Cass und Nox müssen nach den heftigen Ereignissen des ersten Teils erneut zusammenarbeiten, um ihre Welt zu retten. Doch nach allem, was passiert ist, fällt es ihnen schwer, einander zu vertrauen. Was sie allerdings beide nicht leugnen können, ist die Anziehung, die zwischen ihnen besteht.
Allein der Schreibstil der Autorin war schon fantastisch, aber auch der Aufbau der Welt hat mich total angesprochen. Sie ist karg und trist, und trotzdem fand ich es unglaublich interessant zu sehen, welche Auswirkungen die Mächte der Dunkelheit und des Lichts auf sie hatten.
Cass und Nox funktionieren für mich als Paar einfach richtig gut. Die anfänglichen Schwierigkeiten zwischen den beiden ziehen sich dabei nicht unnötig in die Länge. Stattdessen öffnen sie sich nach und nach und erzählen einander von den Dingen, die sie erlebt haben und die sie zu den Menschen gemacht haben, die sie heute sind.
Ich mochte die Tension zwischen den beiden sehr. Besonders gut hat mir gefallen, dass Nox sich zwar ständig um Cass sorgt und sie am liebsten vor allem beschützen möchte, ihr dabei aber nie das Gefühl gibt, schwach zu sein. Im Gegenteil, er weiß, dass sie stark ist. Und selbst in Situationen, in denen sie es gerade nicht sein kann, gibt er ihr das Gefühl, eine starke und unabhängige Frau zu sein.
An Cass mochte ich besonders, dass sie eine erwachsene Frau ist, die ihre eigenen Entscheidungen trifft, sich nicht ständig retten lassen muss und trotzdem auch mal Schwäche zeigen darf. Lieben wir, gerne mehr davon!