Arthur, Gwen, Allie, Van, Donna und Colin und deren Probleme bezüglich einer leicht fehlgeschlagenen Beschwörung des Drachen King Sorrow ist einfach absolut fesselnd!
Im zweiten Band wird ohne große Umschweife weiter gebangt und gekämpft. Die Freunde sind sich einig: King Sorrow muss beseitigt werden, damit das Blut vergießen endet.
Doch leichter gesagt, als getan..
Bei Fortsetzungen ist es unglaublich schwer auf den Inhalt einzugehen, also lasse ich es.
Ich kann aber getrost mitteilen, dass das Finale der Dilogie sogar noch ergreifender, mitreißender und actiongeladener war als der erste Band.
Durch den einen oder anderen game-changer bleibt die Geschichte unvorhersehbar und ließ mich teilweise mit offenem Mund innehalten. Grandios!
Dazu rundet das Ende die Geschichte absolut perfekt ab! Joe Hill, du bist so ein raffinierter ...! ;)
Wenn man dann noch den Umstand betrachtet, dass ich selbst gar nicht so gerne Fantasy lese, bejubel ich die Story umso mehr - "King Sorrow" hat ein enormes Potenzial mein Jahreshighlight 2026 zu werden.
Zusammengenommen ergeben die Bücher einen Umfang von 1.232 Seiten - ein Epos ähnlich wie Hill's Vater King ihn schon mehrfach serviert hat; und ähnlich leer fühlte ich mich am Ende der Geschichte.
Trotz der einen oder anderen Länge, habe ich hier eine Clique gefunden, die mir wirklich fehlen wird.
Und auch wenn viele Leser die Entscheidung des Verlags bemängeln, dass das Buch in zwei Teile gesplittet wurde, ich unterstütze die Wahl. Der erzwungene Break zwischen den Büchern hat gut getan, denn so wurde ich nicht übersättigt. Die Zeit des Wartens auf den Folgeband ist vorbei und so kann man frei entscheiden, ob man gleich weiterlesen möchte.