Beziehungen wie die zwischen Henry und Michelle, also solche, die auf ökonomischen Ungleichheiten beruhen, gibt es in der Realität viele. Doch noch nie wurden die dahinterstehenden Gedanken, Hoffnungen und Gefühle so präzise durchleuchtet wie hier. Marie-Luise Goldmann, Die Welt, Literarische Welt
Ruth-Maria Thomas hat ihre Stimme und ihre Themen gefunden. Auf sensible Weise macht sie Machtgefälle in Beziehungen begreifbar. (. . .) Es ist eine der schmerzlich-schönsten Liebesgeschichten, die man aktuell lesen kann. Corinne Orlowski, rbb Radio 3
Legt man das Buch beiseite, wünscht man sich, die Autorin möge bitte bald eines nachlegen. Gerne auch wieder mit einer Protagonistin wie Michelle, die einem mit ihrer direkten, kaltschnäuzigen Art sofort ans Herz wächst. Katja Schönherr, SRF
Ruth-Maria Thomas besitzt ein gutes Gespür für Dialoge und zwischenmenschliche Spannungen. Ihre Figuren sprechen lebendig und lebensnah, sie findet starke Szenen. (. . .) Ruth Maria Thomas gelingt ein präzises Porträt zweier Menschen, die sich lieben und dennoch an völlig unterschiedlichen Vorstellungen von Sicherheit scheitern. Theresa Hübner, SWR Kultur
Die zweitgrößte Liebe besticht durch mitreißende Dialoge und ist psychologisch auf den Punkt erzählt [zum Beispiel, wenn Michelle und Henry dem jeweils anderen nur zögerlich von der eigenen Herkunft berichten]. Ruth-Maria Thomas meidet in ihrem Roman nicht nur jedes Klischee, sie fragt auch auf kluge Weise, wie selbstlos wir wirklich sind in der Liebe. MDR
Erneut erreicht Ruth-Maria Thomas mit der verblüffenden Leichtigkeit einer unbekümmert wirkenden Sprache emotionale Tiefen, wenn sie erzählt, wie möglich oder unmöglich es sein kann, ein Leben gleichberechtigt zu teilen. (. . .) Auch von solchem Schmerz erzählt dieser zweite Roman, der den hohen Erwartungen gerecht wird. Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung
Einer der schrecklich-schönsten Liebesromane der heutigen Zeit. NDR Buch des Monats
Es ist ein Roman, der eine wilde Sogkraft entwickelt, bis zu seinem fulminanten Ende. Jolinde Hüchtker, Die Zeit