Für mich persönlich hat es diesmal, Wie auch schon in den vorherigen Bücher, einfach nicht ganz gereicht, vor allem durch den Hype von allen
Nachdem ich mich in Band 1 in Karla verliebt habe, habe ich mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut. Und grundsätzlich war es auch kein schlechtes Buch im Gegenteil: Es hatte viel Tiefgang, behandelt harte Themen und schafft es, Schmerz und Trauer sehr einfühlsam darzustellen. Wahrscheinlich waren meine Erwartungen an die gesamte Reihe einfach zu groß, weil gefühlt jeder davon schwärmt, wie sehr er bei diesen Büchern geweint hat und wie bittersüß und wunderschön die Geschichten der Autorin sind. Und ja, sie sind bittersüß und von unglaublich viel Schmerz und Trauer begleitet. Ich kann definitiv verstehen, warum die Reihe so viele Menschen berührt. Gerade Karla habe ich sehr ins Herz geschlossen. Schon nach Band 1 habe ich mich riesig auf ihre Geschichte gefreut und auch Ash mochte ich grundsätzlich sehr gerne. Trotzdem gab es einige Dinge, die mich gestört haben und die ich teilweise schon bei den anderen Bänden schwierig fand. Zum einen zieht sich der männliche Protagonist wieder ständig zurück, flüchtet und bricht den Kontakt ab. Dieses Muster hat mich bereits in den vorherigen Büchern gestört und leider wurde es auch hier nicht besser. Dazu kommt der große Zeitsprung. Wir beginnen wieder in der Jugend, wo zwar Gefühle entstehen, aber kurz bevor die beiden wirklich offiziell zusammenkommen, passiert es doch nicht. Wahrscheinlich hätte ich nach den vorherigen Bänden nichts anderes erwarten dürfen, aber trotzdem ist es einfach nicht mein persönlicher Geschmack. Noch schwieriger fand ich allerdings, dass sich die Charaktere nach dem Zeitsprung teilweise nicht mehr wie dieselben Personen angefühlt haben. Besonders bei Ash ist mir das aufgefallen. Es gab einige Momente, in denen sein Verhalten für mich nicht zu dem Charakter gepasst hat, den ich vorher kennengelernt hatte. Für mich hat das überhaupt nicht zu Ash gepasst und hat mich deshalb eher aus der Geschichte herausgerissen. Trotzdem möchte ich dem Buch zugutehalten, dass die schwierigen Themen sehr gut und einfühlsam behandelt wurden und die Geschichte definitiv ihre emotionalen Momente hatte. Ich kann verstehen, warum so viele die Reihe lieben und sie als bittersüß und besonders beschreiben. Für mich persönlich hat es diesmal, Wie auch schon in den vorherigen Bücher, aber einfach nicht ganz gereicht, vor allem durch den allgemeinen Hype um die Reihe sehr hoch waren.